Würmer, Viren und Internetattacken nehmen zu

7. April 2003, 16:17
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Internet-Sicherheitsbericht für das 1. Quartal veröffentlicht - 84 Prozent mehr Attacken

Internet Security Systems (ISS) hat in Atlanta seinen Sicherheitsbericht für das Internet im ersten Quartal 2003 veröffentlicht. Demnach gab es in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 160,5 Millionen Security-Ereignissen insgesamt zehnmal so viele wie im vierten Quartal des Vorjahres. Die Anzahl außergewöhnlicher Vorfälle und bestätigter Attacken nahm um 84 Prozent zu. Dieser Anstieg geht einher mit einer deutlichen Zunahme neu entdeckter Würmer und so genannter hybrider Gefahren. Hier registrierte das Spezialistenteam der X-Force im Vergleich zum letzten Quartal einen Zuwachs von 101 auf 752 bislang unbekannter Bedrohungen.

Rückgang bei Schwachstellen und Zunahme von "Zero-Day-Attacks"

Mit 606 neuen Einträgen in die Datenbank der X-Force wurden 38 Schwachstellen weniger registriert als noch im letzten Quartal des Vorjahres. 156 davon mussten mit dem Risikolevel "hoch", 341 als "mittel" und 109 konnten als "niedrig" eingestuft werden. Dem Rückgang der Sicherheitslöcher steht der Trend entgegen, dass Hacker entsprechende Exploits zunehmend schneller entwickeln. Beispielsweise entdeckte die X-Force den ersten Exploit für ein Leck im E-Mail-Programm Sendmail weniger als 24 Stunden, nachdem die Schwachstelle bekannt gegeben worden war. Experten sprechen in solchen Fällen von so genannten Zero-Day-Attacks.(red)

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ISS

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