Singapur misst Passagieren aus SARS-Gebieten die Temperatur

7. April 2003, 11:40
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Bisher 106 Krankheitsfälle im eigenen Land

Singapur - Im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS verschärft Singapur seine Schutzmaßnahmen weiter. Allen ankommenden Flugpassagieren aus Gebieten mit dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) soll künftig die Temperatur gemessen werden, wie die Singapurer Zeitung "Straits Times" am Montag meldete.

Menschen mit Fieber könnten Träger der Lungenkrankheit sein. Die Temperatur sei ein guter Indikator, wird Regierungschef Goh Chok Tong zitiert.

In dem tropischen Stadtstaat sind derzeit 106 SARS-Fälle bekannt. Sechs Patienten starben bisher an der mysteriösen Lungenerkrankung. Etwa 1.000 Menschen wurden vorsorglich zu Hause unter Quarantäne gestellt, nachdem sie mit Trägern der Krankheit Kontakt hatten. (APA/dpa)

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