Steiermark: Bis zu zwanzig Zentimeter Neuschnee

7. April 2003, 11:00
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Im Süden schneit es dagegen kaum

Graz - Die Serie der witterungsbedingten Verkehrsunfälle vom Wochenende setzte sich Montag früh in der Steiermark fort: Auf Grund von Schnee und Schneematsch auf der Fahrbahn hatte sich auf der Südautobahn (A 2) am Wechsel in den Morgenstunden wieder eine Massenkarambolage ereignet, bei der glücklicherweise niemand verletzt wurde. Insgesamt gab es laut Gendarmerie seit Sonntag in der Steiermark bei fünf Unfällen im Schneetreiben elf zum Teil Schwerverletzte.

Serienunfall

Der Serienunfall auf der "Süd" ereignete sich gegen 7.00 Uhr im Wechsel-Abschnitt zwischen Schäffern und Aspang in Fahrtrichtung Graz. Laut Autobahngendarmerie Hartberg waren zehn Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Erst am Sonntag waren an der selben Stelle auf der Gegenfahrbahn bei einer Massenkarambolage mit über vierzig Pkw und einem Bus drei Fahrzeuginsassen verletzt worden.

Wie der ÖAMTC mitteilte, hat es - während die südlichen Landesteile größtenteils leer ausgingen - in der Obersteiermark bis zu zwanzig Zentimeter Neuschnee gegeben. Am stärksten betroffen von dem Wintereinbruch waren das Ausseerland und das Gebiet um Mariazell, auch im Ennstal meldete sich der Winter zurück.

Scheematsch

Auf der A 9, der Pyhrn-Autobahn, ging es Montag am Vormittag an der Landesgrenze zu Oberösterreich auf Grund von Schneematsch nur sehr langsam voran. Kettenpflicht herrschte laut Autofahrerclub auf allen höher gelegenen Bergstraßen vor allem am Triebener Tauern, am Zellerrain und auf der Teichalmstraße.

Der ÖAMTC warnt die Pkw-Lenker davor, ihre Winterreifen zu früh zu wechseln. Die "magische Zeit", das heißt der generell zu empfehlende Zeitpunkt für den Wechsel, sei um Ostern. (APA)

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