US-Marines fürchten keinen Angriff mit Chemiewaffen mehr

7. April 2003, 08:59
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Schutzanzüge wurden erstmals abglegt

Bei Bagdad - Die US-Truppen gehen bei ihrem Vormarsch auf die irakische Hauptstadt Bagdad offenbar nicht mehr von einem Angriff mit Bio- oder Chemiewaffen aus: Die Soldaten des 1. Bataillons der US-Marineinfanterie legten am Montag erstmals ihre Schutzanzüge ab und tauschten sie gegen normale Tarnuniformen.

"Es ist großartig, sie nicht mehr anziehen zu müssen", sagte der Kommandeur der Einheit, Oberstleutnant Fred Padilla. Seine Vorgesetzten hätten den Befehl erteilt, von Schutzanzügen auf leichtere Kampfausrüstung umzusteigen. Nach Erörterung der Gefahrenlage seien sie zu dem Schluss gekommen, "dass es derzeit keine ernsthafte Bedrohung gibt". Die US-Marines näherten sich von Südosten Bagdad für die Einkesselung der Hauptstadt. (APA/AFP)

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