Italiens Bahnen sagen ungezogenen Mobiltelefonierer den Kampf an

7. April 2003, 08:30
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23 Euro Strafe für Passagiere die mit ihren Telefongesprächen Mitreisende stören

Die italienischen Staatsbahnen sagen gesprächslustigen Handy-Fans den Kampf an. Strafen bis zu 23 Euro drohen Bahnpassagieren, die mit dem nervendem Gebimmel ihrer Mobilfunktelefone oder ihrer lauten Telefongespräche Mitreisenden das Leben schwer machen. Schaffner können die Strafen verhängen, wenn sie Beschwerden von Passagieren erhalten, die sich durch ungezogene Mobiltelefonierer gestört fühlen, berichteten italienische Medien.

Täglich Beschwerden über laute Handygespräche

Inzwischen Arbeiten die Staatsbahnen am Projekt, auf ICE-Zügen Waggons einzuführen, in denen das Telefonieren verboten ist. Die Bahngesellschaft "Trenitalia" will diesen Schritt unternehmen, da täglich Beschwerden über laute Handygespräche eintreffen. Die Erfahrung zeige, dass Handy-Besitzer im Falle eines Anrufs nicht immer auf den Gang gingen, um in Ruhe zu telefonieren, betonte ein Sprecher der italienischen Bahnen.

Belästigt

Die wenigsten Fahrgäste stellen den Klingelton im Zug leiser. Immer mehr Passagiere fühlen sich vom Geschwätz der Telefonierenden belästigt. Auch die Regierung zeigte sich mit der Einführung von so genannten Ruhewagen, in denen die Benutzung von Mobiltelefonen unerwünscht ist, einverstanden.(APA)

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