Plantagen für Biotreibstoffe zerstören Regenwald

11. Februar 2010 12:33

Durch die Ausdehnung der Zuckerrohr- und Sojaplantagen werden Viehzüchter in Richtung Amazonien verdrängt

Kassel - Die geplante Ausdehnung von Plantagen für Biotreibstoffe in Brasilien könnte indirekt die Zerstörung des Regenwaldes forcieren. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Kassel, die im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Durch die Ausdehnung der Zuckerrohr- und Sojaplantagen würden nämlich Viehzüchter in Richtung Amazonien verdrängt.

Um das Gebiet für die Rinderzucht aufzubereiten, müssten Waldflächen gerodet werden. Das verschlechtert die Kohlenstoffbilanz des "Biosprits" ganz erheblich. Brasilien setzt derzeit vor allem auf Zuckerrohr für die Ethanolproduktion und Sojabohnen zur Herstellung von Biodiesel. Die Forscher haben - um die Dynamik der Landnutzungsänderung zu untersuchen - mit einem Simulationsmodell gearbeitet.

Momentan werden 55.000 Quadratkilometer Zuckerrohr und 191.000 Quadratkilometer Soja angebaut. Wenn die Biosprit-Produktion bis 2020 das geplante Ziel erreicht, kommen noch 57.200 Quadratkilometer für Zuckerrohr hinzu. Bei Soja würden es sogar 108.100 Quadratkilometer mehr sein", so Studien Co-Autor Rüdiger Schaldach.

Suche nach neuem Terrain

Die Biotreibstoffe würden zu 88 Prozent auf ehemaligen Viehweiden angebaut werden. Die Rinderfarmer müssten sich dann jedoch neues Terrain suchen. Dazu müssten bis 2020 rund 121.000 Quadratkilometer neue Waldflächen gerodet werden. Für die Kohlenstoffbilanz bedeutet das ein Debit von rund 44 (aus Zuckerrohr) und 250 (aus Soja) Jahren im Vergleich zur Nutzung fossiler Brennstoffen.

"Unsere Untersuchungen beziehen auch ein ökonomisches Agrarmodell für ein Basisszenario mit ein, das die Nahrungs- und Futtermittelproduktion des Zuckerrohrs und der Sojabohne betrachtet", so Schaldach. "Ein Fakt wird in der ganzen Studie allerdings deutlich", betont der Wissenschaftler. Auch bei der Produktion von Biotreibstoffen sei ein nachhaltiges Handeln möglich.

Weniger problematische Alternativen

"Wir haben auch die Nutzung anderer Biotreibstoffe untersucht, um festzustellen, welche der Alternativen unter energetischen Gesichtspunkten weniger problematisch sind, wobei mögliche ökologische Konsequenzen ausgeklammert wurden", erklärt der Wissenschaftler.

Die modellierte Dichte an Viehbestand wird um 0,09 Tiere pro Hektar zunehmen. "Eine Erhöhung von 0,13 Tiere pro Hektar, könnte die indirekte Landnutzungsänderung durch die Biotreibstoffe verhindern und dennoch sowohl die Nachfrage nach Nahrungsmitteln als auch Biotreibstoff decken", so der Forscher. In Zukunft sollte eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Institutionen, die für Biotreibstoffe stehen und jenen, die die Rinderfarmen betreiben, forciert werden. Nur so könne man effektiv CO2 einsparen, erklärt Schaldach abschließend. (pte)

 


Studie
Uni Kassel

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luke skywalker
14.02.2010 14:32
Und das hier bitte ist die Alternative zur Biospriterzeugung


http://www.welt.de/wissensch... erven.html

Merkwürdig dass alle den Regenwald schützen wollen, die Ölsande aber keinem ausffallen.

luke skywalker
13.02.2010 14:22
191.000km2 Soja, 55.000km2 Zuckerrohr


Die Biosprithetzer sollten folgendes behirnen:

Würden wir auf den Bracheflächen von Mittel- und v.a. Osteueropa Ölpflanzen für Biosprit anbauen, fallen als Nebenprodukt ausreichende Mengen Eisweisfuttermittel an.

Ein Sojaimport aus Brasilien würde sich praktisch erübrigen.

Verhinderung von Ölpflanzen bei uns -> Sojaimport aus Brasilien !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

jodaflo
 
12.02.2010 22:26
betrifft...

...diejenigen, die hier unerwaehnt bleiben

http://birdwatchers.pandorafilm.de/

Zophopas
12.02.2010 12:16
Dass durch die Erzeugung des sog. Biosprit

der Regenwald massiv gefährdet ist, ist ja nun wirklich keine neue Erkenntnis. Schade, dass es immer so lange dauert, bis sowas auch öffentlich akzeptiert wird. Wie bei den meisten Dingen machts auch in Sachen Energieversorgung die richtige Mischung. Nachhaltige Energiewirtschaft ist nur dann möglich, wenn sämtliche Erneuerbare Energieformen optimal genutzt werden, d.h. weder unter- noch übernutzt. Das Problem derzeit ist, sobald eine neue, alternative Form der Energiegewinnung gefunden wird, wird diese so unmäßig gefördert, dass sie im Endeffekt mehr Schaden anrichtet als Nutzen. Das liegt daran, dass der Mensch mit dem Spruch aufwächst: die Menge machts...und das stimmt halt einfach nicht!

werwolfi
12.02.2010 03:24

sehr überraschend ist das jetzt nicht...

m3k
11.02.2010 16:32
sparen ist angesagt ...

weniger verbrauchen durch viel leichtere autos mit viel kleineren motoren.
oder gleich öffentlich fahren.
alles andere ist nur eine verlagerung.

I bis
11.02.2010 19:45
Sparen wird nicht reichen.


Sparsamere Motoren, ein bisschen Öffi fahren und Bio-Karotten essen ist lobenswert, wird aber langfristig nicht reichen.

Notwendig ist eine umfassende Neuauflage der Industriellen Revolution:

1. Effizienz steigern

2. Sonnenergie- und Windenergie ausbauen auf 90% (Ist: ca. 1%) (Das sind die einzigen Erneuerbaren, die in ausreichender Menge verfügbar sind.) Biomassenutzung muss auf das Allernotwendigste beschränkt werden, da sie der Nahrungsmittelerzeugung und der Natur zuviel Platz wegnimmt.

3. Brennstoffe weitestgehend durch Strom ersetzen (E-Auto, Wärmepumpenheizung ...)

4. Damit (2+3) möglich ist, muss es massive Fortschritte in der Energiespeicherung geben.

Wenn das gelingt, können auch 10 Mrd. Menschen in Wohlstand leben.

luke skywalker
13.02.2010 14:28
Biomasse wird ein essentieller Bestandteil der Energieversorung bleiben und werden


Man denke nur an das viele Holz z.B. in Ö. Und Biomasse ist speicherbar, Sonnen/Wind-energie schwer (wenn auch die natürlich anzustreben ist)

Und es ist auch hinterfragenswert ob es anzustreben ist, dass überhaupt 10Mrd Menschen auf dem Planeten leben.

5 Mrd würden mit den vorhandenen Ressourcen sehr viel leichter zurecht kommen.

I bis
21.02.2010 21:39

Ja, Biomasse wird essentiell bleiben, vor allem wegen der Speicherfähigkeit. Der Punkt ist nur: Biomasse kann nicht den Löwenanteil der Energieversorgung übernehmen, weil es zuwenig davon gibt. Wir werden sie sehr gezielt und dosiert einsetzen, wo Wind und Sonne die größten Schwächen haben (im Winter bei Windstille, Flugtreibstoff ...)

Zu den 10 Mrd. Menschen: Soviele werden im Jahr 2100 auf der Erde leben, egal ob das sinnvoll oder wünschenswert ist. Das Schöne an Wind und Sonne ist aber: Es gibt so viel davon, dass es nahezu egal ist, ob man 5, 10 oder 20 Mrd. Menschen mit Energie versorgen muss. Bei anderen Ressourcen schaut´s natürlich nicht ganz so rosig aus (Ackerboden, Biomasse, Erdöl ...).

Die Ilse vom Alsergrund
 
12.02.2010 08:19
Wenn das gelingt, können auch 10 Mrd. Menschen in Wohlstand leben.

Das ist aber die Frage, ob das gelingt.

Ich halte das eher für eine Utopie. Der Planet ist in Wahrheit wahrscheinlich schon für eine Milliarde Menschen zu klein, geschweige denn für 10 Milliarden. Das Ressourcenproblem ist erst deswegen eines geworden, weil es eben zuviel Menschen gibt.

neuer weg
11.02.2010 17:28
das ist sowieso der falsche Dampfer

sparen, AGRARsprit...
können dem massenhaften Anstieg im Verbrauch von China aber absolut null entgegenhalten. Auch wenn die nur Sparmodellautos kaufen sollten...

toll wär halt massiver Ausbau der Solarenergie - weltweit und rechtzeitig - ned erst in 40 Jahren.

Aber ist ja viel zu teuer sagen die Kritiker laufend, deshalb werden wir noch 1,2 oder 3 Jahrzehnte ordentlichst fossile Brennstoffe verbrauchen.
ad AGRARsprit - soviele Flächen hat die Erde ned umd fossile Brennstoffe zu ersetzen, ganz unabhängig vom ethischen Standpunkt Lebensmittel zu verbrennen.

zumindest unsere Enkerl haben die theoretische Chance "saubere" Luft in den Stadten zu atmen.
:-)

luke skywalker
13.02.2010 14:33
Die Bioenergiehetzer sollten folgendes bedenken


Die Biosphäre speichert rund das 20-fache des Weltenergiebedarfes pro Jahr als Pflanzenmasse.

Nur damit man mal die Größenordnung kennt.

Und hier sollte null Potential liegen ???
Zu dieser Aussage gehört schon eine gehörige Portion Verbohrtheit.

neuer weg
13.02.2010 18:48
mißverstanden

Bioenergie hat Potential, da bin ich schon bei ihnen.

Es kann aber nicht als Energieträger für eine Versorgung der Welt betrachtet werden.

Mir ist zumindest bis jetzt keine einzige Studie dazu bekannt. Aber vielleicht nennens ihre Quellen.

btw - Der Weltenergiebedarf

die Sonne liefert pro Jahr eine Energiemenge von etwa 3,9 . 10 hoch 24 Joule
das entspricht etwa dem 10.000 fachen Weltprimärenergiebedarf.

Dennoch ist man von einer Versorgung noch weit entfernt.
Speichern kann man die Solarenergie aber sehr wohl - zb via Salztanks - mit geringem Energieverlust - kurzfristig - aber da wirds sicher noch einiges an Weiterentwicklung geben.

aber wenn sie interessante Quellen zur Bioenergie haben - her damit - bei Zeit lese ich nach -

mfg

luke skywalker
13.02.2010 20:00
Quellen ??


Welche Version wollen Sie hören ??

In den 80ern gab es Studien eines Prof Raggam aus Graz (vielleicht findet sich da was im Netz). Laut dessen Rechnungen hätte (auf Basis der 80 und mit besserer Energieeffizienz) nahezu 100% der Österr. Energieversorgung mit Biomasse und Wasserkraft gedeckt werden können.

Es ließen sich sicher auch Studien finden, die von selbsternannten "Urwaldschützern und Bioenergiehetzern" erstellt und von Atom und Öllobby bezahlt wurden. Die kämmen wahrscheinlch zu dem Schluß, dass viell. 3% mit Biomasse möglich wären - also praktisch nix.

Real:
Laut einer Aussendung von LR Anschober bezieht z.B OÖ 13,6% seines Energiebedarfes aus Biomasse.
Wobei noch viel Potential brach liegt ~ 20% wären wahrsch. möglich

neuer weg
14.02.2010 11:37
ja, aber das trifft auf Österreich zu, dass Österreich mit seinen umfangreichen Wasserkraftwerken

eine Sonderrolle einnimmt, wird ihnen aber schon bewußt sein.

wie gesagt ich sehe schon Potential in der Bioenergie - hab ich nie verleugnet - aber nicht in einem Ausmaß den sie anfangs angedeutet haben.

und das praktisch null - bezog sich nicht auf das Potential der Bioenergie generell - sondern auf einen rettenden Effekt gegenüber der bereits einsetzenden Massenmotorisierung Chinas.


ruhig Blut Junge

luke skywalker
14.02.2010 14:12
Die erneuerbare Energieversorgung der Zukunft


wird viele Energiequellen haben (müssen).
Sonne, Wind, Gezeiten, ........... und eben auch Biomasse. Künftig vielleicht auch aus dem Meer (Algen).

Biomasse hat 2 entscheidende Vorteile:

- Biomasse ist Low-Tech - der einfachste Bauer im letzten Winkel der Erde kann die produzieren
- Biomasse ist speicherbar und trägt massgeblich zur Stabilisierung der Energieversorgung bei (z.B. Holz für Heizungen im Winter, ...)

Es wäre schade diese wertvolle Energiequelle von ein paar verblendeten, extrem kleinkariert denkenden, und von der Öllobby aufgestachelten und bezahlten Hetzern madig machen zu lassen.

neuer weg
14.02.2010 15:54

noja - alles bekannt, was aber interessant wäre, wie profitiert der skywalker davon ?
bei der emotionalen Diskussion, die sie hier führen, lässt das Vermutungen zu.
;-)

Selbst Erzeuger von AGRARsprit ? oder Biomasse ?

wenn ja, in welcher Region, welche Pflanzen, Weiterverarbeitung... usw.

Wär interessant einen kleinen persönl. Erfahrungsbericht zu posten, oder etwa nicht ?

oder beruflich in der Branche tätig ?
schönen gruss

luke skywalker
14.02.2010 16:13
Warum muss man von allem profitieren was man für vernünftig hält ??


Aber gut.

Meine Eltern hatten eine Ldw., ich habe also einen gewissen Bezug zur Planzenproduktion. Was ich sehe ist, dass auch in Ö das Biomassepotential noch erheblich wäre. Viel Holz verfault noch in den Wäldern. Ernterückstände (z.B. Maisstroh) wird sehr wenig genutzt. Auch mit Zwischenfruchtanbau wäre noch Potential nutzbar (ohne dass man also Flächen für Nahrungsmittel verdrängen würde). Oder Energiegräser, .. auf Überschussflächen. Weiters Mio Ha Brache in Osteuropa.

Persönlich heize ich zu 100% mit Holz aus österreichischen Wäldern.
Meinen PKW betreibe ich teilweise mit Pflanzenöl, welches hier aus Ö kommt (ich kenne die Felder wo das gewachsen ist - ehemalige Brachefelder !!! (und nicht aus gerodetem Urwald !!!!).

neuer weg
14.02.2010 19:22
ad profit

eine zeitlang war das tanken mit speiseöl günstiger, als etwa mit normalem Diesel.
Die Umrüstung hat sich relativ bald amortisiert, danach Vorteile.
Ich weiß aber nicht genau, ob das heute 2010 noch der Fall ist, lag an der Besteuerung - Lebensmittel vs. Treibstoff usw. müsste aber heute auch noch günstiger sein. partielles Problem = Versorgung.

Agrarspritfahrer ham somit auch einen persönl. finanz. Gewinn, sofern Dieselmotor für Umrüstung vorhanden war/ist.

Ad Holzheizung - hier auch - unabhängigkeit - vor Ort - preisexplosionen wie bei den foss. Brennstoffen vermutlich nicht indem ausmaß zu erwarten.
hier gibts ebenso auch einen persönlichen Gewinn für Betreffende.
Viele heizen aber auch aus Tradition mit Holz, weil Wald rundherum.

luke skywalker
14.02.2010 20:12
ist es verpönt wenn sich ein Umstieg auf erneuerbare Energie womöglich rechnet auch noch ??


derzeit ist Öl ohnehin wieder fast zu billig damit sich div. Alternativen rechnen

neuer weg
14.02.2010 20:35
warum soll das verpönt sein ? was ham sie für eine Logik ?

ganz im Gegenteil es erleichtert den Umstieg, no na

ad Ölpreis - na woran liegt das wohl ?

warten wir einfach mal das Anziehen der Weltwirtschaft ab - dann wird der Ölpreis mit ziemlicher Sicherheit wieder nach oben gehen.

Aber lassen wir die Diskussion, irgendwie machts wenig Spaß mit ihnen.

Zumindest hams auf die inflationäre Verwendung von Ausrufezeichen verzichtet - immerhin.


neuer weg
14.02.2010 18:59
bitte ned soviele Ausrufezeichen verwenden...

das macht Diskussionen per se mühsam und untermauert kein einziges Argument, ganz im Gegenteil.

Wer behauptet, dass öst. Urwald gerodet wird für Pflanzenöl ?
btw - soviel Urwald gibts in Österreich gar nicht.

ad Eingangsfrage - so viele altruistische Menschen gibts ned.
Meistens gibts einen persönlichen Bezug, einen persönlichen Gewinn, der keineswegs immer materieller Natur sein muss.

Ich persönlich gewinne durch gesunde, biolog. Ernährung ein besseres Lebensgefühl, eine bessere Gesundheit.

Oder ich frage sie - was halten sie vernünftig, von dem sie nicht profitieren ?
bitte die immateriellen Gewinne nicht aussen vor lassen, danke.

luke skywalker
14.02.2010 19:49
Urwälder ??


Es herrscht ja das landläufige Vorurteil, Biosprit käme aus gerodeten Urwäldern Brasiliens, Indonesiens, .....

Ich möchte betonen: Nein, mein Sprit wächst in Ö auf Acker-Flächen, die vorher nicht genutzt wurden !

Immaterielle Gewinne: Hmm ??

Mich störte lange das Verheizen von Öl. Wertvolle endliche Ressource, und Geld überweisen wir an Ölkonzerne und Scheichs.
Somit Versorgung mit Energie aus erneuerbaren lokalen Ressourcen. Energie wächst nach, und Geld geht an unsere Bauern und bleibt in Ö. In € gesehen war das lange ein Hobby, Öl billiger als Holz oder Pflanzenöl.

Weiters ist man mittelfristig viel unabhängiger - was auch ein gutes Gefühl ist. Soll Sie kommen, die Energiekrise.

neuer weg
14.02.2010 20:35

bei diesem Post bin ich bei ihnen.

ansonsten tu ich mich mit ihrer Art schwer.

neuer weg
14.02.2010 18:39
ok

ad Holz:
schau mal Pefc - ein bestimmter Totholzanteil ist aus Sicht der Biodiversität sehr gut. btw der Festmeterbestand nimmt derzeit jährlich zu in aut. - nicht jeder Zuwachs vermodert.

ad Maisstroh / Ernterückstände - ja hier wirds im biolandbau aber schwieriger den Nährstoffkreislauf aufrecht zu erhalten.

Zwischenfruchtanbau - ja, ist noch Potential vorhanden.
Überschussflächen/Brachflächen gibts bei uns seit 2007/2008 nur mehr wenige.

Was heißt PKW teilweise mit Pflanzenöl betreiben ?
eine 5 % Beimengung gibts ja sowieso schon für Diesel, oder ?
Muss dafür der Pkw ned ein wenig umgerüstet werden um mit reinem Pflanzenöl fahren zu können ?

wenn vorgenommen - von wem, und wieviel gekostet ?

mfg

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