"Buzz": Google verwandelt Google Mail in ein soziales Netzwerk
9. Februar 2010, 20:34
Mit Anleihen bei Twitter und Facebook will Google der wachsenden Konkurrenz begegnen
Mit Anleihen bei Twitter und Facebook will Google der wachsenden Konkurrenz begegnen. Mit dem am Dienstag vorgestellten Dienst namens "Buzz" ergänzt Google sein bestehendes E-Mail-Angebot um eine neue Funktion für den Austausch von Mitteilungen, Fotos oder Videos in einem größeren Kreis.
Auch für Mobiltelefone
Aus den Adressen der E-Mail-Partner erstellt Google Buzz automatisch eine Sammlung von Kontakten - damit entfallen die üblichen Anfragen im Sozialen Netzwerk für die Aufnahme in den persönlichen Freundeskreis. Im E-Mail-Eingang finden sich dann auch die entsprechenden "Statusmitteilungen" dieser Kontakte. Alternativ können aber auch öffentliche Mitteilungen verbreitet werden - diese Veröffentlichungen erscheinen dann auf einer eigenen Webseite. Für die mobile Nutzung von Buzz hat Google eine Anwendung für Mobiltelefone wie das iPhone oder Android-Handys entwickelt. Dabei wird auch der jeweilige Standort einer Buzz-Mitteilung übermittelt und in einer Karte angezeigt.
Google hat bereits 2004 ein eigenes Soziales Netzwerk namens Orkut gestartet. Dieser Dienst wird aber nur in bestimmten Regionen in größerem Maße genutzt, etwa in Brasilien. Facebook hingegen wird zurzeit von mehr als 400 Millionen Menschen weltweit genutzt.
Message-Box
Aber auch Facebook steigt Google immer mehr auf die Zehen. Die Message-Box auf Facebook, mit der sich "FreundInnen" direkte Nachrichten schicken können, ähnelt immer mehr E-Mail und möglicherweise will Facebook sein Service um Mail erweitern.
Verlinkung zu Online-News
Überaus erfolgreich sind Facebook und Twitter inzwischen bei der Verlinkung zu Online-News: Facebook ist als Quelle von Besuchen bei News- und Medien-Seiten bereits Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN. In einem Bereich hat Facebook Google bereits abgehängt: Die Links, mit der Facebook-User Freunden Geschichten empfehlen, vermitteln dreimal so viele Klicks zu Medienseiten wie Google News. Parallel dazu steigt die Bedeutung von Bitly, dem Service, das lange, komplizierte Internet-Adressen in kurze verwandelt: Immer mehr Klicks werden über Bitly-Urls vermittelt.
Indes verlinkt sich Google stärker auch mit konkurrierenden Anbietern: Seit kurzem werden auf Google Streetview auch Bilder von Flickr angezeigt, wenn diese mit Geo-Daten versehen sind; Flickr gehört zu Yahoo. Google hat mit Picasa eine ähnliches Fotosite. (red/APA/spu/dpa)
bevor ich jemanden zu einem Vorstellungsgespräch zu mir ins Unternehmen einlade - schaue ich immer auf Facebook studivz - anderen vz - xing und co nach.
Man glaubt nicht wie dumm manche Menschen oder soll man sagen mitteilungsbedürftig sind (sind wir das hier nicht alle - oder warum poste ich?) - Aber ich möchte hier einfach mal ein bisschen helfen...
Wenn ihr nicht gerade darüber berichtet, was für tolle Erfolge ihr beruflich gehabt habt, was ihr neues gelernt habt, in mindestens 3 Sprachen postet, dass ihr euch auf die nächste Woche freut, weil die Arbeit spaß macht und ihr gern arbeitet, dann fällt man meist schon durch...
die meisten posten: noch 2 stunden bis WE, bin kurz kacken, meine Kollegin stinkt, usw. na gratuliere...
Würd mich interessieren wie du das machst. Denn solange dich der potentielle Arbeitnehmer nicht added kannst du das nicht mal mit dem default Privacy-Settings lesen. Und ob soviele Leute auf einen Fake-Account reinfallen bezweifle ich...
"Aus den Adressen der E-Mail-Partner erstellt Google Buzz automatisch eine Sammlung von Kontakten"
hatte man früher google adressen um sich bei manchen websites zu registrieren, so muss man nun schon aufpassen, wem man seine "richtige" email-adresse gibt.
mit diesen methoden zum datensammeln könnte man selbst im engsten freundeskreis zum opfer werden. es gibt immer mehr geistige nichtschwimmer, die so einen "service" toll finden und anwenden ohne zu überlegen, dass das dritte vielleicht nicht wollen.
hat sich google früher damit zufrieden gegeben, daten einer geografischen region zu sammeln, so legt man jetzt immer mehr wert darauf, anhand einzelner, scheinbar unverfänglicher daten, jeden nutzer zu identifizieren.
all die Dinge kann man verteilt bereits machen, und jeder der das tut hat dafür seine Routinen im kleinen Finger. Jetzt geht's halt so auch, aha, na gut
Wirklich brauchbar sind neue Sachen, mir taugt zum Beispiel Google Text&Tabellen, wo man online (abgespeckte) Excel-Sheets mit anderen teilen kann und jeder kann live reintippen, sodaß mehrere User gleichzeitig das Sheet bearbeiten
Aber man kann von Google auch nicht verlangen, daß ihnen jedes Monat was echt tolles neues einfällt. Das Buzz ist halt ein Aufarbeitung und zentrales Zusammenfassen bereits bestehender Möglichkeiten, ja, schön, aber Hype ist das keiner sondern sie machen halt PR dafür
Freue mich umso mehr, wenn's mal wieder was wirklich neues gibt ;o)
Das muss mir jetz mal einer erklären... nach dem betrachten des Videos sehe ich nur einen merkwürdigen Zwitter zwischen GoogleWave, GoogleReader und Gmail. Ich meine, was wollte denn Google mit Wave? Wohl genau das, oder? Warum jetzt sowas?
wave ist ein collaboratives kommunikationssystem, buzz ein microblogging. ersteres erlaubt zb auszuwählen, an wer bei einer kommunikation teilnimmt. letzteres hat nur eine privat vs. öffentlich option.
wave erlaubt roboter einzubauen, die dynamisch den inhalt ändern. buzz nicht.
buzz wird sich problemlos in wave integrieren lassen, eben durch robots. wave aber nicht in buzz.
mobil abgesendete buzz nachrichten sind mit einem ort verknüpft, bei wave ist das nicht so.
"Derzeit führen wir Google Buzz für alle Nutzer ein. Falls es noch nicht in Ihrem Google Mail-Konto angezeigt wird, bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld."
google hat orkut ned gestartet sondern gekauft.. war damals ein kleines social network startup.. hat sich aber im deutschsprachigen Raum nie durchgesetzt..
falsch. Orkut Büyükkökten hat es als unabhängiges 20% "Freizeitprojekt" bei Google 2002 gestartet. Später hat er es über Google gehostet und dann wurde es ein offzielles Google Projekt.
Marketing buzz or simply buzz is a term used in word-of-mouth marketing. The interaction of consumers and users of a product or service serve to amplify the original marketing message.[1]
Some describe buzz as a form of hype among consumers,[2] a vague but positive association, excitement, or anticipation about a product or service. Positive "buzz" is often a goal of viral marketing, public relations, and of advertising on Web 2.0 media. The term refers both to the execution of the marketing technique, and the resulting goodwill that is created.
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