Resolution

ORF-Töchter verlangen Gehaltserhöhung

09. Februar 2010 17:46
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    Foto: apa/pfarrhofer

    ORF-Chef Wrabetz in Abwehrhaltung.

Betriebsversammlung beschließt Resolution: Wrabetz soll Verbot aufheben - Konzernbetriebsrat erwartet Vorschläge am 1. März - Eine Valorisierung in sechs Jahren

Die gemeinsame Betriebsversammlung der ORF-Töchter von GIS bis Enterprise, von ORS bis ORF On hat Dienstagnachmittag eine Resolution an ORF-General Alexander Wrabetz beschlossen. Er möge die den Töchtern von oben verordnete Nulllohnrunde aufheben. Am 1. März tagt der Konzernbetriebsrat des ORF, bis dahin verlangen die Töchter Vorschläge für Gehaltsanpassungen. Die Gehälter der Enterprise etwa seien seit 2004 erst einmal valorisiert worden.

Laut Rechnungshof verdienen die Angestellten der Töchter 40 Prozent weniger als jene des ORF.  Die Mitarbeiter der Töchter hätten Verständnis für Sparmaßnahmen. Sie sähen aber nicht ein, warum sie just die am geringsten entlohnten im Konzern treffen. Der ORF hat auch seinen Angestellten, ausverhandelt mit dem Betriebsrat, zuletzt eine Nulllohnrunde verordnet. (fid)

Resolution im Wortlaut
Die Forderungen der ORF-Töchter

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11 Postings
Melchior Kreutzer
10.02.2010 12:26

na bumm, die verdienen um 40 % weniger als die "richtigen" orfler und beziehen aber mit sicherheit auch nicht gerade einen hungerlohn.

die einzige konsequent daraus sit nicht ddie gehälter der töchter-mitarbeiter zu erhöhen, sondern die der orfler radikal zusammenzustreichen - vielleicht produzieren sie dann auch wiede etwas volksnähere programme.

reservebuddha
10.02.2010 17:07
Mich würde ja wirklich interessieren

was in diesem Zusammenhang "nicht grade ein Hungerlohn" wäre.

Nehmen wir einmal an, die Gehälter der Töchter-Angestellten wären keine Hungerlöhne (nach meinen rein privaten Infos würd ich darauf nicht wetten), was schliessen wir jetzt daraus?

Richtig, daß es natürlich ratsam ist, auch diese Gruppe möglichst knapp zu halten, ihnen grade einmal die Fixkosten des Lebens zu ermöglichen, sie von irgendwelchen Transferleistungen abhängig zu machen, und so fröhlich die allgemeine Kaufkraft noch weiter den Bach runter gehen zu lassen, als sie es eh schon ist.

Denn das hilft uns allen weiter: Leute, die sich nix mehr leisten können als das nackte Überleben, und möglichst keine zahlungskräftige Mittelschicht mehr!

blackmistress
10.02.2010 14:50
du meinst also:

wer keinen hungerlohn bezieht, soll gefälligst reallohnverluste in kauf nehmen?

ausnahmeerscheinung
10.02.2010 15:31

er meint aber auch diejenigen die sehr wohl einen hungerlohn beziehen muessten diesen reallohnverlust in kauf nehmen weil wer anderer ueber gebuehr verdient. oh lasset logik regnen.

reservebuddha
10.02.2010 17:12
Ja, dann produzieren die endlich wieder volksnahe Programme

zum Beispiel den täglichen Wirtschaftsreport: Veit Sorger verrät uns, wieso wir uns in einer reichen Gesellschaft alle kaputtsparen und ständig den Gürtel enger schnallen müssen.

FeuerFeuer
10.02.2010 10:08

Bei einer Inflation von 3,2 im Jahr 2008 und 0,5% 2009 haben diese Mitarbeiter alleine in diesem Jahr schon mehr für den Konzert gespart als viele überbezahlte ORF-Manager. Recht haben sie!

frau brause
10.02.2010 08:57
gehaltsanpassung?

genehmigt! ab sofort werden die gehälter der "mutter" an die der "töchter" angepasst. ist ja sonst ungerecht.

paradiesfogel mit f - wie folksbank
10.02.2010 01:12
Enterprise Chef verdient 20.000 im Monat?

Da schwirren Zahlen herum, wo du dir nur noch auf den Kopf greifst.

besamo mucho
10.02.2010 09:46

da wird sich der Walter grün und blau ärgern.

Jack Nicklson
15.02.2010 11:33
welcher Walter

nodiesop
09.02.2010 23:58
nachdem das Management bis zu 40 mal so viel verdient wie der durchschnittliche(!) Mitarbeiter

schlage ich vor, daß kleine Gehälter eine schöne Gehaltserhöhung bekommen und Bezieher großer Gehälter fast nix... zB ein Fixbetrag von 100 Euro für jeden...

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