1.113 Unterschriften gegen Ausgliederungen bei Vorarlberger Medienhaus - Verhandlungen zwischen Verleger und Gewerkschaft
Wien - Den neuen Kollektivvertrag für Journalisten verhandelten Gewerkschaft und Verleger Dienstag nur sehr kurz: Die Journalisten boten an, eine von fünf Stufen rascher Gehaltssteigerung beim Berufseinstieg zu streichen. Die Verhandlungsführer sollen nun klären, ob und wie man weiterredet.
Die Journalistengewerkschaft nahm die Gesprächsrunde darüber hinaus zum Anlass, neuerlich gegen die geplante Ausgliederung von Mitarbeitern des Vorarlberger Medienhauses in die VOL Live GmbH aufzutreten. Gewerkschaftsvertreter haben den VÖZ-Verhandlern 1.113 Protestunterschriften von Medienmitarbeitern übergeben, wie es in einer Aussendung hieß. Man befürchte, dass Journalismus in Österreich zum Gewerbe verkommt, sei doch mit der Ausgliederung auch ein Wechsel in den schlechteren Gewerbe-Kollektivvertrag verbunden.
Weiteren Bestrebungen von Medienhäuser, solche Ausgliederungen vorzunehmen, wolle man breiten gewerkschaftlichen Widerstand entgegensetzen. Dies sei bei den KV-Verhandlungen am Dienstag unmissverständlich deponiert worden, so die Journalistengewerkschaft. (APA/red)