Ministerin teilt sich Podium mit Hörsaal-Besetzer und ÖH-Vertretern - Voraussichtlich an der Akademie der Bildenden Künste
Wien - Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) trifft am 4. März mit der aus den Hörsaalbesetzungen hervorgegangenen Studentenprotestbewegung zusammen. Das berichten der "Standard". Der Ort für die von der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) moderierte "akademische Fragestunde" ist noch nicht endgültig fixiert. Am wahrscheinlichsten ist laut ÖH die Aula der Akademie der Bildenden Künste, mit deren Besetzung Ende Oktober des vergangenen Jahres die Studentenproteste begonnen hatten.
Angefragt wurde von der ÖH auch das Audimax der Uni Wien. Wegen der Prüfungszeit am Anfang des Semesters habe man diesen Hörsaal aber nicht fix zusagen können, hieß es auf APA-Anfrage aus der Uni Wien. Man befinde sich gerade bei der Feinabstimmung der Semesterplanung - derzeit werde geklärt, wann man welche Räume zur Verfügung stellen könne.
Karl hatte bereits kurz nach ihrer Präsentation als Ministerin ein Treffen mit den Studenten angekündigt. Dieses soll "ein Signal" für die Gesprächsbereitschaft der Ministerin sein, so ihr Sprecher zur APA. Die Ministerin wird sich auf einem Podium gemeinsam mit einem Vertreter der Protestbewegung, der ÖH-Bundesvertretung und dem Fraktionssprecher der VP-nahen Aktionsgemeinschaft (AG), Samir Al-Mobayyed, den Fragen des Publikums stellen. Die "Fragestunde" soll etwa eineinhalb Stunden dauern. (APA)