Hacker kommen in Filmen überraschend gut weg

9. Februar 2010, 08:10
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    foto: archiv

Darstellung besser als das weitläufige Klischee des Kriminellen - In mehr als 80 Prozent der Filme positiv dargestellt

Hacker genießen in Filmen ein überraschend positives Bild. Normalerweise herrscht in der Öffentlichkeit das Klischee des cyberkriminellen Bösewichts vor, wenn von Hackern die Rede ist. Dass es neben den "bösen" Hackern (Black Hats) auch die "guten" White Hats gibt, wird meist außer Acht gelassen und es ergibt sich ein tendenziell negatives Image. Anders ist dies offenbar in Filmen. Wie eine irische Analyse, veröffentlicht im International Journal of Internet Technology and Secured Transactions, nun zeigt, kommen Hacker in fiktionalen Filmen überraschend gut weg.

Damian Gordon, Forscher an der School of Computing am Dublin Institute of Technology  hat diverse Filme aus den vergangenen vier Jahrzehnten - darunter Blockbuster wie Matrix oder Jurassic Park - untersucht und ist zu interessanten Schlüssen gekommen, wie Inderscience berichtet. Insgesamt lagen der Analyse 50 Filme zugrunde, in denen zumindest ein wichtiger Charakter mit Hacking zu tun hat. Dabei zeigte sich, dass 44 Hacker in den Filmen eindeutig positiv und nur zehn negativ dargestellt wurden.

Stereotypes Bild irreführend

Die stereotype Definition eines Hackers könne leicht in die Irre führen, sie durchdringe die Popkultur und lenke Gesetzgeber möglicherweise sogar von echten Gefahren im Web ab, wird gewarnt. Nach Gordons Analyse ist jedenfalls klar, dass das weithin vorherrschende Bild von Hackern als kleinkriminelle Teenager nicht durch Filme verursacht wurde.

Die in den Filmen dargestellten Hacker waren zumeist über das Teenager-Alter hinaus. Insgesamt wurden 19 Hacker-Charaktere als Beschäftige in der Computerindustrie angesiedelt, 17 waren reine "Vollzeit-Hacker", zwölf Studenten und zwölf hatten irgendwelche anderen Berufe. "Tatsächlich wird die Mehrheit der Hacker in Filmen als "gute Jungs" zwischen 25 und 50 Jahren dargestellt, die entweder in der Computerindustrie oder als Vollzeit-Hacker arbeiten", erläutert Gordon.

Das komme auch der Eigendefinition von Hackern näher als das bekannte Klischee. Die Untersuchungsergebnisse könnten nun auch dabei helfen, dass sich ein positives Image stärker durchsetze. (pte)

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Posting 1 bis 25 von 48
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Raubkopierer
00
23.2.2010, 06:37

das zeigt nur dass wir nerds insgeheim coll finden *gg*

goope
00
16.2.2010, 15:25
außer wenn sie überteuerte cds/dvds rippen und ins netz stellen

dann sollen sie härter bestraft werden als kinderschänder

Raubkopierer
00
23.2.2010, 06:36

na na na!

so go
10
14.2.2010, 17:25
das gilt aber nicht für Bankräuber, Drogenabhängige oder sonsteine Darstellung im Fernsehen oder?

a lang!... hat heada...
02
15.2.2010, 09:14

"drogenabhängige" ??

kranke leute sollten in ihrer aufzählung von kriminellen personenbildern nix zu tun haben...

Überwachungskamera1
00
11.2.2010, 21:52
yo..

polizisten auch !!

Da Chigurh Toni
02
10.2.2010, 09:55
Ich habe mich in eine Hackerin verliebt!

Ihr Name ist Lisbeth Salander

Irgendein Jürgen
00
10.2.2010, 02:26
Ist doch logisch

Kriminelle Taten die Hacker begehen lassen sich schlecht verfilmen. Ein 14-Jähriger Bengel dringt in das System des CIA ein, und wird nach mühsamer Arbeit anhand seiner IP identifiziert. Huch, was für ein Blockbuster.

Viel spannender ist's, wenn "die Guten" an wichtige Informationen kommen müssen, und dafür natürlich die Hilfe eines Hackers benötigen.

Chester1980
00
10.2.2010, 14:09

war das nicht Hackers - im Netz des FBI?

Martin Major
 
00
10.2.2010, 16:46

ja. furchtbarer ian softley film mit einer hässlichen angelina jolie. johnny lee miller aber in rotem lack-catsuit zu sehen hat schon was ;)

badoli from Hell
00
15.2.2010, 09:50

Mir hat sie gefallen. Besser als in den meisten anderen ihrer Filme.

402
00
10.2.2010, 10:50

Takedown? War anisch kein schlechter Film und zum Schluss wurde der pöhse hochgefährliche Hacker eingesperrt.

Max User
20
10.2.2010, 11:16

arisch?

Mad_Professor
01
...und immer an die Firewall denken:

http://www.youtube.com/watch?v=6mTvrWnEWK8

Gschamster Diener, Herr Direktor!
00

Naja, Hacker sind ja nicht by default "böse"...

al o'quent
02
mein lieblings hacker film:

operation swordfish.

"i schoff des nit" - "i gib da a minuten"... und dann programmiert er einen würfel dazu und die welt ist in ordnung. genau so, wie programmieren halt auch im echten leben funktioniert...^^

badoli from Hell
00
15.2.2010, 09:52

Sein "Profi-Terminal" mit fünf künstlerisch angeordneten LCD-Screens war auch ein Hammer.

LCD
00

Mein Vorbild: Der Hacker aus "Peng! du bist tot".
Max, hol mir ein Bier!
Ein genialer Roboter den er da gebaut hat, wenn man bedenkt welcher Rechner sein Gehirn war.

werwolfi
00

kein wunder - wenn es mit der beschneidung der bürgerrechte in den kommunikationsnetzen so weitergeht, werden hacker die untergrundhelden der zukunft! :o)

Mathias
 
012
Normalerweise herrscht in der Öffentlichkeit das Klischee des cyberkriminellen Bösewichts vor

Der Großteil der Leute kann mit dem Begriff Hacker gar nichts anfangen. Das kriminelle Klischee wird von den Konzernen und Medien propagiert!

"Gute Hacker" gibt es zB hier: Chaos Computer Club

Chester1980
10
10.2.2010, 14:14

naja, Hacker empfindet man eigentlich schon eher als negativ. Ich persönlich kann mich erinnern als vor jahren auf meinem PC plötzlich ein Virus auftrat und die Meldung kam "Du wurdest gehackt" und damit der ganze Rechner zum schmeißen war. Für mich war in diesem Moment auch der Hacker ein böser.

Monopoly mit Hut
01
12.2.2010, 08:20

Nur war's dann kein Hacker...

Gegenflieger
13
Hacker

Die Hacker in Jurassic Park wurden gefressen.
Und in Matrix erschoßen.

Der beste Hackerfilm , bleibt immer noch Wargames.

Raubkopierer
00
23.2.2010, 06:40

hach, gratis telefonate per alu-dosen-laschen-kontakt...those were the days, miracles everywhere, where are they now?

Martin Major
 
00
10.2.2010, 16:47

wargames und aus. :)

"was machst du, joshua?"

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