
Böser Köter an kurzer Leine? Nicht die Rasse ist das entscheidende Kriterium, ob ein Hund zubeißt oder nicht.
Medial und politisch stellt sich wieder die Frage nach einer sogenannten Rasseliste bzw. eines für "Kampfhunde"-Halter/-innen verpflichtenden Hundeführscheins. Der Wunsch der Öffentlichkeit nach Sicherheit ist mehr als verständlich, doch es ist zu bezweifeln, ob diese sachlich und wissenschaftlich wenig begründete Anlassgesetzgebung zielführend ist.
Der Begriff "Kampfhund" stellt keine objektive Definition der Tatsachen dar, sondern ist ein subjektiv durch Menschen geprägter Begriff. Welche Rassen oder Individuen diesem Begriff zuzuordnen sind, unterliegt dem Urteil der Gesetzgebung. Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse sagt nichts über die potenzielle Gefährlichkeit aus, da das Konzept der Rasse in der Hundezucht ein dynamisches ist und nicht etwa ein statisches, wie es für einen Laien wirken mag. Allen Individuen einer Rasse dieselben Verhaltensmerkmale zuzuordnen mag zwar der Wunsch vieler (v. a. der Züchter/ -innen) sein, ist aber nicht Realität. Wie viele wissenschaftliche Studien gezeigt haben, sind Verhaltensmerkmale nur zu einem äußerst geringen Prozentsatz vererbbar, in Wahrheit spielen der richtige Umgang des/der Besitzer/ -in mit dem Hund und das Wissen um hundliches Verhalten eine weitaus gewichtigere Rolle.
Jeder Hund ist potenziell in der Lage zu beißen, schließlich verfügt er über ein Beutegreifergebiss. Eine vermeintlich größere Beißkraft als Grund für Hunde-Rassismus heranzuziehen ignoriert viele andere Tatsachen.
Wo beginnt die Gefahr?
Aber welche Faktoren machen einen Hund nun zu einer "Gefahr"?
Maßnahmen zur Sicherheit
Maßnahmen, die den Wunsch nach größtmöglicher öffentlicher Sicherheit erfüllen, wären folgende:
Unterm Strich sollte der/die Hundebesitzer/-in in der Lage sein, den eigenen Hund einschätzen zu können, um Situationen, in denen der Hund sich bedroht fühlt, zu vermeiden. Per Gesetz den Leinen- und Maulkorbzwang zu verschärfen erscheint zwar auf den ersten Blick logisch, aber das Problem wird dadurch in Wirklichkeit verstärkt.
Gerade durch zu wenig Bewegung und durch den Vorenthalt von Sozialkontakten und hundegerechter Beschäftigung werden Hunde gefährlich. Ein Hund, der sich ausschließlich an der Leine bewegen darf, kann sein Bewegungsbedürfnis niemals stillen. Mittels eines Maulkorbs wird zusätzlich noch die Kommunikation empfindlich eingeschränkt. Schließlich stellt die Mimik in der hundlichen Kommunikation einen wichtigen Faktor dar, ein Gegenüber einschätzen zu können. Außerdem empfinden viele Hunde den Maulkorb als Strafe, wodurch sich negative Gefühle aufstauen können, der Hund generell "gereizter" wird.
Abschließend kann festgehalten werden, dass ein Hund äußerst selten pathologisch aggressiv ist. Nahezu immer stellt nämlich das andere Ende der Leine - der/die Besitzer/-in - das ursächliche Problem dar. (Ursula Aigner/DER STANDARD-Printausgabe, 9.2.2010)
Zur Person:
Autorin Ursula Aigner ist Verhaltensbiologin und Hundetrainerin.
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wen ich durch die oper passage gehn und die jenkie beobachte mit kampf hunde ohne maulcorb was solte ich denke?
wen neonazi mit kampf hunede sehn was solte ich mich denke?
das problem ist der mensch und nicht die natur
brauch wirklich ein mensch zu natur liebe ein hund?
Nein .
ich bin voll dafür fur ein verbot für geferliche hunderasse
ich finde dann an schluss uberflussig diskussion über tier wen der mesch selber wie ein tier lebt!
ds problem bei dieser "einfachen lösung" (gefährliche hunde verbieten) ist, dass es nur gefährliche individuen gibt - keine gefährlichen rassen.
wie halt beim menschen auch.
--> wenn ein europäer ein scheußliches gewaltverbrechen begeht, sind ja deswegen "die europäer" auch keine "gefährliche rasse", sondern dieser eine europäer eben ein gefährlicher mensch.
Billige Hunde, ohne soziale Erziehung der Mutter, dadurch Verhaltensgestört, kommen um einen Spottpreis in den Westen. Dort werden sie von Typen (Dornen aus dem Gemeindebau) gekauft, die sich keinen Welpen aus einer ordentlichen Zucht leisten können. Hauptsache man hat einen Bullterrier etc. als "Buckel", um max. 300 Euronen.....
wer hier glaubt das zur KampfHundeDiskussion ein Umdenkprozess aller Beteilgten vornehmlich Züchter und Halter erfolgt, der irrt gewaltig. Sowohl Züchter als auch Halter werden weiterhin (oder gerade deswegen) auf "HochAgressiv" setzen. Denn davon leben Beide, der Eine finaziell, der andere egozentrisch psychopathisch. Solange es kein rigoroses Verbot nebst strenger exekutiver Kontrolle
gibt, wird diese Diskussion als Solche bestehen bleiben.
Man kann nicht von Menschen verlangen, dass sie sich an die Hunde anpassen. Vielmehr muss der Hundehalter seinen Hund unter Kontrolle haben! Und die Hundeerziehung? Da lernt der Hundehalter wie er sich gemäß Rudelprinzipien verhalten muss. Der Hund passt sich eigentlich nicht an. Wenn man bei gewissen Rassen, nicht die Vorherrschaft hat (was Kinder in den seltesten Fällen haben, darum sind sie ja oft die Leid tragenden..) Es läuft alles auf Rudelhackordnung hinaus. Am Ende lebt eine Familie mit Hund nach Rudelkritierien bei aggressiveren Rassen wie Schäferhund, Rottweiler, Dobermann, Boxer sonstige Kampfhunde etc. ein Hund lässt sich nicht sozialisieren und hat nie Menschenbenehmen! Das ist der Grundfehler Nr.1! Er ist und bleibt ein Hund!
der hund ist und bleibt ein hund, da haben sie allerdingsvollkomen recht. trotzdem- ihren abschluss in verhaltensforschung habens wohl eher im fernstudium der krone tierecke bei prof. entenfellner abgelegt, stimmt`s? und dazu noch son bissl oldschool phantasien von blutigen rudelrangordnungskämpfen im eigenheim.
bin ich froh, dass ich nicht in ihrer gedankenwelt leben muss, sonst tät ich mich auch fürchten.
mit Hundehaltern ist ähnlich dem der Raucher: Die Ignoranz gegenüber Nicht-Hundehaltern und der gegenüber Nicht-Rauchern. Das viele Menschen mit Hunden in der Stadt (wien) ein problem haben ist fakt. dass die hunde das problem verursachen ist auch fakt. ob ein hund auf den gehsteig scheisst weil er durchfall hat oder nicht ist mir egal....er tut es. ob ein hund einen menschen beisst weil der (hund) eine schwere kindheit hinter sich hat oder schlecht geschlafen hat ist mir auch egal. fakt ist: es kommt halt vor. finden leute das gut?! es klingt manchmal so bzw es wird entschuldigt (von Hunde-Haltern). ich kann so eine denkweise nicht gutheissen.
glück auf
und
ein sackerl für jedes gackerl.
danke!
wenn morgen keine mehr rauchen würde und es keine hunde mehr gibt, dann gibt es für menschen wie sie noch immer genug das ihnen nicht passt, zum glück aber leben wir zusammen auf dieser welt und ein jeder sollte seine freiheit haben, ich bin nichtraucher und bin gleichzeitig gegen alle raucher- urteile.
ein jeder hat eben irgendein laster und wenn ich nicht verraucht sein will dann geh ich eben nicht in ein lokal sondern auf open airs oder ähnliches...
Bei hunden ist es ja genau das selbe, man sucht immer wieder themen mit denen sich die menschen gegenseitig ausspielen und vollkoffa wie sie springen da immer perfekt an...
hunde haben keine angst vor kleinen kindern?
ich hab schon 50 kilo hunde beim anblick eines kleinkindes angstschlottern sehen. und die dachten nicht "da kommt meine beute" sondern "da kommt das monster, das mir bleistifte in die nase rammt."
kinder und hund gehören immer unter aufsicht. meist um des kindes willen, aber gar nicht so selten dem hund zuliebe.
wohl nicht soviel ahnung von biologie?!
hunde sind domestizierte haustiere die seit tausenden jahren mit dem menschen gemeinsam leben!
und bevor sie hunde in den zoo sperren wollen könnten sie sich doch selbst in den zoo sperren!
würde das löwen oder eisbären gehege empfehlen!
das sind nämlich wildtiere!
wow darauf bekommen sie auch noch positive bewertungen, manchmal fragt man ich schon...
ihre aussage ist eine dumme verallgemeinerung!
nicht jeder hund zerfleischt kinder und beisst!
sondern nur ein verschwindender anteil der fast immer auf falsche haltung oder auf inkompetenz der hundehalter zurückzuführen ist!
und etwas nachhilfe in biologie würde nicht schaden!
den wissenschaftlichen artikel das hunde den menschen domestiziert haben würde ich gerne lesen!
Sie werden aber irgendwann begreifen, dass die 4beinigen Feuermelder, Alarmanlagen und Bodyguards ihre positiven Eigenschaften nicht im Erbgut veranlagt haben, sondern darauf trainiert wurden.
Genauso wurden Nahkämpfer, Killer und Despoten so gezüchtet; einige offensichtlich, andere subtiler, nächste sogar unbewußt.
Fazit: 10 Alarmanlagen können das Image eines Nahkämpfers nicht ausbügeln, weil es nicht ersichtlich ist, zu welcher Kategorie er zuzuordnen ist.
naja, hier glaubt halt auch jeder, was ihm besser passt. Und was ist mit Katzen, die das Gleiche getan haben? Wurden die auch darauf trainiert? Hat man etwa auch Sie darauf trainiert, bei Brandgeruch unruhig zu werden? Interessant finde ich, dass hier im Forum jeder glaubt, abweichende Erkenntnisse seien ausschließlich das Ergebnis fehlender Information. Gilt übrigens für jedes beliebige Thema.
Viele Halter, die Kritik über die Problemfälle lesen müssen, sehen Kritik an falscher Haltung als Fingerzeig auf sich.
Die einzige Möglichkeit sich abgrenzen zu können von den Problemfällen ist die qualitative Aufwertung durch einen (relativ anspruchsvollen) Schein, der auch konsequent exekutiert werden muß.
Wieso das so schwer zu verstehen ist, bleibt mir ein Rätsel.
weder bin ich Hundebesitzer, noch mache ich mir bsonders viel aus Hunden. Aber es ist schlichtwegs frei behauptet, dass gewisse Fähigkeiten antrainiert werden müssten. Da Blindenhunde eine Reige von Fertigkeiten besitzen müssen, die ihrem Instinkt zuwiderlaufen, müssen sie natürlich aufwendig trainiert werden.
Schutz der Familie vor Eindringlingen oder Warnung vor Feuer ist Hunden hingegen - wie Ihnen auch - von Natur aus mitgegeben.
In der Vergangenheit mag das auch durchaus Sinn gemacht haben (Wach-, Hirtenhunde usw.)
Heutzutage gilt das aber kaum noch - Hunde dienen meist als Spielzeug oder als Kinder-Ersatz. Gerechtfertigt wird das häufig auch noch mit sogenannter Tierliebe.
Keine Ahnung weshalb Sie mich in den Zoo sperren möchten? Vermutlich aus falsch verstandener Tierliebe?
1. möchte sie nicht wegen meiner tierliebe in den zoo sperren sondern wegen ihres dummen postings!
2. kein verantwortungsbewusster tierhalter sieht seinen hund als spielzeug. jedenfalls keiner den ich kenne!
niemand soll einem anderen vorschreiben ob er einen hund haben soll oder nicht. man darf und soll einem anderen nicht vorschreiben was er mit seiner freizeit und seinem geld machen soll!
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