Bericht

Opel will weitere Fertigungsstätten schließen

08. Februar 2010 16:52

Interner Plan sieht Schließung von Getriebefertigung in Bochum und Rüsselsheim vor

Hamburg - Der angeschlagene Autobauer Opel will nach einem Bericht von "Spiegel"-Online auch Fertigungsstätten in Deutschland schließen und insgesamt fast 10.000 Stellen abbauen. Das Magazin berichtete am Montag, ein interner Plan der Opel-Mutter General Motors sehe vor, neben dem Opel-Werk im belgischen Antwerpen auch die Getriebefertigung in Bochum und Rüsselsheim zu schließen. Vom Personalabbau betroffen seien europaweit 9.843 Mitarbeiter.

Bisher war offiziell von 8.300 Jobs die Rede, die bei einer Restrukturierung wegfallen sollen. Opel wolle den Sanierungsplan in den kommenden Tagen Bund und Ländern, den übrigen europäischen Opel-Standortländern sowie der EU-Kommission vorlegen. Das Konzept lasse offen, wie die Sanierung von Opel finanziert werden solle. Opel-Chef Nick Reilly rechnet mit Gesamtkosten von 3,3 Mrd. Euro. (APA/apn)

Student der Magie
08.02.2010 19:55
das seltsame Spiel der Logik?

Viele Firmen entlassen Mitarbeiter, worauf andere Firmen, wie Zulieferer etc. ebenso Mitarbeiter entlassen müssen, weil sie weniger Aufträge bekommen.
Dadurch potenziert sich am Ende die Zahl der Arbeitslosen in die Höhe und immer weniger Leute können sich die produzierten Produkte leisten. Ergo werden weniger Produkte gekauft, die Firmen entlassen Arbeiter und Angestellte, worauf die umliegenden Firmen das Selbe tun, und noch weniger Menschen können sich die Produkte leisten und kaufen.
Aber die Überhirne wundern sich, warum die Absatzmärkte einbrechen und immer weniger Menschen Autos oder anderes kaufen und am Ende viele Betriebe ganz zusperren müssen.
Na Hauptsache die Aktionäre haben in der Zwischenzeit ordentlich abgesahnt;(

a b1
08.02.2010 22:18
Maschinen nehmen Arbeit ab

und nicht weg. Nun gibt es folgende Möglichkeiten, die kombinierbar sind

- Bedarf steigt (zB Raumschiff für jeden)
- Beschäftigung sinkt ungleichmässig
- künstliche Arbeiten werden geschaffen
- Nasenbohrzeiten werden erhöht.

In einer gesunden Volkswirtschaft würde man die Gesamtdurchschnittswochenarbeitsstundenanzahl senken, ohne dabei Einbussen im Lebensstandard zu haben. Das weniger erwirtschaftete Kapital würde nämlich durch die günstiger produzierten Produkte kompensiert werden.

Bitte nicht kommentieren, ich verewige das für Leute auf meiner Augenhöhe, die in 5 Mio. Jahren das Internet des 21. Jahrhunderts studieren.

Farinelli
09.02.2010 11:25

super kommentar ihrerseits...
bedingungsloses menschenwürdiges grundeinkommen ...!

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