"Die Hölle friert zu": Google wirbt bei der Super-Bowl
8. Februar 2010, 10:09
screenshot: redaktion
Jahr für Jahr fördert zentrales US-Sportereignis spezielle Clips zu Tage - Klassisch: Apples "1984"
Die Super Bowl ist nicht nur das alljährliche Highlight der American Football-Saison, es ist auch das TV-Ereignis in den USA schlechthin, liefert sie doch Einschaltquoten von denen normale Sendungen nicht einmal zu träumen wagen. Entsprechend begehrt sind die Werbeslots in den Pausen der Super Bowl, jedes Jahr geben hier US-Unternehmen erkleckliche Summen aus, um einen Platz zu ergattern.
Kult
Dies allerdings nicht nur für den Slot selbst, so hat es sich eingebürgert, dass die Firmen speziell für die Super-Bowl kreierte Spots produzieren, um so besonders aus der Masse hervorzustechen. Über die Jahre wurden hier einige Clips präsentiert, die längst Kultstatus erreicht haben. Unvergessen dabei wohl vor allem Apples im Jahr 1984 ausgestrahlte Werbung für den Original-Macintosh, in der sich das Unternehmen als widerständige Bewegung gegen den grauen Computer-Einheitsbrei positionierte.
Spots
Die diesjährige Super Bowl hatte in Werbehinsicht natürlich ebenfalls wieder so manches zu bieten, so verlegte sich etwa Motorola darauf Schauspielerin Megan Fox in eine Badewanne zu setzen, um für die eigenen Android-Smartphones zu werben. Intel - so etwas wie ein Stammgast in der Super-Bowl-Buchung - war ebenfalls wieder mit dabei, dieses mal wollte man die neue Core i3/i5/i7 CPUs promoten, der Humor geht dabei auf Kosten eines Roboters.
Für die meisten Diskussion sorgte allerdings ein anderes Unternehmen: Zum ersten Mal in der Firmengeschichte hatte Google einen Werbeslot gebucht, etwas das Firmenchef Eric Schmidt zuvor bereits per Twitter leicht selbstironisch als "Die Hölle friert zu" angekündigt hatte. Hatten so manche BeobachterInnen in Folge einen Spot für das Smartphone "Nexus One" erwartet, verlegte sich Google dann doch auf eine etwas allgemeinere Herangehensweise. In dem Clip wird eine Liebesgeschichte mittels Google-Suchanfragen geschildert.
Der Clip ist übrigens nicht neu, wurde er vom Unternehmen selbst doch schon vor einigen Monaten auf Youtube gestellt. Mit der Ausstrahlung bei der Super Bowl erreichte man damit nun aber rund 90 Millionen TV-ZuseherInnen, etwas das auch die Popularität des Videos auf Youtube enorm in die Höhe schnellen ließ. (red, derStandard.at, 08.02.10)
Also die Google-Werbung wäre deutlich cooler gewesen, wenn er irgendwann nach beziehungsratgebern und schließlich nach möglichkeiten, mit einer Trennung umzugehen gesucht hätte *gg*
Zweifellos ein super Spot, sehr simpel und gut umgesetzt, wirkungsvoll.
Aber die Tatsache, dass der Zuschauer durch eine Handvoll Suchanfragen von Person XY schon eine recht deutliche Vorstellung von dessen Leben bekommt ist mehr als gruselig...
ein kreativer Spot muss offensichtlich nicht teuer oder aufwendig sein. Geafällt mir besser als Werbungen, in denen hysterisch und möglichst dumm versucht wird um Aufmerksamkeit zu ringen. Die meisten superbowl spots fand ich heuer eher schwach, Ausnahme war der Brett Favre Hyundai Spot, der hatte Witz! Die Bud light spots haben sehr gut zum Aroma gepasst, eher flach.
Und bei Google sitzt auch ganz bestimmt nur für dich einer der alles mitschreibt was du so in Google treibst.
Quasi wie die Stasi. Der ist nur für dein Leben zuständig.
Überleg dir mal dem seinen Pensionsshock wenn er dich dann an einen jungen Hupfer abgeben muss.
So etwas ist leichter zu programmieren, als Sie glauben. Und es gibt sehr gute Programmierer - bei Google, aber nicht nur dort. Die Frage ist: Gibt es auch Leute, die für solche Informationen bezahlen würden? Ich möcht's nicht drauf ankommen lassen...
Und was genau ausser werbung soll das bringen?
Dann bekomme ich sowieso lauter müll. Nachdem man sich bei Google zum suchen auch nicht registrieren muss wissen sie maximal welche IP wo gerade herumsucht.
Was genau soll dadurch passieren?
Sie wollen ja nichteinmal Daten speichern...
Extreme Paranoia hat auch zu den untragbaren Zuständen an den Flughäfen geführt.
Diese Werbung kann man fast als Lehrvideo für angehende Marketingstudenten nehmen. Produkt und dessen Funktionen werden im Clip ausführlich dargestellt. Das ganze ist dabei in einer netten Geschichte verpackt , damit auch Leute die weniger mit Google zu tun haben, sich den Nutzen vorstellen können und das bei geringen Produktionskosten.
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