Hat der Windows-Tablet eine Zukunft?

Zsolt Wilhelm, 9. Februar 2010, 10:51
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    Apples iPad werden zurzeit die größten Chancen zugeschrieben, den PC-Markt zu revolutionieren.

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    Googles Konzept eines Tablet-PC, mit eigenem Betriebssystem ChromeOS.

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    Internet-Tablet "JooJoo" stürmt schon Ende Februar in den Handel.

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    Microsofts Booklet-PC "Courier" als Antwort auf iPad und Co.?

Bei den neuen Windows-Tablets scheint Microsoft nicht aus alten Fehlern gelernt zu haben, während iPad & Co. ins Rampenlicht rücken

Außer drei Prototypen von Windows 7-Tablets hatte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der vergangenen CES 2010 im Jänner nichts in Sachen Computer-Revolution vorzuweisen. Und selbst bei der Präsentation wirkte Ballmer nicht gerade überzeugend. Drei Mal brauchte er, um Kopf über gebeugt die Abspiel-Taste des Media-Players mit seinem Zeigefinger zu treffen, bis schließlich das Demo-Video irgendwo in der Mitte startete.

Microsofts Smartphone-Dilemma, als weltweit führender Softwarehersteller den Sprung vom PC auf eine neue Plattform nicht zu meistern, droht sich zu wiederholen.

Der Erste wird der Letzte sein

Wenige Wochen später hatte es Apple wieder geschafft. Die Präsentation der eigenen Version und Vision eines Tablets konnte zwar nicht restlos begeistern, doch wenn dieser Tage vom Tablet-PC die Rede ist, kommt einem nun unweigerlich das iPad in den Sinn. Und das nachdem Microsoft so viele Jahre zuvor bereits versucht hatte, mit portablen Touchscreen-Computern den Markt neu aufzurollen. Bill Gates, nicht Steve Jobs hatte eine Welt voll "digitaler Schiefertafeln" prophezeit. 2002 war er es, der im Rahmen seiner damals jährlichen CES-Keynote einer kritischen Schar an Technologie-Insidern die Möglichkeiten eines solchen "Wunderdings" unterbreitete.

Und jetzt? Links und rechts vom iPad türmen sich allmählich weitere Konzepte, Prototypen und reale Produkte, die allesamt mehr mit dem iPad verglichen werden, als mit Gates einstigen Entwürfen. Googles Browser-basiertes Betriebssystem ChromeOS und die offene Handy-Plattform Android reihen sich an vorderster Front in die Schlagwortkette. Daneben versprühen auch "No-Names" mit viel versprechenden Ansätzen Hoffnung. Das Web-Tablet "JooJoo" springt praktisch aus dem toten Winkel der Konsumenten bereits Ende Februar in den Handel. Mit frischen, eigenen Ideen und vor allem eines: Ohne Windows und Microsoft an Bord.

Der erste richtige Ansatz

Weshalb hat dieses Konzept des Tablet-PCs Jahrzehnte lang nicht funktioniert und warum glauben Branchenbeobachter und Industrievertreter jetzt plötzlich daran? Eine Erklärung ist, dass seit dem Erfolg des iPhones viele Apples Herangehensweise an Touchscreengeräte und in Folge dessen der Technologie im allgemeinen mehr Vertrauen schenken. Apple hat als erstes Unternehmen verstanden, dass die Benutzeroberfläche vor allem bei Computern, die man mit den Händen bedient, eine tragende Rolle einnimmt. Es scheint, als spiele es eine wesentlich wichtigere Rolle, wie einfach und intuitiv man ein Smartphone benutzen kann, als die Summe seiner tatsächlichen Funktionen. Eine Vorstellung, die sich auch auf die Tablet-PCs übertragen lässt.

Das iPad, die Android-Tablets, die künftigen ChromeOS-Geräte und auch die Außenseiter wie das JooJoo haben mehr mit den Top-Smartphones gemeinsam, als mit den Windows-/Linux-PC und Macs auf den Schreibtischen dieser Welt. Obgleich die Foren humorvoll spotten, nur "Chuck Norris weiß, wofür man das iPad braucht", scheint gewiss, dass sich Tablets zwischen Laptop und Handy auf ausgewählte Aspekte wie Internet-Surfen, Email und Medienkonsum spezialisieren werden. Die Idee dahinter ist, die wesentlichen Bedürfnisse eines durchschnittlichen Computernutzers möglichst anwenderfreundlich abdecken zu wollen. Damit könnte man die Möglichkeiten des Computers und das WWW auch einer Vielzahl bislang unerreichter Menschen zugänglich machen, die mit konventionellen Interfaces und Mauszeigern eher schlecht zurechtkommen. Technikaffine Menschen böte man zumindest einen natürlicheren, bequemeren Weg um dem alltäglichen Medienkonsum nachzugehen.

Problem Windows

Und genau hier liegt Microsofts Problem. Mit einem Windows-Tablet wird man es schwer haben, diese postulierten Ziele erfüllen zu können. Windows in seiner derzeitigen Form ist nicht auf die manuelle Eingabe ausgelegt. Dafür ist der Aufbau samt Startmenü, verschachtelter Einstellungen und Ordnerstrukturen zu komplex. Selbiges Problem hat sich mit der Etablierung der Touch-Phones übrigens auch bei Windows Mobile als Stolperstein erwiesen. Nach einem Frühstart am Handy-Markt ist Microsoft hier zum Nachzügler gewandelt. Die Wende soll das vermutlich im Herbst erscheinende Windows Mobile 7 bringen. iPhone, Android und Palms WebOS werden dann bereits einige Jahre Zeit gehabt haben, sich zu etablieren.

Microsofts konservative Vorgehensweise beim Tablet-PC überrascht daher nicht. Zwar hätte man der Vorreiter in diesem Segment sein können, doch entschied man sich gegen einen radikalen, neuen Ansatz und packte auf die vermeintlichen Bücher der Zukunft lediglich die Geschichten bzw. die Software der Gegenwart. Auch in diesem Fall war die Vorgehensweise symptomatisch für die Geschäftspolitik des Unternehmens. Obwohl man ausnahmsweise die Eigeninitiative ergriff, lehnte man sich danach einmal zurück und wartete die Marktentwicklung ab. Wie zuvor beim Internet, bei MP3-Playern, Spielkonsolen oder bei Touchscreen-Handys lässt man sich anscheinend nun bei Tablets Zeit, bis ein funktionierendes System den Weg geebnet hat. "Wenn ein Produkt nicht wenigstens 50 Millionen Abnehmer zu finden verspricht, ist es nicht interessant fürs Geschäft", soll Ballmer einst gesagt haben.

Nicht der Weisheit letzter Schluss

Es wird sich zeigen müssen, ob Microsoft mit dieser Verfolger-Strategie Erfolg haben kann oder zumindest der Preis für einen späteren Erfolg nicht zu hoch wird. Noch ist der Windschatten recht groß. Obwohl das iPad in aller Munde ist und das Konzept eines "iPod Touchs für Riesen" ein weiterer Hit werden könnte, hat Apple den Mitbewerbern jede Menge Angriffspunkte gegeben. Selbst wenn mancher Orts die offensichtlichen Schwächen des ersten Wurfs als vermeintliche Stärken interpretiert werden, gibt es noch jede Menge Luft für Mitspieler. Das Interessante dabei ist, dass der Markt noch genauso unscharf ist, wie die angenommenen Bedürfnisse der Anwender.

Wollen die Konsumenten einen Tablet nach Apples eng abgestecktem Nutzungsdesign oder erwarten sie von einem derartigen, recht großen und vielseitigen Gerät doch die Offenheit eines vollwertigen Computers? Reichen die Früchte des App Stores oder wird man auf seinem Tablet auch unautorisierte Programme installieren wollen? Nehme ich den Verzicht auf heute Web-essentielle Technologien wie Flash in Kauf oder ist ein Internet-PC ohne Web-Games und Web-Videos außer Youtube ein untragbarer Kompromiss? Vielleicht braucht es ja gar keine lokalen Anwendungen und man begnügt sich wie Googles ChromeOS mit dem Besten, was das WWW zu bieten hat. Bestehe bei einem Tablet-PC auf Wahlfreiheit bei medialen Angeboten oder schlucke ich, was auch immer aus den iTunes dieser Welt herausströmt? Und würden Video-Chats auf der Couch nicht wirklich Sinn machen...

Aufbruchsstimmung mit Assen im Ärmel

Die Sonne geht also gerade erst auf und noch weiß niemand so genau, was der Morgen bringen wird. Das einzige was sicher zu sein scheint, ist der Bedarf nach neuen Interface-Lösungen. Hier hat Apple definitiv die besten Karten in der Hand. Microsoft wird sich jedoch nicht nur um das iPad sorgen machen müssen, sondern vor allem um die vielen Alternativen die bereits in den Startlöchern scharren. Neben proprietären Lösungen zwingen Open-Source-Angebote wie ChromeOS, Android und Linux die Entwickler aus Redmond aufs Gas zu steigen. Sollte es die "Kostenlos-Fraktion" mit Google an der Speerspitze vor Microsoft schaffen, attraktive Tablet-Plattformen aus dem Hut zu zaubern, droht Ballmers Truppe wie bei Smartphones der Markt wegzubrechen. Weshalb sollten die HPs und Dells dann noch für Windows-Lizenzen zahlen.

Booklet, die Antwort auf Tablet?

Die Frage ist, ob bereits an einer speziellen Windows-Version geschraubt wird, welche die Interface-Mängel der ersten Windows-Tablets bereinigt. Bereits vor einigen Monaten kamen erste Info-Happen zu einem neuartigen "Booklet-PC" auf - ein Tablet mit zwei Bildschirmen. Obwohl von Unternehmensseite noch jegliche Großankündigung fehlt, sollen mittlerweile erste Prototypen im Umlauf sein. Ähnliche Geräte auf Basis von Windows 7 zeigten Asus und MSI bereits auf der diesjährigen CES. Vor 2011 rechne aber niemand mit der Markteinführung. Microsofts "Courier" getaufter Entwurf zeigt aber zumindest, dass man sich auch intern ernsthaft den Kopf über die Zukunft des Tablet-Interfaces zerbricht.

Man sollte definitiv auch das kommende Windows Mobile 7 im Auge behalten, das mit Hilfe jener Designer geschmiedet wird, die bereits die Software des Zune HD glänzen ließen. Zieht man in Betracht, wie lange bereits die Aufholjagd mit Windows Mobile anhält, kann es noch eine Weile dauern, bis das Tablet-Windows aus der Pipeline schießt. Ballmers Anstoß Anfang Jänner erreichte jedenfalls lediglich die Gegenspieler. Mit der Kraft des Betriebssystem-Monopols in den Beinen, läge es aber an den Redmondern den Ball zu spielen.

(Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 9.2.2010)

Kommentar posten
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Bis zum Hirnstamm und nicht weiter
00
15.2.2010, 07:17

das ideale ding waere fuer mich eine externe festplatte mit >=250Gb, touchscreen, Wlan, gps, usb port, media player, eingebautem micro und kamera, und sd karten slot. Archos ist schon nah dran, aber so ganz ausgereift sind die dinger anscheinend noch nicht

Am dam des
00
15.2.2010, 08:16
und weiter:

wie schwer darfs sein?

Bis zum Hirnstamm und nicht weiter
00
20.2.2010, 06:00

doppelt so schwer wie eine leichte externe festplatte

Am dam des
00
20.2.2010, 07:42

wird sich die nächsten drei, vier jahre nicht ausgehen; ohne ziele (und träume) kommen wir aber nicht vom fleck!
cu!

ARNOLD SCHWARZENHACKER
 
02
10.2.2010, 17:15
Microsoft hat ja von Apple gelernt

daher hat man ja ständig kopiert :-)
Was ja auch schon von einem Entwickler zugegeben wurde.
Aber auch Bill Gates, lobt hiet Steve Jobs, und die Fähigkeiten, die Apple besitzt.
Hier etwas sehr Interessantes, einer Internen E-Mail von Bill Gates.
http://www.electronista.com/articles/... re.smoked/

Und auf Deutsch:
http://www.maclife.de/mac/softw... -lobt-jobs

Amanda allein zuhaus
00
11.2.2010, 08:00

Grundlegendes muß sich an Windows ändern..... immer noch offen.

freezingbreath
22
10.2.2010, 12:05
apple besser als microsoft

ich kanns nimma hören... die sind beide a schaß, jeder auf eigene Weise für sich :P

ARNOLD SCHWARZENHACKER
 
00
10.2.2010, 17:19
@freezingbreath

du bis a ganz großer sichisserle

Johanna Orleans
11
10.2.2010, 11:03
Wer sponsert...

den Standard für sein ständiges Hochloben von Apples(auch faulen)?

goldener_drache_spielt_mit_phoenix
00
11.2.2010, 04:17
ich hab da so einen verdacht...

paul_muad'ib
 
00
10.2.2010, 10:45
was noch so fehlt…

Ich glaube, dass eine neue geräteklasse erst am markt funktionieren wird, wenn es diese geräte als vollständige alternative zu bisherigen produkten eingesetzt werden können. ich will ein ipad o.dergl. als ersatz für meinen computer zu hause verwenden, aber ohne drucker und dvd anbindung wird das schwer. ich will keinen desktop brauchen, um zu synchen wie beim status quo des ipad. wer dieses problem als erster löst hat die besten chancen sich selbst am erfolgreichsten zu kanibalisiern. ich bin dabei!

hp12c
00
10.2.2010, 11:19
klingt zwar gut

aber wird zumindest bei vorhandenen Bandbreiten im mobilen Bereich noch ein paar Jahre dauern. Sobald Flächendeckend 1Gbit über Handynetzte o.Ä. verbreitet wird und auch am User ankommt, kann man darüber reden auf portable Speichermedien langsam zu verzichten.

Bis dahin wird man Kompromisse schließen müssen und sich für "entweder - oder" entscheiden müssen. oder eben ein "zusätzlich"...

Wenn mal im Jahre 2020 die Datenströme fließen wie nur was, dann kann man über ein "All in One" Device reden, aber selbst dann - werden die Geschmäcker noch immer unterschiedlich sein.

Außerdem hat eine mehr-stationen lösung Vorteile- ist eines kaputt funktioniert das ander alles noch...

all in one kaputt - alles bei der reperatur...

gianni speranza
00
10.2.2010, 10:02

Da möchte man ja fast seine MS-Aktien verkaufen!!
An den geschätzten Autor: auf welcher Plattform gedenkt er/sie in Zukunft Artikel dieser Art zu verfassen (also zu arbeiten)? am iPa[i]d?

Wenn ich mich nicht täusche habe ich zuletzt gelesen dass MS einen Marktanteil (OS) von ca 95% hat (Desktop + Laptop + Netbook). Da muss ich mir um MS doch noch keine Sorgen machen, oder?

Cheesus1
55
10.2.2010, 09:46
Der Siegeszug des iPad wird kommen

Wer hätte bei der Vorstellung des iPhones gedacht, dass man damit mal Musiktitel erkennen kann oder flüssige 3D-Spiele spielen kann?

Genau so verhält es sich beim iPad: Tonnen innovativer Apps werden kommen und das iPad auf ein ganz neues Level hieven. Vor allem im Pro-Bereich. Auch die Stifteingabe wird irgendwann kommen, damit man auf dem Ding (Hand-)schreiben und malen kann.

Mein Wunschszenario: das iPad als große Fernbedienung für die Medienzentrale am Fernseher, mit dem man auch mal kurz in Netz gehen kann.

MS verschläft mal wieder wie zu erwarten den Trend und klammert sich zu sehr an alte Konzepte.

du mich auch
01
10.2.2010, 10:02
...aber...

...die musiktitelerkennung is bei weitem nix neues, das hatte schon mein sony erricson und das hat genau so gut funktioniert wie shazaam. versteh bis heute nicht, warum die das damals vermarktet haben :-)

hp12c
00
10.2.2010, 09:59
hier gehts weiter - kommentar teil 2 :=)

sonst schließe ich mich dir großteils an.

anstatt einer art multimedia fernbedienung ist das Ding auch super... fürs ganze haus - nur haben gerade mal 0,5% der Leute solche anlagen zu Hause... ich würds auch so verwenden - aber wer gibt schon 10.000 Euro und mehr für ne MediaZentrale aus?

dass es sich im Organisationsbereich durchsetzt könnte ich mir noch vorstellen.. man denke an Paketdienste, Universitäten, Studenten - da sicher! - Lehrer und Professoren, oder an das Ding als "Registrierkassa" die immer online ist - ....

letzteres war jetzt nur aus der luft gegriffen - aber für kleine Unternehmen - ist das eine weit günstigere Lösung, du kannst damit kreditkarten einlesen - und sonst ist auch alles programmierbar...

Harbachoed
00
11.2.2010, 08:07
zb für fremdenführer, um bei bedarf

„ausgefallene“ fragen der kunden beantworten zu können. führer, die wirklich rundum informiert sind, finden grossen beifall.

Amanda K.
00
10.2.2010, 10:52

für vieles steht die größe dagegen, zb navi beim autofahren, bestellaufnehmen beim kellner.
für anderes ists sicher super, mobile administration und organisation, vielleicht im sport-, trainingsmanagement, in film, fernsehen, auf der bühne....

hp12c
00
10.2.2010, 09:56
ich bin zwar selbst apple user

und inzwischen davon überzeugt dass das iPad seinen Siegeszug feiern wird - war zwischendurch leicht irritiert, weil ich mir aufgrund der ganzen wahnwitzigen standard - artikel hier schon was anderes darunter vorgestellt hatte ;)

also aber mal ehrlich - innovation ist schrifteingabe und handschrifterkennung keine - das hatte apple bereits 1993 auf dem Newton OS - am message pad - welches ja kein erfolg war - vielleicht war die Zeit noch nicht reif - vielleicht kommts jetzt - aber Innovation wäre es jedenfalls keine große..

sonst ja - nur es können nicht mehr so viele innovative apps wie am iphone kommen, es ist ja das selbe - es kann nicht mehr - es ist nur schneller und größer. kann sogar weniger...

geht gleich weiter im post...

Cheesus1
00
10.2.2010, 10:17

Sag das nicht: die Größe bietet schon viele neue Möglichkeiten. Mehr Fläche = mehr Knöpfe = mehr Möglichkeiten.

Ich könnte mir das iPad z.B. als Bestell-Gadget für Serviererinnen vorstellen, wo die Bestellung direkt in die Küche gefunkt wird (so was gibt's ja bereits).

Oder als Küchen-Gadget am Kühlschrank: Rezepte googeln, beim Kochen Nachrichten + Musik hören und die Einkaufsliste planen und dem Ehemann auf's iPhone schicken.

Wie gesagt, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

hp12c
00
10.2.2010, 11:10
naja doch - sag ich trotz apple - user daseins ;)

die größe bietet gegenüber dem Iphone genausoviele Vorteile wie sie auch Nachteile mit sich bringt.

Es ist ein anderes Anwendungsgebiet gefragt - keine Frage.

Aber ja - dazu ist teilweise noch viel Fantasie notwendig - und es wird sich auch erst jetzt zeigen, wie sich das ganze entwickelt - vielleicht siehts in 2 jahren sowas von anders aus als wir in unseren Köpfen (so unterschiedlich das auch sein mag) haben...

hier gehts um sich selbst entwickelnde Innovationen - die großteils von den Usern mitbestimmt werden. Auf quasi demokratischem Wege - jaja klingt etwas komisch in Bezug auf Apple - aber ist so. Jeder kann mitentwickeln.

aber eine Kellnerin sehe ich eher weniger damit - die haben eher Geräte in Iphone größe ;)

Harbachoed
00
11.2.2010, 08:09

am gürtel, linker halfter; rechter halfter: der belegdrucker..... ordentlicher vorbau ist bei iphone-größe der geräte kein hindernis.

Schwargeschützter brauner Sauhaufen!
00
10.2.2010, 08:32
Geh bitte schaut doch einmal

zu http://ubuntunutzer.npage.at/ bei den NEWS nach.
Dort gibt es einen Artikel über Enna und auch andere Beiträge!
Mehr darf man ja gar nicht dazu sagen, ist doch jeder nicht ganz lupenrein der für Windows zahlt, wenn er in Linux alles gratis bekommt!

hp12c
00
10.2.2010, 11:21
also danke dass sie mich als nicht

ganz lupenrein bezeichnen...

aber ich habs für meinen Vater gut gemeint - ich für mich verwende ja Snow Leopard Ubuntu und Open Solaris - ja auch win 7 manchmal gezwungenermaßen...

aber nicht ganz lupenrein ist zweifelsrei die von Ihnen verlinkte Website- ist ja grauenhaft - darf man sowas heute noch machen? Ist das nicht strafbar?

Dachte sowas war bis 1998 erlaubt... bekommt man ja Iris-Krebs von so nem Zeug...

Ringweltler
03
10.2.2010, 07:30
Hat der Windows-Tablet eine Zukunft?

Wenn er so wie das Microsofts Booklet-PC "Courier" herauskommt - mit sicherheit JA!

Das apple-pad mag zwar stylisch aussehen, aber das "Courier-Pad" sieht echt genial aus und dürfte durch das Zusammenklappen auch sehr praktisch sein. Jetzt nur noch ein gutes Windows Mobile 7 und die Sache ist gekauft ;-)

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