"Da ist mir kalt geworden"

7. Februar 2010, 19:21
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    foto: stanard/matthias cremer

    "Hochglanz-Gesicht" Alfons Haider: "Ich werde doch das Recht haben zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt." Er verdiene gut beim ORF, weil er einen harten Job professionell erfülle - "nicht weil ich die Gosch'n halte"

Zum 14. Mal moderierte Alfons Haider die Opernball-Übertragung - Über Märchen und bürgerliche Verlogenheit, Xenophobie, Ioan Holender und Homosexualität sprach mit ihm Petra Stuiber

Standard: Sie sagten in "Willkommen Österreich", wir lebten in einem "verlogenen, verschissenen Land". Gibt es Landesteile, für die das mehr, und solche, für die das weniger gilt?

Haider: Das ist eine Spätabendsendung, ein provokatives Format. Ich saß dort als Privatperson, nicht als ORF-Moderator. Ich habe mehr als 1000 Sendungen moderiert und habe das nicht ein einziges Mal ausgenützt, um meine eigene Meinung zu präsentieren. Ich bin halt vorgeführt worden vom genialsten Duo, das es gibt - Stermann und Grissemann.

Standard: Das war Ihnen nicht vorher klar?

Haider: Wenn man dort hingeht, muss man das wissen. Aber ich bin ja auch in einer Liebenswürdigkeit eingeseift worden, die ich mir nicht vorstellen konnte. Die zwei waren vordergründig aggressiv, aber sie haben mich von der ersten Sekunde an gemocht. So was spüre ich. Meine Wortwahl war nicht die geschickteste. Ich habe mich provozieren lassen. In einem Club 2 hätte ich das so sicher nicht gesagt. Aber inhaltlich stehe ich dazu. Wir feiern, dass wir das familienfreundlichste Land sind, dabei haben wir die höchste Suizid-Rate unter Jugendlichen. Es gibt einen Pfarrer, der fast Bischof geworden wäre, der sagt, dass die Haitianer am Erdbeben selbst schuld sind, weil sie an Voodoo glauben. Da schreit keiner "Skandal". Aber gleichzeitig rufen an einem Abend 22.000 Schlechtverdiener beim ORF an und spenden für Haiti 1,3 Millionen Euro. Da sind vielleicht auch jene dabei, die gegen Arigona Zogaj sind. Das ist diese Mischung aus Herz am rechten Fleck und rechtem Fleck am Herzen. Übrigens habe ich eine Umfrage gelesen, wonach mir 70 Prozent der Österreicher im Grunde recht geben. Also bitte: Welcher Politiker hat 70 Prozent Zustimmung?

Standard: Ist das Ihr nächstes Karriere-Ziel: Politiker?

Haider: Hab ich einen Vogel? Faymann, Pröll und Co tun mir leid. Die können nur noch reagieren: auf die Krise, die EU-Vorgaben, die Medien, die sie sich selbst gezüchtet haben. Ich habe ja auch keine Lösungsvorschläge für die vielen Probleme, die es gibt. Aber ich werde doch das Recht haben zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt oder etwas nicht korrekt ist.

Standard: Was ist nicht korrekt?

Haider: Dass meine Mutter angepöbelt wird meinetwegen; dass die Disco-Feschisten unsere Jugend einkassieren; und dass, wenn ein Fernsehfuzzi, ein angebliches Hochglanzgesicht wie ich, so was sagt, das solche Reaktionen auslöst. Da stimmt etwas nicht.

Standard: Was ist ein Hochglanz-Gesicht?

Haider: Einer, der vom ORF für Gala-Moderationen gebucht wird. Wenn die Rechten sagen, ich soll gefälligst meine Gosch'n halten, weil ich kassiere dort so viel, kann ich nur sagen: Ich verdiene gutes Geld, weil ich einen harten Job professionell erfülle.

Standard: Auch viele höflichere Internet-Poster meinten, Sie sollten den Opernball nicht moderieren, wenn Sie so kritisch gegenüber Österreich sind.

Haider: Offenbar wird man in Österreich mit Schwarz-Weiß-Denken geboren. Ich habe in 13 Jahren Moderatoren-Tätigkeit nie dem Opernball geschadet, nie jemanden blamiert oder meine Partner in Verlegenheit gebracht, ich habe das Spiel immer gut mitgespielt.

Standard: Welches Spiel?

Haider: Dass sich die Oper für ein paar Stunden in ein Märchenschloss verwandelt, der Bundespräsident zum demokratisch gewählten Kaiser wird und sich alle in diesem Märchen bewegen.

Standard: Das ist nicht verlogen?

Haider: Nein. Es behauptet ja niemand, dass das die Wahrheit ist. Das ist ein Aushängeschild für Wirtschaft und Tourismus - die würden brüllen, wenn es den Ball nicht mehr gäbe. Kein anderes Event wird weltweit so gestreut. Außer vielleicht die Angelobung von Schwarz-Blau vor zehn Jahren. Das ging auch um die Welt.

Standard: Wenn Sie das moderieren, unterstützen Sie die Ambivalenz, die Sie anprangern. Bürgerliche Eleganz und Anständigkeit, die dort gezeigt wird, ist eben nicht die ganze Wahrheit über Österreich.

Haider: Da kann ich nur mit Lotte Tobisch kontern, die gesagt hat: Es gibt keine Veranstaltung auf der Welt, wo nur anständige Leut' hingehen. Ich mache dort meinen Job leidenschaftlich gerne - auch, wenn mich der Herr Holender vom ersten Tag an abschießen wollte. Der Opernball ist die Streif der Moderatoren, dort sind schon die Größten abgerutscht.

Standard: Ioan Holender warf Ihnen zuletzt vor, Sie seien xenophob, weil Sie ihn "alternden rumänischen Tennislehrer" nannten. Warum sagen Sie so etwas?

Haider: Ich bin so was von nicht xenophob. Aber Menschen, die austeilen, müssen auch einstecken können. Was der Herr Direktor in den letzten Jahren über mich gesagt hat: So sehr kann und will ich mich gar nicht revanchieren.

Standard: Es gab den Vorschlag, Arigona Zogaj zum Opernball einzuladen. Eine gute Idee?

Haider: Nein. Und ich finde es schockierend, dass ich das, als Pate und Freund, sagen muss. Weil es Neider auf den Plan rufen würde. Das wäre schlecht für sie.

Standard: Sie stehen der SPÖ nahe und mögen beide Prölls. Innenminister beider Parteien waren maßgeblich beteiligt, dass "manche Flüchtlinge bei uns wie Tiere behandelt werden", wie Sie sagten. Stört Sie das nicht?

Haider: Ich habe Ministerin Fekter getroffen und mit ihr über Arigona geredet. Die hat nichts gegen sie, sondern erfüllt eine politische Funktion. Das Problem ist das System: Beide Parteien haben versagt, Ausländer in Österreich ankommen zu lassen, sie zu integrieren. Und die FPÖ nützt das aus.

Standard: Wieso würden Sie sich nicht mehr outen? Vielleicht hätten Sie sich davor nicht als Schwiegersohn der Nation aufbauen sollen?

Haider: Na ja: "Sich aufbauen" ist übertrieben. Ich war 20, spielte den Kaiser Franz Joseph in Bad Ischl und habe gar nicht gemerkt, was da passiert. Ich habe mich ja nicht als Traum-Schwiegersohn gesehen. Ich habe mich mit meiner Sexualität nicht ausgekannt und im Traum nicht gedacht, dass das die Öffentlichkeit etwas angehen könnte. Ich habe auch nicht damit gerechnet, wie sich meine Familie und Freunde rechtfertigen müssen. Außerdem: Schwulsein vor dreißig Jahren war lang noch nicht gesellschaftsfähig.

Standard: Hätten Sie keine Karriere gemacht?

Haider: Nicht im Breitenmedium Fernsehen. Sicher: Nach meinem Outing sind einige, von denen ich es nicht erwartet hätte, hinter mir gestanden - zum Beispiel Monika Lindner. Aber die meisten haben gesagt: Wir haben's ja eh alle gewusst, aber musst du unbedingt darüber reden? Ich versuche seit Jahren, nicht mehr über meine Sexualität zu reden. Aber es kommt immer wieder, wie die Teufel, die man rief. Und die Hardliner schreiben schon im ersten Satz: "Du schwule Sau."

Standard: Einige Leute meinten, der aktuelle Eklat diene nur dazu, dass Sie Karten für Ihr neues Kabarett-Programm verkaufen.

Haider: So ein Blödsinn. Der Kartenverkauf ist nach Willkommen Österreich auf null gesunken. Erst jetzt, nach der Premiere, geht es aufwärts. Solche Krisen verkaufen nicht, weil die Leute verwirrt sind. Na schau! (Vor dem Café-Fenster stehen drei Mädchen und winken Haider zu.) Wenigstens die Jugend findet, ich bin kein Arschloch.

Standard: Leben Sie gern in Wien?

Haider: Ich liebe Wien und ich möchte nirgendwo sonst leben. Ich mag die matschkernden Wiener. Ich bin ja selber einer.

Standard: Selbst wenn die Wiener "schwule Sau" matschkern?

Haider: Ich weiß schon, die sind die Minderheit. Nur manchmal fürchte ich mich. Vor ein paar Tagen hat mir hier auf der Mariahilfer Straße ein junger Bub, kaum der deutschen Sprache mächtig, nachgerufen: "Hitler hätte dich vergast." So etwas nehme ich gar nicht zur Kenntnis, der weiß wahrscheinlich nicht einmal, wer Hitler war. Aber dass dann ein sehr gepflegtes älteres Ehepaar stehen bleibt und er zu mir sagt, dass ihm zwar die Diktion nicht gefällt, aber er müsse schon sagen: "So etwas wie Sie hätte es damals nicht gegeben." Der Herr Hofrat in Pension. Da ist mir kalt geworden.

Standard: Wenn Sie provokante Dinge im Fernsehen sagen, werden Sie halt nicht von allen geliebt.

Haider: Aber vielleicht schau ich mich lieber in den Spiegel. Die Zeiten, wo ich unbedingt von allen geliebt werden wollte, sind ohnehin vorbei. Das war früher so. Ich habe als Fünfzehnjähriger hundert Kilo gehabt, furchtbar. Dass man da den Fehler begeht, "erkannt werden" mit "geliebt werden" zu verwechseln, ist klar. Nach meiner ersten Jugendrolle sagten zwei in der U-Bahn: "Das ist doch der aus dem Film ..." Ich dreh mich um, schon haut es mich die Rolltreppe hinunter. Da hätte ich bereits wissen müssen: Pass auf dich auf. (Petra Stuiber, DER STANDARD Printausgabe 8.2.2010)

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Gibril
 
00
18.2.2010, 09:31
Nur der Vollständigkeit halber:

"Die EU-Vorgaben" haben Faymann, Pröll et al. alle mitbeschlossen.
An dieser falschen Wahrnehmung krankt das Selbst-, bzw EU-Verständnis der Mehrheit der ÖsterreicherInnen.

salzstreuerIn
00
17.2.2010, 11:11
eine alternde zicke (diva passt also wirklich ned)

versucht noch a bisserl am presserummel mitzunaschen

caffènoir
00
17.2.2010, 11:56

was macht ihr ex (stoffl) eigentlich so?

Zornige Ex-Linke
46
11.2.2010, 19:02

der Arme ist "vorgeführt worden", na sowas. Was für ein feiges Aas. Aber heute abend wieder GIS-Kohle abgreifen.

Blanc de Blancs
14
11.2.2010, 15:10

franzobel, haider, kramer - in diesen tagen wird ja wirklich die allerletzte riege an c-prominenz aufgeboten, um gegen den "f*schostaat" zu wettern...

meineMeinung1969
00
Aber nein ...

... das ist die erste Riege. Gottseidank .... :)

mM

Spirogyra
16
10.2.2010, 01:17
"Nach meinem Outing sind einige, von denen ich es nicht erwartet hätte, hinter mir gestanden."

Owned :)

Rosa Stahl
146

Bitte, Herr Haider, wenn dieses Land, in dem sie leben gar so verschissen und verlogen ist, dann ziehen sie doch wo hin, wo es ihnen besser gefällt.

Und fragen sie sich mal, wie GERADE SIE reagieren würden, wenn irgendwer irgendein anders Land, etwa eines, wo zahlreiche Migranten herkommen, so beschimpfen würde.

Pestitschek
05
17.2.2010, 22:47
Warum darf, verdammt nocheinmal, er seine Meinung nicht kundtun? Warum sind, verdammt nocheinmal, soviele ang'rührt, wenn ein Staatsbürger sein Land kritisiert?

Nocheinmal: hat er Sie persönlich kritisiert österreich, dass nicht nur Ihr, sondern auch sein Land ist? Wahre Patrioten haben geradezu die PFLICHT, alles, was nicht passt, zu kritisieren, um die Lage zu verbessern. Jene Minderwertigkeitskomplexler - und nichts anderes als der österreichische Minderwertigkeitskomplex ist es, der die heftigen Reaktionen auslöst (in D stößt sich kein Mensch an Landeskritik) - jene Minderwertigkeitskomplexler also, die jede Kritik als Beleidigung empfinden, sind die wahren "Owezahrer" der Nation: ohne Kritik keine Problembefassung, keine Einsicht, keine Besserung. Der alte Spruch, dass das letzte Zeugnis von Größe darin besteht, Kritik ohne Gram zu akzeptieren, zeugt nicht umsonst von einer tiefen Weisheit.

LPFe
26
13.2.2010, 14:16
Frau Rosa Stahl ...

wenn Sie und Ihresgleichen Ö verlassen würden, würden Haider und Haidersgleichen Ö nicht so sehr kritisieren ... überhaupt: wie kommen Sie dazu, irgendwen (überhaupt einen ganz echt richtigen Österreicher), des Landes zu verweisen, nur weil seine Meinung Ihna net passt ? auch nicht sehr demokratisch net wohr?

soagfrett
45
Mir läuft es auch kalt den Rücken herunter

Wenn ich les: Ich habe Ministerin Fekter getroffen und mit ihr über Arigona geredet. Die hat nichts gegen sie, sondern erfüllt eine politische Funktion. Das Problem ist das System: Beide Parteien haben versagt, Ausländer in Österreich ankommen zu lassen, sie zu integrieren. Und die FPÖ nützt das aus.
Dann wird mir kalt!!
Frau Fekter macht die Gesetze!
Wenn Herr Haider nicht schon damit beschäftigt ist sich für den Opernball schön zu machen, könnte er ein bisserl nachdenken.
Wie man den plötzlich zu einem brillianten Kopf hochstilisieren kann - siehe einige postings - ist mir ein Rätsel.

KTHXBYE
15

Hauptsache am Opernball wieder denen, die das Land zuscheißen, hinterherscharwenzeln. Man weiß ja, welche Hand einen füttert, Herr Haider? Ma fühlt si holt a bisserl besser, bei der Crääm de la Crääm der Wirtschaftskriminalität, nicht woaah?

rundblicker
22

wo ist mein posting geblieben?

kann sein
Claus Faber
02
11.2.2010, 09:51
Vielleicht war es nicht ganz stilsicher?

;-))

Julia R
 
65
BRAVO

Alfons Haider ist für mich einfach brillant - hinter der schönen glatten Fassade steckt einer der klügsten Köpfe Österreichs. Allein die Formulierung mit dem Herzen am rechten Fleck und dem rechten Fleck am Herzen ist einfach genial.
Dieses Interview hat mir wieder einmal bewußt gemacht, warum ich den Standard abonnieren.
Bravo, weiter so!

rundblicker
14
Ich schätze Alfons Haider als Künstler sehr

Mich stört jedoch wirklich sehr, dass er auf der BÜHNE nicht nur politisch anders denkende Personen sondern auch Gruppen verunglimpft (ich rede nicht vom Kabarett). Er prangert Missstände richtig an (z.B. "Familienfreundlichkeit") rückt die Schuld aber durch seine Wortwahl auf die pol. rechte Seite und lässt damit erkennen, dass er auf dem linken Auge blind ist. Dass er damit polarisiert sollte ihm bewusst sein. Er darf sich daher über Anpöbelungen nicht wundern. Dass er diese dann noch ausschließlich auf sein Outing schiebt, beweist meine Theorie.

Herr Haider würde mich mMn als rechts-konservativ einschätzen und ich fühle mich daher von ihm auch verunglimpft. Umgekehrt stört mich seine pol. Meinung und auch seine sexuelle Neigung nicht.

Kritifaxe
00

überlegen sie einmal. Welches Kabaret hat jemals politische Kritik ausgespart? Anders gefragt: gibt es Kabaret, ohne politischen Bezu auskommend?

FalscherProphet
40
ad "Er darf sich daher über Anpöbelungen nicht wundern"

Ja eh:
Von rechts der politischen Mitte
muss man immer mit Anpöbelungen (wenn nicht gar mit verprügelt werden) rechnen!

rundblicker
18

Leider gilt dasselbe für links!

Kritifaxe
00

wo werden sie den angepöbelt?

pauljoe
01
'voll in ordnung'.

eigentlich.
frage zu Haiders 2ter antwort:
sind Grissemann und Haider jetzt wieder gut ;)

das: 'Das ist diese Mischung aus Herz am rechten Fleck und rechtem Fleck am Herzen.' ist aber, sagen wir, 'Romy'-verdächtig; in jedem fall aber, brillant.

in jedem fall auch: ich mochte Haider nie so wirklich. aber wer sich keinen irrtum eingestehen kann, mit dem/der stimmt höchstwahrscheinlich irgend etwas nicht ganz

und Lotte Tobisch find ich übrigens auch voll in ordnung.

Zukunftsoptimist
313
"verlogenes, verschissenes Land"

kann einem ausrutschen, man kann sich nachher davon distanzieren. Wenn man aber bei dieser Meinung bleibt, offenbart man damit jene Pauschalgesinnung, die man bei rassistischen und anderen Äußerungen zu verurteilen nicht müde wird. Was ich mir unter "verschissenes Land" vorzustellen habe, vermag ich glücklicherweise nicht nachzuvollziehen. Und ist es nicht eher verlogen, ein ganzes Land, also an die 8 Millionen Menschen, verlogen zu heißen?
Armer Standard, der sich zur Bühne für Interviews mit solchen Leuten macht.

Pump Kin
00
10.2.2010, 16:57

Es fühlen sich ja eh immer die richtigen angesprochen.
Oder ?

Zukunftsoptimist
13
10.2.2010, 17:51
Oder.

Mirstetta Toni
43
Das verschissene Land!

bitte um aufklärung in welchem land es denn besser sei? und zwar so viel besser, dass keiner der dort beheimatet ist das land als beschissen erklären zu können. sollte es so ein land geben, egal wo auf diesem planeten, ziehe ich sofort dorthin. ich werde sofort die mentalität der hiesigen annnehmen und bis ans ende meines langen lebens dankbar sein herrn haiders kommentar gehört zu haben.

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