Netanyahu will im Streit mit Syrien die Wogen glätten

7. Februar 2010, 11:56

Ministerpräsident: "Israel strebt nach Friedensabkommen mit all seinen Nachbarn"

Jerusalem - Nach heftigen Wortgefechten zwischen Israel und Syrien bemüht sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu jetzt, die Wogen zu glätten. Israel habe friedliche Absichten, bekräftigte Netanyahu am Sonntag zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem. "Israel strebt nach Friedensabkommen mit all seinen Nachbarn, wir haben es mit Ägypten und Jordanien getan und wir können es auch mit Syrien und den Palästinensern tun", sagte der 60-jährige Regierungschef nach israelischen Medienberichten. Er wiederholte allerdings seine Forderung, Friedensverhandlungen mit Syrien müssten ohne Vorbedingungen aufgenommen werden.

Israelischer Außenminister drohte

Netanyahus Äußerungen folgten auf Drohungen seines Außenministers Avigdor Lieberman, der den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad vor dem Sturz des Regimes gewarnt hatte, falls Syrien Israel angreifen sollte. Der ultrarechte Politiker hatte damit am Donnerstag auf Äußerungen Assads reagiert, wonach Israel es mit einem Frieden nicht ernst meine und die gesamte Region in Richtung Krieg treibe. Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hatte außerdem die israelische Führung aufgefordert, damit aufzuhören, sich wie "Hooligans" zu benehmen. Syrien fordert im Gegenzug für Frieden die Rückgabe der 1967 von Israel besetzten Golanhöhen. (APA)

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14 Postings
D.Shiray
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Liebermann - Assad

Warum machen es sich die Radaubrüder nicht untereinander aus? Das wär mal was. "Liebermann sog feig!"

sicklikejosef
 
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Nur wollen die Nachbarn halt nicht

Das ist das Problem im Nahen Osten. Wenn nur eine Partei Frieden will und die andere keinen Sinnsieht, wirds sehr schwierig. Aber das sind die Israelis ja gewohnt.

Mostbluzer
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oder doch anders ... greater israel?

isralischer minister gegen greater israel pläne:

Proponents of the Greater Land of Israel - including the recently established Land of Israel caucus in the Knesset, hawkish Likud members and other MKs - are deceiving the public because their dream cannot be fulfilled, Minister Michael Eitan (Likud) said over the weekend.

"You can't deceive all the time and speak about Greater Israel," Eitan said at a Geneva Initiative conference in Dimona. "It's a dream that will not be able to be fulfilled. The vast majority is willing to make significant concessions for peace. Everyone wants an agreement."


heute in haaretz.com

Reddogg
 
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Tja ja, so einfach kann man es sich am Stammtisch machen. Einzig allein der FEIND hat Schuld. Naja für komplexere Gedankengänge sind halt nicht alle Menschen geboren...

Warentester
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Tja, ist halt nicht besonders hilfreich wenn der Außenminister ein rassistischer Rechtsextremist ist. Klar fliegen dann in den internationalen Beziehungen andauernd die Fetzen.

Fritz Wunderlich
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und ein roter hund schon gar nicht, hehe

Klopstock
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Ein bösartiger Rassist

der einen Israeli arabischer Herkunft mit der Leistung des Ressorts für arabische Angelegenheiten betraut hat.

Aber schön, dass die Rollenverteilung so eindeutig geklärt ist. Da muss man sich nicht mehr anstrengen bei solchen Zeitungsartikeln mit so vielen Wörtern und einem so kompele ... kompo .... schwierigen Thema.

Student der Magie
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je größer der Fanatismus,

um so größer ist die Gefahr von Eskalationen.

Man sollte sich doch endlich einmal darauf konzentrieren in Sinne des Friedens zu agieren. Die beginnt mit Respekt und Anerkennung und mündet vielleicht in gemeinsamen Projekten, die beiden Ländern und deren Menschen zu Gute kommen.

Auch muss man den Unterschied erkennen lernen, was ist Hilfe und was ist Zwangsbeglückung. Langsam sollte es ganz allgemein klar werden, dass Menschen mehr verbindet als sie trennt und Gewalt, nachdem sie in der Vergangenheit einmal ihre Berechtigung gehabt haben mag gegen das Leben und gegen den Menschen an sich gerichtet ist.

Radikale sind oft hasserfüllt, also mit genau dem angereichert, was verbindende Lösungen verhindert.

NONE
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Netanyahu macht Obama alle Ehre - grosse Worte, k(l)eine Taten.

Da hat sogar Sharon noch nüchtern betrachtet mehr realisiert.

Eventuell sollte Netanyahu die Führungsrolle an Lieberman übergeben.

Prof. Wolf
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Im Gegensatz zu Obama könnte Netanyahu mehr tun, er hätte auch von Anfang an eine andere Partei als die Partei seines Außenministers in die Regierung aufnehmen

grumbleduke
 
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Sollte Netanyahu irgendwann mal eine Autobiografie verfassen,

dann werde ich mir das umgehend reinziehen. Es muss faszinierend sein, mehr über die Hintergründe im aktuellen Kabinett zu erfahren. Insbesondere über die Beziehung zu einem Außenminister, der keine Chance auslässt, Netanyahu einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen.

Manchmal frage ich mich, ob Netanyahu die Palästinenser oder doch Lieberman als größeres Problem erachtet :)

Gerda Soros
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welcher ideologische Unterschied soll zwischen Netanyaha und Liebermann sein?

Beide sind Hetzer und Rechtsradikale und waren das immer schon. Netanyahu ist mit seinen Hetzreden nachweisbar schuld am Mord am ehemaligen Premierminister Rabin gewesen, jetzt versucht er sich halt - ähnlich wie Strache - ein präsentableres Gesicht zu geben. Von den angestrebten Zielen sind keine Unterschiede zwischen beiden erkennbar, nur dass Liebermann sie offener ausspricht, Netanyahu durch seine Handlungen begünstigt.

Alkolix
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guter bulle

böser bulle

beide wollen das selbe

NONE
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Haargenau.

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