Kindle-Hersteller PVI will iPad Konkurrenz machen

06. Februar 2010 18:04
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    Foto: pvi

    PVI steckt weiteres Geld in Kindle-Optimierung

Neue E-Book-Reader-Generation mit Animations-Touchscreen geplant

Der Panelriese Prime View International (PVI), der für Amazon den E-Book-Reader Kindle herstellt, hat angekündigt, neben farblich-flexiblen "electrophoretic" Displays auch touch- und videofähige Panels zu bauen. Wie das Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf PVI-Konzernchef Scott Liu schreibt, sollen die Hochleistungsdisplays noch 2010 zum Einsatz kommen. Damit scheint ein weiterer Hersteller in dem durch Apple mit dem iPad eröffneten Tablet-Markt Fuß fassen zu wollen.

Hohe Nachfrage erwartet

"Es bleibt erst einmal abzuwarten, ob sich die Produkte von Apple, MSI und Asus tatsächlich langfristig am Markt etablieren können. Uneingeschränkte Euphorie wie damals beim iPhone war dieses Mal eher nicht zu spüren", unterstreicht ein Branchenbeobachter im Gespräch mit pressetext. Diese zurückhaltende Sichtweise teilt Liu naturgemäß nicht. Touchscreen-fähige E-Book-Reader werden sich in den kommenden Jahren ihren Platz am Markt erkämpfen und auch gegen das iPad signifikante Marktanteile erobern, lässt sich der PVI-Manager zitieren. Um das gesteckte Ziel nicht zu verfehlen, erhöhen die Asiaten den Druck auf Forschung und Entwicklung im Bereich der Touch-Sensoren. Diese lassen sich PVI zufolge direkt hinter den Screens befestigen und nicht wie bislang konventionell davor. Auf diese Weise ließe sich ein verringerter Durchlässigkeitsgrad vermeiden sowie eine bessere Übertragung von Impulsen sicherstellen. Bisher würden Sony das Widerstandsprinzip, Hanwang Elektromagnetismus und einige weitere Hersteller kapazitive Touchscreen-Technologien in den Geräten verbauen.

Kurze Reaktionszeit für Animationen

Indem PVI das bisherige Problem der langen Reaktionszeit verbessern will, sollen animierte Darstellungen noch dieses Jahr besser auf E-Book-Readern erkennbar sein. Für die flexiblen "electrophoretic" Displays wird PVI auch weiterhin auf die bewährte Produktionstechnologie im Bereich TFT/LCD zurückgreifen und lediglich einen kleinen Teil an Extratools benötigen. Die Investitionsvorhaben scheinen wegen der Nachfrage nach E-Readern gerechtfertigt. Nach erfolgreicher Umsetzung der Pläne bleibt die Verbesserung der Akkus eine weitere Herausforderung.(pte)

the lazy crazy
06.02.2010 23:01
Ein iPad-Killer...

...also...

Klon Krieger
06.02.2010 19:56
Toll

Und ich dachte die bauen Mirasol-Displays ein...
pffff - enttäuschend - nur LCD mit backlight...
Kann dann gleich am PC lesen...

Hot Sphinx
06.02.2010 22:48

Mirasol ist wirklich toll, aber Videos oder Spiele möchte ich damit keine ansehen.

Man sieht den streifigen Bildaufbau selbst auf deren Demo-Video (beim Umblättern und beim Cover Flow-Effekt.) viel zu stark.

Für einen reinen e-Book-Reader mit Touch-Bedienung ist Mirasol hingegen schon genial.

Achilles pseudonym
 
06.02.2010 19:12
liebe redaktion...

apple hat den Tablet-Markt genausowenig wie es den smartphonmarkt mit dem iphone erfunden hat.

ich bitte um etwas mehr objektivität im umgang mit den produkten und tätigkeiten von apple.

ChrisTom
07.02.2010 06:02
@ Ferslinger (Achilles pseudonym) lol, sorry

ich würde den Newton schon als Urvater der Tablets ansehen, zumindest was Innovation und kommerzielle Verbreitung betroffen hat.

Achilles pseudonym
 
07.02.2010 12:29
wenn sie...

einen pda als tablet bezeichnen wollen...dann auch nicht. der 1. pda war von at&t.

Deserteur
07.02.2010 00:15
Der Standard ergreift gerne Partei für Minderheiten und Randgruppen!

...außer natürlich für Neonazis, Pädophile usw...;-)
Will damit die Mehrheit provozieren und zum Widerspruch animieren um so für lebendige und spannende Diskussionen und vor allem für eine hohe Besucherfrequenz zu sorgen...

Heimwerkerkönig
 
07.02.2010 12:54
Man könnte das was der Standard z.B: im Zusammenhang mit Apple so abzieht...

... allerdings auch einfach als Trollen, auf mehr oder weniger hohem Niveau bezeichnen....

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