Zuma entschuldigt sich für Ehebruch

06. Februar 2010 18:08
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    Foto: ap/hutchings

    Präsident Zuma mit der First, Second und Third Lady

Berichte über innerparteiliche Kritik am Liebesleben des polygamen Präsidenten

Johannesburg - Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat sich wegen seiner erneuten außerehelichen Affäre öffentlich entschuldigt. Er bedauere "zutiefst den Schmerz", den er seiner Familie, seiner Partei ANC und "Südafrika insgesamt" zugefügt habe, heißt es in einer am Samstag in Johannesburg veröffentlichten Stellungnahme Zumas. Obwohl er die kürzlich bekanntgewordene Geburt einer unehelichen Tochter vor drei Monaten als "private Angelegenheit" betrachte, habe sie eine öffentliche Debatte und "viel Druck auf meine Familie und meine Organisation" ausgelöst, gestand der 67 Jahre alte Präsident ein.

Der bereits mit drei Frauen verheiratete Zuma, der inzwischen Vater von 20 Kindern ist, hatte zunächst die Medien wegen der Verletzung der Privatsphäre heftig kritisiert. In den vergangenen Tagen hatte es aber südafrikanischen Medien zufolge auch innerparteilich heftige Kritik am Liebesleben des Präsidenten gegeben. Der bekennende Polygamist Zuma hatte im Jänner zum fünften Mal mit traditionellen Zulu-Zeremonien geheiratet und hat nun drei Ehefrauen. Eine seiner Frauen beging im Jahr 2000 Selbstmord, eine Ehe wurde geschieden.

Zuma war von der Opposition angegriffen worden, weil er mit seinem Verhalten die Anti-Aids-Kampagnen für geschützten Sex untergraben würde. Südafrika hat eine der höchsten HIV-Infektionsraten in der Welt. Nun versicherte Zuma, dass er nach wie vor "den Familienwerten" und der "Ehe als Institution" verpflichtet sei. "Ich erkenne die Verantwortung eines Führers an, diese Werte hoch zu halten und sie zu jeder Zeit zu fördern", heißt es nun in der Erklärung.

Die Zeitung "Saturday Star" berichtete am Samstag, dass ein 30- jähriger Mann aus Simbabwe behauptet, ebenfalls ein - bisher nicht bekannter - Sohn Zumas zu sein. (APA/dpa)

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Nicolas Castillo
08.02.2010 12:04
ja, reichen denn 3 noch nicht?

der Mann der Typ ist fast 70 und rammelt wie ein Jungbrunnen.

Villeicht sollte er in seinem Amt als Präsi mal genau so viel Energie freisetzen. Dann würde es in S-Afrika aber richtig abgehen.

Andreas B
07.02.2010 22:17
Ist mir doch egal was er im privaten tut...

... nur die Frauen versteh ich nicht so ganz. Ich würd mir das nicht gefallen lassen.

bösartigster Schlechtmensch
07.02.2010 18:30
Wozu entschuldigen?

Jeder Mann hat das Recht dazu. Wir leben schließlich in einem freien Staat.

emma goldman
07.02.2010 18:29

an mario barbarei:

Kennen sie die Geschichte vom dtschen Skinhead, der sich in Namibia einer paramilit. organisation zum zweck der rückeroberung safs anschloss?
Heute geht er mit einer namibianerin und weiß gar nicht mehr warum er vorher so war wie er war.
Rasssimus im Handgepäck: ein brauchbares buch zum exo tourismus.
damit mal was brauchbares in ihrn kopf gelangt und ned nur südwestpropaganda......

Veridad
08.02.2010 10:25
wo steht diese Geschichte?

emma goldman
08.02.2010 18:18
Van Emanuel
07.02.2010 12:18
wer bei drei ehefrauen...

... davon spricht moralisch handeln zu wollen, agiert nicht nur im besten religiösen sinn unmoralisch!

doppelmoral bis zum abwinken......

masterjo
07.02.2010 16:13

nur ein tipp: religion ist als maßstab für moral völlig unbrauchbar

der innere neugebauer
07.02.2010 11:09

die zumettes werden ihm die wadln ordentlich viregricht haben

Festnetzwiederanmelder
07.02.2010 00:25
mir hat ein Afrikaner gesagt

in Afrika stehen Männer auf "Women with a big butt". Nur falls sich wer wundert, dass die drei dicker sind als Naomi Campbell.

Veridad
08.02.2010 10:28
lol, der grund warum frustrierte mit Bigbutt gerne Urlaub in Afrika machen ...

... zu dem macht ja so ein österreichischer Reisepass unheimlich sexy ;-)

ich weiss, ich weiss, die roten stricherl hab ich mir verdient, aber es ist ja was wahres drann, oder nicht?

Bei mir hats gebrannt
06.02.2010 21:13
Find ich nicht ok

dass man Polygamie als Bananenstaatstypisch darstellt. ;-)

Chien de Pique
06.02.2010 23:00
Sie können sicher leuchtende Gegenbeispiele nennen, Staaten, wo gesellschaftlicher Fortschritt (namentlich Frauenrechte) mit wirtschaftlicher Blüte und politischer Stabilität in schönstem Einklang lebt. http://en.wikipedia.org/wiki/File... lygamy_Wor

Eines der besseren Beispiele neben Südafrika, Namibia und Boswana (überall rein gewohnheitsrechtlich) ist noch Indien, wo sie aber ausschließlich für die Friedensreligion legal ist, Malaysia, dito; in Singapur, einem der wenigen Staaten auf der Liste, der es aus eigener Kraft tatsächlich zu etwas gebracht hat, wird sie - ebenfalls nur unter den Rechtgläubigen und nicht als Zivilehe - geduldet). Staaten wie China oder Thailand haben sie längst aufgegeben, in Indonesien wird sie selten.

Der Großteil aber sind Länder, wo man lieber nicht einmal tot überm Zaun hängen möchte, schon gar nicht als Frau - und Bananenrepublik ist bei manchen noch geschmeichelt.

Bei mir hats gebrannt
06.02.2010 21:17

Aber typisch für Europa sind Poster wie max 1231.
:-(((

hcl
06.02.2010 23:07

Ganz unrecht hat er aber nicht – der Übergang zwischen weißer und schwarzer Verwaltung ging etwas zu schnell in Südafrika. Aber das spielt sich halt ungefähr auf derselben Ebene ab, wie die deutsche Wiedervereinigung.

mechtagscheitsein
06.02.2010 20:10
ich versteh ihn nicht...

...die drei Prinzessinnen sehen doch alle gleich aus?

Mag. Euchnicht
08.02.2010 15:52

Vielleicht synchronisiert sich Migräne ja nicht.

Olivio Tasso
06.02.2010 19:34
Zuma entschuldigt sich für Ehebruch

na dann, passt's eh . . .

Malkaye
06.02.2010 19:07
da will wohl einer sarkozy und gaddafi den "präsident-peinlich-titel" streitig machen

besser als mandela der beschwichtiger des notwendigen drucks und mbeki der ausverkäufer von neoliberalen ist er vielleicht aber immernoch.

erst mit ihm kommen klagen gegen deutsche firmen (daimler, rheinmetall etc.) wegen unterstützung der apartheid voran. vorher wollte man die investoren nicht vergraulen und zeichnete die manager (daimler-südafrika-manager durch mandela) mit preisen aus...

Dr.in Luitpold Bäringer
06.02.2010 18:43
Ein wahrlich passender Präsident

:-(

max 1231
 
06.02.2010 18:34
was will uns dieser gaukler vermitteln ?

die südafrikaner leben doch ausschliesslich von der substanz die die "weissen" aufgebaut haben, dass wird noch eine weile gut gehen und dann wirds nur mehr berg ab gehen !

Kowosch
 
07.02.2010 01:23
"die südafrikaner leben doch ausschliesslich von der substanz die die "weissen" aufgebaut haben"

Ja, die haben u.a. es auch letztendlich geschafft, Steine in Gold und Diamanten und vieles mehr zu verwandeln!

P.S.: Und von wessen Substanz leben Sie wohl eigentlich?

eels
06.02.2010 23:10
du bist kein freundlicher mensch...

du bist ein verkappter rassist, dessen offensichtlich geringes wissen um die geschichte südafrikas nur zur schwachsinnabsonderung reicht. in diesem sinne
waaaaaaaaaaaaaaaaaaaplaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Der Oley
07.02.2010 11:30
Romantisieren Sie noch über den Edlen Wilden?

Aber egal. Afrika liegt darnieder. Es sind die afrikanischen Eliten welche ihre Bevölkerung ausbeuten.

Und das sich die erste Welt bereichert mag schon stimmen. Aber wenn sie Rohstoffe kauft, dann bekommt sie die nicht umsonst. Es sind viele Milliarden, welche auf diesen kontinent fließen. Nur kommen die nicht beim Volk an. Kapitalismus pur halt. Bei uns auch zu finden. Auf etwas höherem Niveau.

kelchstein
07.02.2010 17:04

Über Umwege bekommt man die Rohstoffe umsonst. Die Milliarden, die für die Rohstoffe gezahlt werden, fliessen durch die Waffenkäufe wieder zurück.

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