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Maria Fuchs tut sich schon etwas an, damit die Pizza, die im Holzofen ihrer Mari' in der Wiener Leopoldstadt gebacken wird, bei aller Schlichtheit etwas Erhabenes - um nicht zu sagen: heiligenscheinmäßig Berückendes - an sich hat. Mehl und Paradeissauce werden aus Neapel importiert, der Pizzaiolo sowieso, Mozzarella und andere Schlüsselzutaten kommen aus den hiefür vorgesehenen Regionen angekarrt: alles so authentisch, dass einem schwindlig werden könnte vor Ehrfurcht.
Mix & fix your own, Sonderwünsche oder gar Extrawürste darf man sich als Mari'-Gast gleich abschminken. Selbst Pizza mit Sardellen und Kapern, in Neapel ein Standard, wird in der Mari' als unauthentisch abgelehnt - wer das will, darf es gern anderswo versuchen. Dafür gibt es, fraglos fantastisch, Pizza bianca mit Salsiccia und Friarielli, einer ausschließlich in Kampanien beheimateten Brokkoli-Art, die nur für die Mari' nach Wien geliefert wird.
Dass hingegen das beliebte - und für viele Pizza-Freunde unabdingbare - olio piccante dem Bannstrahl der Pizza-Füchsin zum Opfer fällt und justament mit Tabasco ins ungenießbar Essigsaure verwürzt wird, tut ein bissl weh. Man kann es vielleicht damit erklären, dass bekanntlich selbst der Papst für manche ein ökumenisches Weichei ist. (corti/Der STandard, Printausgabe 06.02.2010)
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"Extrawürste darf man sich als Mari'-Gast gleich abschminken. Selbst Pizza mit Sardellen und Kapern, in Neapel ein Standard, wird in der Mari' als unauthentisch abgelehnt - wer das will, darf es gern anderswo versuchen."
man kanns auch uebertreiben...
meine meinung über mari mailte ich. mamma mia. aber ich empfehle nochmals die dorotheergasse, l´asino che ride - echte italiener. und ebensolche in der praterstraße, das sind glaube ich triestiner. und dann auch noch den mozartplatz im 4., das ist auch ein echter. ohne viel schnickschnack und von professionellen schreibgourmets unbehelligt. da sind keine seitenblicke-onkeln zu gast und auch kein chili. und wenn schon standard, dann angeblich "il mare" in der zieglergasse, da war ich aber schon lange nicht mehr. uff. und wer bei diesem wetter das haus nicht verlassen will, dem bleibt immer noch pietro pizzi. mit olivenöl drüber und oregano und frischgepreßten knoblauch halbwegs iglo-erträglich und permafrost-tauglich.
ich würde deine Tipps gern ausprobieren, aber wenn sich die alle auf dem Level vom Mozartplatz bewegen, dann lieber nicht. Das dort ist echt keine gute Küche, da bin ich im z.B. im „I Ragazzi“ in der Burggasse vieeel besser aufgehoben.
Trotzdem: Für Tipps dankbar. Hier einer von mir: L’Ambasciata della Puglia, Währinger Str. 170a. Allerdings keine Pizza.
Also die "echte" Margherita im Mari' heißt ja Bufala. Aber die ist wirklich auf für Österreich sehr hohem Niveau.
Referenz für eine Margherita ist für mich einfach 'da Michele' in Neapel http://damichele.net/, wenn man nach Neapel kommt unbedingt hingehen!!!!
Da kann Mari' klarerweise nicht mithalten aber ich würde die Mari' Bufala / Margherita auf einer 1-teiligen Skala bei ca. 7.5 einordnen (da Michele schafft 10/10)
Die restlichen Pizze kann ich nicht beurteilen, da ich immer nur die Bufala esse.
Ambiente ist eher kühl, Personal habe ich immer als freundlich empfunden, wenn auch der Service ab und an recht langsam ist, vor allem wenn das Lokal gut gefüllt ist und draußen die Tische auch voll sind.
anscheinend sitzen falter- und sstandard-redakteure regelmäßig bei mc donalds und beraten über lokale, über die sie dann schreiben müssen sollen dürfen - sonst hätte man in der pizzeria mari schon einmal die pizza salami probiert: undefinierbare wurst, pervers kleingehackt und nicht mehr feststellbar. der käse ist wässrig, das personal unfreundlich und das dröge VOEST-kantinenambiente erledigt und gibt den rest. ißt´s was gscheits. beispielsweise in der dorotheergasse oder in der ausstellungsstraße. ich kann den mari-scheiß nicht mehr hören. nicht jeder ausgewanderte sizilianer kann kochen.
danke!
das ist ja wirklich eines der unnötigsten lokale wiens. labbriger teig durch vielzuviel paradeisersauce (die aber wirklich sehr gut) aufgeweicht. meine begleitung hat schinken drauf bestellt, der sich als (östreichisches)geselchtes, das nicht mehr ganz gut war herausgestellt hat, aber dafür sind wir ja SOOO original, dass man nicht einmal sardellen dazu bekommt. die bedienung präpotent bis zum geht nicht mehr, weil wir sind ja die einzige originalpizzeria außerhalb von neapel. und an der bar hängt tatsächlich ein zettel, auf dem steht, dass man keinen cappuccino nach dem essen bestellen darf! ich würd mir ja wie in italien auch nie einen bestellen, aber darüber muss ich mich nicht von der tussigen pizzamarie belehren lassen
Filippo in Ottakring!!!!!!! Geheimtipp. Beste pikante Muscheln aller Zeiten. Ein Familienbetrieb, nur nicht vom äußeren abschrecken lassen.
Angler!!!! ein Gedicht, Fischsuppe grandios. Pizzen sind sehr gut aber bei dem Fischangebot kommt man nicht dazu eine Pizza zu bestellen. Super Preis Leistungs Verhältnis. So muss Essengehen sein. Alle waren bis jetzt ausnahmslos begeistert.
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