Was Spermien auf Trab bringt

5. Februar 2010, 18:30

US-Forscher entdeckten molekularen Schalter - Marihuanakonsum führt zu voreiliger Bewegung

Washington/Wien - Je mehr die Wissenschaft darüber weiß, desto wundersamer scheint er, der lange Wettlauf der Spermien zur Befruchtung einer Eizelle. Haben Sie zum Beispiel gewusst, wie sich die Spermien orientieren? Sie besitzen Rezeptoren für den Geruch von Maiglöckchen, wie im Labor des deutschen Forschers Hanns Hatt entdeckt wurde. Dieser Duft dürfte es auch sein, der ihnen den richtigen Weg weist.

Wie aber kommt es, dass die Spermien im Hoden unbeweglich verharren, während sie in der Scheide plötzlich aktiv werden und sich mit ihren Schwänzen in Bewegung setzen? Dieses Rätsel dürften nun US-Forscher um Yuriy Kirichok von der University of California in San Francisco im Fachblatt Cell gelöst haben: Sie entdeckten nämlich jenen molekularen Schalter, der Spermien nach ihrer Freisetzung aus dem Ruhezustand weckt.

Bisher wusste man, dass Spermien eine Umgebung mit hohem pH-Wert brauchen, um in Fahrt zu kommen. Während in den Hoden ein eher saures Milieu (pH-Wert 6,0) herrscht, liegt der pH-Wert in der Scheide mit 7,4 im alkalischen Bereich. Und das ist quasi der Schlüssel zum molekularen Schalter.

Kirichok und Kollegen haben auf der Oberfläche der Geißeln Poren entdeckt, die sich in einer alkalischen Umgebung öffnen. Durch diese Kanäle strömen positiv geladene Protonen nach außen, die Spermien werden selbst alkalisch und machen mobil.

Damit konnte das Forscherteam aber auch schlüssig erklären, warum Zink und Marihuana die Fruchtbarkeit herabsetzen: Zink hemmt die neu entdeckten Kanäle. Marihuanakonsum hingegen führt dazu, dass die Spermien sich schon im Hoden bewegen - und deshalb vorzeitig absterben. (Klaus Taschwer, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 6./7. Februar 2010)

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Überwachungskamera1
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Was Spermien auf Trab bringt

...kindergeld
...alimentationen

werwolfi
10

"dass Spermien eine Umgebung mit hohem pH-Wert brauchen, um in Fahrt zu kommen."

das muss wohl ein druckfehler sein und "BH-Wert" heißen, nicht? ;oP

und... joints als verhütungsmittel? ;o)

tablespace65
00
Marihuanakonsum führt also quasi zu einem "Auto-Praecox"...


Kristof Grabmayer
01
ritter sperber1
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lauter abgestorbene spermien in den hoden, wenn ich kiffe ?
da hilft nur folgende prevention: mehrmals wixen

Dyne
00

Negativ-davon bekommt man(n) einen krummen Rücken!

Andreas Grois
00

und Haare auf den Handflächen ^^

Hugh Jass
00

wie ist das mit "blasen" gemeint?

Illuminati
00
13.2.2010, 17:50
Wird mit Blasenpflaster behandelt - kann auch oral aufgebracht werden - fragen Sei Lewinksy!

Hugh Jass
00

sry, gehört zu Emilix

Emilix
00
...oder Blasen und Hornhaut....

Thomas Felder
01
gogo

gagettosperm!

Frenzy
01

Ich sollte weniger kiffen.

freezingbreath
00
11.2.2010, 08:26

Ich sollte mehr kiffen Oo

Jet Fuzzi
01

Kommt drauf an, ob Sie verhüten wollen oder nicht :-)

JBird
 
24

Traurig, aber die meisten Menschen werden nie geboren...

Ein nitupsaR
 
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Schon gut so, sonst kriegert ma ernsthaft Platzangst...

NONE
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Kommt natürlich auf die Definition an - ab wann ist man ein Mensch? Die Antwort ist wichtig ... denn sie betrifft die Aussage. Ein Spermium alleine ist wohl niemals ein Mensch ... nicht einmal potentiell. ;-)

Ist ja nur die halbe Information.

werwolfi
01
wann beginnt das leben?





wenn die kinder aus dem haus sind... ;oP

Thomas Felder
09

richtig. die andre Hälfte ist die Eizelle, daraus entsteht dann über 50 jahre hinweg langsam ein Mensch. Kurz bevor er dass erreicht, geht er in Pension

LCD
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Damit hat also der Marihuanakonsum

keine negativen Wirkungen. Wenn einer doch mal Kinder will, kauft er sich welche, oder hört auf zu kiffen.
Wie ist es mit Opiaten (Bin momentan auf Schmerzmitten angewiesen) oder Nikotin und Alkohol?

knuj
05
ph Wert der Scheide

Der ph Wert der Scheide liegt bei 4 bis 4,5

Diego: Das alte Lager
 
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Hmmm...

Hab ich auch schon gehört, hatte aber noch nie Sex mit einem Alien...

Ava Tar
010
oje

falsches Loch erwischt^^

Ody Fry
14
Überflogen (II)

Da man beim pH-Wert berechnen, die Wasserstoffionen heranzieht, kann man sich leicht vorstellen, dass, um das ganze alkalisch zu bekommen, braucht man viele OH- Ionen, dementsprechend wenig H+ Ionen.

Traurig, wenn ein Printmedium, welches sich einem hohen STANDARD berschrieben hat, solche Blödsinnigkeiten verzapft und sich so mehr und mehr zu einem täglichen Schundblatt mausert. Gerade im Wissenschafts-Bereich kommt das immer mehr vor. Die Ausrede: "Online-Redaktion ist viel Arbeit, keine Zeit alles zu lesen", ist nicht zulässig, denn dann schreibt man eben nichts. Genauso: wenn man ein bisserl Ahnung hat, dann braucht man gerade einmal eine Minute. Da könnte man sich glatt bei euch bewerben, als Praktikant, damit es wieder besser wird.

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