Arbeiten der Kunsthochschule Luzern zeigen wie Technologie, Kunst und Kultur miteinander agieren - Zu sehen im MuseumsQuartier
Der Aspekt "Zeit/Mixed Media" ist das "Material", das in Theorie und
Praxis von Studierenden, DozentInnen und AbsolventInnen der Hochschule Luzern für Kunst und Design einzeln als auch in Teams fokussiert wurde und nun in Wien
von 12. Februar bis 21. März 2010 präsentiert wird.
Performance
Die Studentin Silvia Isenschmid beispielsweise zeigt eine Videoperformance, in der sie elektrische Gegenstände des Alltags am menschlichen Körper befestigt und so eine eindringliche Aussage zur Technologie als Hilfsmittel aber auch Behinderung des Menschen trifft.
Digitales Gemälde
Der Kurator Charles Moser bearbeitet das Gemälde „Selbstporträt im konvexen Spiegel" des italienischen Malers Parmigianino digital, und bewegt sich damit nicht nur in einem kunsthistorischen sondern auch ortsspezifischen Kontext: Das Gemälde hängt im Kunsthistorischen Museum in Wien.
Installation
Die Artists-in-Residence des quartier21 Selina Frölicher und Micha Bietenhader entwickeln ihre Installation überhaupt vor Ort: Der freiraum quartier21 INTERNATIONAL wird in seiner Architektur erforscht und zur Projektionsfläche mit unterschiedlichen Tiefen und Wölbungen.
Unabhängig von ihren unterschiedlichen Herangehensweisen und Formen zeigen diese und eine Vielzahl an weiteren Arbeiten aus der Schweiz, wie Technologie, Kunst und Kultur miteinander agieren. Der künstlerische Ausdruck entsteht in der Verknüpfung Neuer Medien.(red)
DigitalMaterial Luzern"
12.02. bis 21. 03.2010
freiraum quartier21
Die Ausstellung wurde von Professor Charles Moser, Dozent und
Künstler Stephan Athanas sowie der Künstlerin Brigitte Dätwyler kuratiert.