Ägypten restaurierte weltweit ältestes christliches Kloster

05. Februar 2010, 19:39

Restaurierung des St.-Antonius-Klosters aus dem 4. Jahrhundert abgeschlossen - mit Video

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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24 Postings
Gilgamesh
07.02.2010 11:14

Wie lange sie wohl steht, bis sie von Fundamentalisten angezündet wird....

Besser die 10 Millionen in eine Auklärungskampagne stecken, die Moslems zeigt, dass es auch ein Miteinander geben kann, also das, was man von Christen und Juden fordert...

caranx
05.02.2010 20:59
Ich denke das nahegelegene Pauluskloster ist älter als das Antoniuskloster.

Denn Paulus war der ältere belegte Eremit von beiden. Aber es ist wohl Definitionssache was man noch als Wohnhöhlen ansieht und schon als Kloster.

Auch heute ist das noch Defintionssache. Denn präzise wurde kein Kloster renoviert, sondern ein Museum, als das Klöster firmieren. Museen unterstehen der Altertumsverwaltung und so kommt auch Wichtigtuer Hawass ins Spiel.

füllhornkäfer
08.02.2010 10:59

So wird es leider praktiziert in Ägypten: man renoviert einige Vorzeigekirchen und -klöster, aber weniger prominente koptische Bauwerke dümpeln mehr oder weniger vor sich hin. Wahrscheinlich wird mittlerweile ja etwas mehr getan als früher aber ich glaube nicht, dass sich die Verhältnisse grundlegend geändert haben.

mistvieh666 
05.02.2010 22:05

ich war vor 19 jahren das letzte mal dort.
damals waren beides sehr AKTIVE kloester mit hohen moenchszustrom und ca 300 AEGYPTISCHEN besuchern an diesem tag. die menschen waren stolz auf sich und ihre kultur.
strassen (200km durch die wueste) und infrastruktur sind (glaub ich) damals von amerikanischen christlichen gesellschaften finanziert worden.

caranx
06.02.2010 10:32
Ja, es sind aktive Klöster.

Trotzdem werden sie als Museen geführt mit erzwungenen Öffnungszeiten.
Der Besucherstrom, den Du auch schon damals registriert hast, ist inzwischen gewaltig. Klösterliches Leben ist daher nicht mehr möglich.
Das führte, besonders im orthodoxen Sinaikloster, zu grossen Spannungen bis Handgreiflichkeiten.

Mamonas
05.02.2010 17:42

Dafür werden die Kopten weiterhin diskriminiert, zwangskonvertiert und/oder umgebracht. Taqiya pur.

h 90
06.02.2010 08:49

zwangskonvertiert: Ob man den einen oder den anderen Bloedsinn glaubt ist ja egal

Gilgamesh
07.02.2010 11:11

Völliger Nonsens, wenn jemand unter Zwang zu einem Glauben konvertieren muss.

Bisschen denken vor dem Posten... ;)

caranx
05.02.2010 21:03
"Taqiya pur"

Taqiya?
Das ist an und für sich das (koran-sanktionierte) Verhalten, sich als Ungläubiger auszugeben um sein Leben zu retten oder sonstwie einen Vorteil gegenüber Ungläubigen zu gewinnen.
Oder seh ich das falsch?

Nick Tameer  
05.02.2010 20:07

Wenn ich das richtig sehe, soll "Taqiya" dem Schutz der Moslems vor Verfolgung durch Ungläubige dienen. Wenn nun also die Moslems die Verfolger und die Christen die Verfolgten sind, wäre die Frage, ob Letzteren die Verleugnung ihres Glaubens zum eigenen Schutz erlaubt oder aber knallhart Märtyrersinn angesagt ist. Vermutlich soll es aber nur heißen, dass Moslems sehr, sehr böse sind und lügen, wenn sie nur den Mund aufmachen.

caranx
06.02.2010 10:50
Zum eigenen Schutz,

aber auch um sich Vorteile gegenüber Ungläubigen zu verschaffen. Ist aber sehr flexibel.

Falls es interessiert: Selbst bei islamischen Historikern wird die Taqiya ins Felde geführt. Die sog. Kalifen Muawiya und Abd al-Malik (8. Jh.,der Erbauer des Felsendoms) waren in Wirklichkeit christl.-arabische Herrscher. Ebenso Ibn As, der Eroberer Ägyptens.
Weil die archäologischen Belege eindeutig sind, wird nun die Taqiya bemüht: Die hätten nur so getan, als wären sie keine Muslime.

Mamonas
06.02.2010 03:15

Muslime verwenden die Taqiya kaum, Islamisten bzw Wahhabiten aber ständig, um die eigene Religion heuchlerisch zu verharmlosen (siehe die Baghajatis, Al Rawi, etc).

Nick Tameer  
05.02.2010 17:15
Temptation Toni

4. Jahrhundert, St. Antonius? Das muss der mit den Versuchungen sein - und wenn er nicht selbst der Gründer war, müssen ihn die Klostergründer müssen noch persönlich gekannt haben. Er lebte lange in der Wüste, ernährte sich wohl von eigenartigen Wüstenpflanzen und wurde von Visionen heimgesucht, die von faszinierender, verführerischer Schönheit in blankem Horror übergingen (technisch gesprochen: dem Blendwerk des Widersachers). Er schaffte es später dennoch nicht zum Hippie-Idol, was wohl mit dem sehr einseitigen kulturhistorischen Interessen dieser Bewegung zusammenhängt.

Seria
05.02.2010 16:16

der Zeitpunkt für eien reise nach Ä ist übrigens sehr gut. Besser jetzt als im Sommer. Auch die Preise sind ok.

caranx
06.02.2010 10:53
Auch die Preise sind ok

Wenn Du ganz schnell Euro in USD wechselst.
Reisen hat sich de facto in der letzten Woche um 20% verteuert.

Oberförster Oberchristl
05.02.2010 11:55
Fein, wollte ich dem Mumbarak schon lange vorschlagen!

MFC
05.02.2010 12:15
Der richtige Name lautet:

Mohamed Hosni Mubarak

Jürgen Rembremerding 
05.02.2010 20:11
Muh-Babrak

ist übrigens das arab. Wort für "Kuhstall"!

Gilgamesh
07.02.2010 11:12

Genial... :D :D

pipi pipifax
07.02.2010 23:55

ja, das glaube ich ihnen gerne, dass dieser "witz" ihr niveau trifft.

Gilgamesh
09.02.2010 14:09

Alles in Ordnung??

Mal wieder ein Aussetzer, wegen der mangelnden Erziehung??

Was sprechen sie mich überhaupt an???

Verdrehter Schmock...

pipi pipifax
10.02.2010 00:31

look who's talking. der abschaumspezialist!

was posten sie hier, wenn sie nicht widerspruch vertragen?

Gilgamesh
16.02.2010 14:31

Widersprüche schon, versuchte Beleidigungen von Gossenkinder weniger....

Nick Tameer  
06.02.2010 09:14
"Babrak"? *hüstel*

Bei Kalauern, selbst altehrwürdigen, ist ist höchste Präzision und Konzentration geboten!

Ihr Vergeigen durch Unaufmerksamkeit schmerzt noch stärker als sie selbst es vermöchten.

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