Fax-Wahl

Die abgegebenen Stimmen im Detail

5. Februar 2010, 10:31

Die stimmenstärksten Kandidaten: Gerhard Tötschinger (Ältere Menschen), Kathrin Zettel (Jugend), Eva Scholik (Bildung), Siegfried Meryn (Eltern und Familie), Bernadette Tischler (Konsumenten), Ivica Vastic (Sport)

Die Faxwahl zum ORF-Publikumsrat bringt ein überraschendes Ergebnis, wie wir am Freitag, 10.30 Uhr, als erstes Medium berichteten: Fünf von sechs Mandaten gingen an die ÖVP. Siegfried Meryn (Kategorie "Eltern und Familie") wurde nach STANDARD-Infos als einziger SPÖ-Kandidat knapp gewählt. Die übrigen Kategorien "Bildung", "Jugend", "Ältere Menschen", "Sport" und "Konsumenten" haben ÖVP-Kandidaten für sich entschieden. Insgesamt wurden 221.340 Stimmen abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund sieben Prozent.

Die meisten Stimmen gingen an Gerhard Tötschinger (Ältere Menschen), Kathrin Zettel (Jugend), Eva Scholik (Bildung), Siegfried Meryn (Eltern und Familie), Bernadette Tischler (Konsumenten), Ivica Vastic (Sport).

Hier die Anzahl der Stimmen im Detail

Bereich "Ältere Menschen" (178.855 Stimmen gesamt)
Gerhard Tötschinger: 109.364
Beppo Mauhart: 49.391
Sophie Bauer: 20.100

Bereich "Jugend" (178.868 Stimmen gesamt)
Kathrin Zettel: 90.732
Corina Korner: 51.054
Dagmar Breschar: 28.183
Jürgen Michlmayr: 8.899

Bereich "Bildung" (179.598 Stimmen gesamt)
Eva Scholik: 76.282
Marika Lichter: 50.531
Peter Vitouch: 39.350
Hans Högl: 13.435

Bereich "Eltern bzw. Familien" (180.232 gesamt)
Siegfried Meryn: 75.674
Clemens Steindl: 75.532
Gerald Netzl: 29.026

Bereich "Konsumenten" (179.435 gesamt)
Bernadette Tischler: 73.500
Daniela Zimmer: 67.861
Elisabeth Sabler: 16.867
Gerhard Heilingbrunner: 13.085
Christian Prantner: 8.122

Bereich "Sport" (177.951 gesamt)
Ivica Vastic: 63.005
Peter Pacult: 51.118
Franz Stocher: 32.037
Sonja Spendelhofer: 31.791

Den erwarteten Sieg dürfte die SPÖ vor allem der Umstand gekostet haben, dass in fast allen Kategorien zwei zumeist gleichwertige Kandidaten aus dem roten Lager angetreten waren, wodurch es zu einem Stimmen-Splitting gekommen ist - eine Erfahrung, die die ÖVP schon bei der letzten Publikumsratswahl gemacht hatte. Zählt man die Stimmen der von roter Seite aufgestellten Kandidaten zusammen, war die Mobilisierung zwar in ausreichendem Maß gegeben, die Wähler teilten sich aber offenbar zwischen den SP-Nominierten auf, was der Volkspartei zu gute kam, die in jeder Kategorie nur einen Kandidaten ins Rennen schickte.

Die ÖVP sieht in dem Wahlergebnis Implikationen für die Besetzung des Stiftungsrates, wo man eine SP-Mehrheit verhindert habe, wie Generalsekretär Fritz Kaltenegger sagte. Sein SPÖ-Gegenüber Günther Kräuter bedauerte, dass keine weiteren SP-Kandidaten den Einzug schaffen. Eine Schlappe der Partei sieht er offenbar nicht, sondern sprach von einer Persönlichkeitswahl. (red/APA)

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Tom93
53
also komplettes versagen von laura...mal wieder

wieso sind in allen kategorien zwei sp-kandidaten nomniert? will diese partei überhaupt noch bei einer wahl gewinnen, oder tut sie jetzt wirklich alles, um der övp alle macht zuzuschanzen?

aber selbstverständlich wirds keine konsequenzen geben....

8donet
44
Und der tom lügt wieder einmal


aus der "Presse":

"Denn parteiintern wird Kräuter nun dafür verantwortlich gemacht: Auch wenn sich die Parteizentrale offiziell aus der Publikumswahl herausgehalten habe – der Dirigent im Hintergrund sei Kräuter gewesen. Deshalb müsse er dafür nun auch geradestehen, sagte ein Parteiinsider zur „Presse“.
Am Pranger steht Kräuters „falsche Strategie“, wie es heißt: ..."

Da du ja offensichtlich keine Ahnung und keinen Einblick hast, stellt sich schon die Frage, was du mit deinem Lügen-Feldzug bezweckst.

Klär uns auf

KHG - die reine Unschuldsvermutung
43
würde laura den fischer wahlkampf managen, müsste er um seine wiederwahl fürchten

Griesgram .
03
absurde wahl

* abstimmung per fax: bitte wer hat ein fax gerät? wenn ich auch ohne eigenes faxgerät abstimmen will, und dazu jemanden mit fax aufsuchen muss is die wahl nicht mehr geheim.
* kategorien: wieso soll ein und die selbe person für den bereich ältere menschen und den bereich jugend abstimmen? sind 2 komplett unterschiedliche bevölkerungsgruppen
* "jugend": wie hoch ist der anteil der jugendlichen, die selber gis-gebühr bezahlen und damit wahlberechtigt sind?

Michl52
00

man gibt ja auf dem Fax die Kundennummer an und unterschreibt - geheim ist es höchstens gegenüber den Nachbarn. Wenn man extra auf ein fremdes Postamt geht, dann bleibt es daheim auch quasi geheim.
Ich interpretiere den Wahlmodus in dem Sinn: eigentlich wollen sie eh nicht, dass die ORF-Kunden etwas mitzubestimmen haben.

Politicus1
00
nie und nimmer geheim!

auch wenn der Stimmzettel vom eigenen Faygerät abgeschickt wurde, ist es keine geheime Wahl!

schwadronowski
12
wie wichtig der SPÖ bildung ist, sieht man an ihrer kandidatin marika lichter

eine heisse personalreserve als bildungssprecherin

Queen of Sheba
 
11
Nachfolgerin für Claudia Schied.

KHG - die reine Unschuldsvermutung
56
LAURA BRAVO !! perfekt wie immer

8donet
13
ach, lass es doch, kasperl. du weisst es doch besser


aus der "Presse":
"Denn PARTEIINTERN wird Kräuter nun dafür verantwortlich gemacht: Auch wenn sich die Parteizentrale offiziell aus der Publikumswahl herausgehalten habe – der Dirigent im Hintergrund sei Kräuter gewesen. Deshalb müsse er dafür nun auch geradestehen, sagte ein Parteiinsider zur „Presse“.
Am Pranger steht Kräuters „falsche Strategie“, wie es heißt ... "

also dann ...
41
wollen sie ernsthaft ... die strategische (in)kompetenz von laura anzweifeln ?

ihr bannstrahl...wird sie treffen.

kool killer
 
02
Ein klassischer Schuss ins eigene Knie ...

durch die SPÖ.

Während die ÖVP jeweils pro Kategorie nur eine/n Kandidat/in/en aufbot, gab es aus der anderen Reichshälfte bis zu drei Wahlmöglichkeiten; klar, dass dann die relative Mehrheit verfehlt werden musste.

Hat die unsere Geistesgröße Rudas einen Gedankenblitz gehabt ??

erinnye
 
00
hätte jeder

bei dieser Wahl mitmachen können?

janeinvielleicht
01

also faxwahl find ich seltsam. ich habe noch nie in meinem leben eine fax versendet und ich kenne auch niemanden der eine faxgerät besitzt. wie hätte ich da teilnehmen sollen und wie geheim ist das dann überhaupt noch? wäre wichtig wenn es da eine alternative methode zur stimmabgabe gäbe. vielleicht per brief, stift und briefmarke hat jeder zu hause.

Politicus1
01
Wieso gab es keine GRÜNEN Kandidaten?

aus dem breiten Spektrum des grünen Reservoirs hätten doch für jede und für jeden etwas dabei sein müssen...

Stan Laurel
00
Fünf von sechs Mandaten für ÖVP

Und was sagt Faymann dazu?

Politicus1
23
Na servas!

Jetzt wird's aber wirklich Zeit, dass die Hausmasta wieder im Gemeindebau einziagn!
Und zwar gleich mit an Faxgerät!
das nächste Mal schaut's dann anders aus - weil a zweites Mal passiert der Rudas so was net!

lanebbia
11

Eine mir völlig unbekannte Frau Tischler als "Konsumentenexpertin"? Aber eindeutig für ÖVP Wähler als ÖVP-nahe" zu identifizieren, Frau Scholik ebenfalls als Neugebauer-Co eindeutig "tiefschwarz", beide vermutlich von einer geschlossenen Front ÖVP Kernwähler gewählt (bei 7% Wahlbeteiligung nicht schwer), als Gegenüber jeweils mehrere SPÖ Kandidaten/innen, die sich die SPÖ Stimmen teilen durften. (z.B. zwei Leute aus der AK ritterten um die Stimmen im gleichen Segment)
Dass ein durchaus kritischer Elternvereinsvorsitzender in der Phalanx der Parteikandidaten keine Chance hatte, ist symptomatisch.
Soviel zur gar nicht geheimen Wahl.

Übrigens: Die Standard Zensur ist ärgerlich!
 
00
wahlbeteiligung 7% !

Wieviel Demokratie ist es bitte?
03
Modern Times

Der erste kommerzielle Telefax-Dienst wird 1865 zwischen Paris und Lyon eingerichtet („Pantélégraphes“). Diese teleautographische Methode wurde später durch Elisha Gray, Arthur Korn und Max Dieckmann entscheidend verbessert, denen während des Ersten Weltkrieges recht gute Bildübertragungen gelangen.

(Wiki)

Rauscher der Hundefreund
11
Die Wahl Scholiks ist ein schlimmes Signal

Diese Frau, die ein gerüttelt Maß Mitschuld, an der Fehlleistungen unserer Schüler trägt, ausgerechnet für "Bildung" zu nominieren, das ist ein Rückfall ins Neandertal!

WILLI WILLENDORPHH
00
per fax

eine frechheit ist das!!!!!!!
wer hat schon ein fax zuhause

fax gegört verboten, braucht doch keiner mehr

wie wär's mit email????????????????

markus grabner
01
email seh ich noch kritischer als fax

aber wie warats mit einem zettel papier, den man in ein kuvert tut und an den orf schickt?

Ava Tar
11
Und diese Geistesriesen stellen den Kanzler.

8donet
11
da schau her


hat der grösste A.s aus dem Naho.t-Forum heraugefunden

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