Washington - US-Präsident Barack Obama hat den ostafrikanischen Staat Uganda öffentlich für die Diskriminierung von Homosexuellen angeprangert. Bei einem Auftritt vor christlichen Gruppen am Donnerstag in Washington bezeichnete Obama einen ugandischen Gesetzentwurf, der schwere Strafen für Homosexuelle vorsieht, als "abscheulich" und "extrem". Es sei "nicht zumutbar, dass Schwule und Lesben verfolgt werden für das, was sie sind", sagte Obama.
Es war das erste Mal, dass sich Obama persönlich zu dem umstrittenen Gesetzentwurf in Uganda äußert. Das US-Außenministerium hatte das Land bereits zur Aufgabe des Entwurfs aufgefordert. Das ugandische Gesetzesvorhaben, der in Kürze dem Parlament vorgelegt werden soll, sieht langjährige Haftstrafen für homosexuelle Handlungen und die Todesstrafe für HIV-infizierte aktive Homosexuelle vor. Protest dagegen kam bereits von der UNO und der EU. (APA)
Verdächtige kommen aus Uganda, Somalia, Äthiopien und Pakistan - Verbindungen zu somalischer Islamisten-Miliz "Al-Shabaab"
In der Nähe der somalisch-kenianischen Grenze aufgegriffen
Behörden nehmen mehrere verdächtige Personen fest - Regierungssprecher: Nicht detonierter Sprengstoffgürtel gefunden
Somalische Islamisten wollen Abzug von AU-Truppen erzwingen - Obama verurteilt Explosionen an Orten mit Fußballfans als "feige" - Mit Video
Vermutlich ist die islamistische Organisation Al-Shabaab aus Somalia dafür verantwortlich. Warum verübt sie Anschläge in Uganda? Und warum war ein äthiopisches Restaurant eines der Ziele?
Anti-Homosexuellen-Aktivisten aus den USA sollen zur Einführung der Todesstrafe gegen Homosexuelle beigetragen haben
Nach massiven Protesten von EU und USA - Stattdessen lebenslange Haft für Homosexuelle geplant - Ethik-Minister Buturo: "Es ist vielleicht nicht hilfreich, sie zu töten"
Blutige Zusammenstöße vergangene Woche - Angeklagte müssen mit lebenslanger Haft rechnen
Neues Gesetz soll Müll eindämmen
Über die Auswirkungen der Finanzkrise auf Entwicklungarbeit, Krieg und Korruption - Entwicklungshelfer Bateeze im derStandard.at-Interview
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.