"Taliban" ist nur noch ein Schimpfwort

05. Februar 2010 16:58

Die Namensvetter der afghanischen Taliban sind im Nachbarland Pakistan zu gefürchteten und ungeliebten Kriminellen degeneriert. Aus dem heiß umkämpften Swat-Tal berichtet Eva Maria Teja Mayer.

Timergara, Hauptquartier einer Spezialeinheit des Frontier Corps in der nordwestlichen Grenzprovinz (NWFP), Mitte Oktober letzten Jahres: Die Gefechte sind vorbei, versprengte Taliban-Kämpfer halten sich noch in den Bergen. Man fahndet nach ihnen und ihren Unterstützern in Dörfern und Flüchtlingslagern. Ein Major der pakistanischen Armee präsentiert einige Gefangene. "Sie wurden von der lokalen Laschkar überstellt."

"Laschkar" ist das traditionelle Stammesaufgebot der Paschtunen auf freiwilliger Basis, der Kommandant ist der "Dschirga" verantwortlich, dem Ältestenrat. "Wir kooperieren mit den Laschkars", erzählt der Major. "Ohne Zusammenarbeit wäre ein Erfolg gegen diese Taliban-Verbrecher nicht möglich. Aber wir haben auch Informanten vor Ort."

80 Euro Monatslohn

Die Taliban sind gefesselt, vor den Augen tragen sie dunkle Binden. "Es sind gefährliche Terroristen", betont der Major, der auch übersetzt. Für das Interview werden die Binden abgenommen, ich darf die Männer einzeln sprechen. Javed, 24, ist verheiratet und Vater zweier Kinder, die nun bei den Großeltern leben. Warum er den Taliban beigetreten ist? "Ich wollte in den heiligen Krieg gegen die US- und NATO-Truppen in Afghanistan ziehen." Die Predigten eines aus Afghanistan stammenden Mullahs überzeugten ihn vom Nutzen des Märtyrertodes, der einen Ehrenplatz im Paradies verheißt. Doch daraus wurde nichts, seine Führer brauchten ihn in Pakistan für ihre eigenen Zwecke. "Es war ein Fehler", murmelt er. Gehalt habe er von ihnen keines bezogen, sagt Javed; Insider sprechen aber von ca. 10.000 Rupien (ca. 80 Euro) Monatslohn pro Kämpfer.

Die wahren Schuldigen zu finden ist nicht leicht: Der 80-jährige zierliche Greis vor mir soll ein gefürchteter Taliban sein? "Meine Familie ist in einen Streit um Landbesitz verwickelt", erklärt er freundlich. "Unsere Nachbarn verleumdeten meine Leute als Taliban, um den Grundbesitz an sich zu reißen. Ich will meine Angehörigen schützen, daher habe ich mich der Dschirga gestellt." Dem Major ist dieser "Fall" sichtlich unangenehm. Dass man im "Krieg gegen den Terror" auch private Rechnungen begleicht, weiß er. "Die Verhöre dauern noch an, in einigen Monaten ist alles geklärt."

Scharia-Gerichtshöfe

Die NWFP und die halbautonomen Stammesgebiete Pakistans entlang der Grenze zu Afghanistan galten als Hochburg der Taliban, meist einheimischer Paschtunen, aber auch Afghanistan-erprobter Kämpfer aus Arabien, Afrika, Usbekistan und Tadschikistan. Taliban und andere militante Gruppen errichteten ab Mitte 2007 eine Parallelstruktur zur Regierung. "Sie unterhielten Scharia-Gerichtshöfe, hoben Steuern ein und setzten Verdienstgrenzen fest", berichtet General Tariq, Kommandeur des Frontier Corps. "Zunächst schwächten sie durch Ermordung vieler Stammesältester die paschtunische Stammesstruktur, dann dominierten sie die Dschirgas und trafen Entscheidungen gemäß ihrem Konzept von Islam."

Ende 2007 wurde die Plattform der "Tehrik-i-Taliban Pakistan" (TTP - Taliban-Bewegung Pakistans) gegründet. Nach gebrochenen Friedensabkommen mit der pakistanischen Regierung begann diese unter dem Druck der USA Ende April 2009 einen offenen Krieg gegen sie. Die derzeitige Taliban-Führungsspitze ist auf der Flucht in den Bergen und inszeniert Anschläge auch gegen ZivilistInnen; allein 2009 forderte der Terror in Pakistan 3.500 zivile Opfer. Die Menschenrechtskommission Pakistans wirft allerdings auch der Armee Folter und Tötung Gefangener vor. Die Erbitterung der Bevölkerung richtet sich nicht nur gegen die Taliban, sondern auch gegen die Angriffe von Drohnen, unbemannten Flugzeugen, durch die USA. Offizielle Zahlen sprechen von über 700 Toten letztes Jahr, auf jeden getöteten feindlichen Kämpfer kommen 140 pakistanische ZivilistInnen, die durch Drohnen starben.

"Schnelle und transparente Gerechtigkeit"

"US-Drohnen nützen der Taliban-Propaganda", sagt Mahbud, ein Beamter des Unterrichtsministeriums. Er begleitet mich durch Mingora im Swat-Tal, einem ehemaligen Touristenparadies. "Als Verbündete der USA werden unsere Soldaten von den Taliban zu Kafir, Ungläubigen erklärt, die man bekämpfen muss." Viele Schüler in Mingora hätten begeistert an einem freiwilligen zweiwöchigen Basis-Training der Taliban teilgenommen, wobei es neben Pistolenschießen auch pseudo-religiösen Unterricht gab. "Um sich selbst abzusichern, brachten viele Familien einen Verwandten als Mitglied bei den Taliban unter - genauso, wie man es sonst bei Polizei, Armee, Ministerien und Gericht macht." Besonders mit dem Versprechen von "schneller und transparenter Gerechtigkeit" punkteten die Taliban - zu groß war die Korruption der Gerichte. Ohne Bestechung zogen sich Prozesse oft bis in die nächste Generation.

Mahbud selbst wurde von Taliban entführt und verbrachte 24 Stunden in einem ihrer Gefängnisse. Entführungen und das Erpressen von Schutzgeldern übernahmen die Taliban neben dem Schmuggel von Waffen, Drogen, Holz, Elektrogeräten etc. als einträglichen Geschäftszweig von lokalen Banden, vor denen sie die Zivilbevölkerung anfänglich schützen wollten. Bei Mahbud verlangte man kein Lösegeld. "Sie warfen mir vor, für eine amerikanische NGO zu arbeiten - ein für Taliban todeswürdiges Verbrechen."

Dass er mit dem Leben davonkam, verdankt er den Kontakten seines Vaters, Professor Wahid. Dieser leitet ein College und ist nebenbei Anführer der militanten "Al Badr"-Mudschaheddin, die sich in Flüchtlings- und Katastrophenhilfe engagieren und im indisch besetzten Teil Kaschmirs sowie in Afghanistan militärisch aktiv sind.

Maulesel-Vergleich

Im Fastenmonat Ramadan bin ich bei seiner Familie zum gemeinsamen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang eingeladen. "Die meisten Taliban sind ungebildet, selbst ihre Prediger wissen nichts über den Dschihad, den heiligen Krieg, den sie angeblich führen", sagt Prof. Wahid und vergleicht den typischen Taliban-Mullah mit einem Maulesel (englisch mule). "Dschihad bedeutet Anstrengung für ein gerechtes, gutes Ziel - wenn man z.B. die Wahrheit sagt oder schreibt, zählt auch das dazu. Die Taliban in Afghanistan führen einen Befreiungskrieg gegen Invasoren, das ist echter Dschihad. Solche Kämpfer nennt man Mudschahidin - diesen Titel verdienen die Taliban in Pakistan nicht. Sie missbrauchen den Islam."

Von ihnen wurden vor allem junge Männer aus armen Familien rekrutiert, die von Landlords wie Leibeigene ausgebeutet werden. Der Besitz von Kalaschnikow, Handy, Geld und die Aussicht auf sozialen Aufstieg verblendete viele, religiöse Versprechungen taten das ihre. Die Willkürherrschaft der Taliban übertraf jene der feudalen Landlords. Schulen und Spitäler wurden gesprengt, Geschäfte geplündert, Musik und Tanz verboten, Frauen außer Haus nur in Ganzkörper-Burka geduldet, Gegner bestialisch ermordet. Ehemalige Unterstützer wandten sich ab. Selbst die Namensvetter in Afghanistan teilten die Empörung: Anfang November 2009 distanzierten sie sich in einem TV-Interview vom "unislamischen" Verhalten der Taliban in Pakistan.

"Taliban ist bei uns nur noch ein Schimpfwort", sagt Mahbud. "Diese Leute sind gemeine Verbrecher und keine Mudschaheddin." (Eva Maria Teja Mayer, Südwind-Magazin 02/2010)

Wissen

"Talib" (Arabisch für "Student"), Plural "Taliban" (in Paschto bzw. Paschtu, der Sprache der paschtunischen Stämme im Nordwesten Pakistans und in Afghanistan). Die gefürchteten Krieger waren anfangs friedliche Schüler von Koranschulen; viele wuchsen in pakistanischen Flüchtlingslagern auf, als in Afghanistan Warlords gegen die Sowjets kämpften. USA, Pakistan und Saudi-Arabien, aber auch pakistanische Paschtunen unterstützten die Warlords. Im nachfolgenden Bürgerkrieg setzten sich Taliban-Verbände gegen die Warlords durch, doch nach sieben Jahren wurde das fundamentalistisch-islamische Taliban-Regime 2001 durch die US-geführte Invasion gestürzt.

Während die afghanischen Taliban derzeit wieder einen Großteil ihres Landes kontrollieren, stehen ihre pakistanischen Namensvetter - eine undurchsichtige Mischung aus Afghanistan-Veteranen multinationaler Herkunft, religiösen Eiferern und echten Reformern, wirtschaftlich und sozial Benachteiligten, Kriminellen und Söldnern verschiedener Herren - kurz vor dem Aus.

Zur Person

Eva Maria Teja Mayer, Magistra der Geschichte, lebt als freie Autorin und Journalistin in Wien. Reisen und Feldforschung, vor allem in Südasien. Im vergangenen Jahr recherchierte sie über vier Monate in Pakistan.

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 104
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The Sunshine State
16.02.2010 11:05

"Der 80-jährige zierliche Greis vor mir soll ein gefürchteter Taliban sein?"

Das vielleicht nicht, aber ein ""Talib" (Arabisch für "Student"), Plural "Taliban"

Roter Baron
16.02.2010 09:38
erschütternd dieses stammesgesellschaften

mental am stand der steinzeit hängen geblieben

bringt ihnen fernseher !


roter baron

Der Alte vom Berge
06.02.2010 21:40
Die Paschtunen,...

...welche nach der "Counter Insurgency Doktrin" [Strategie zur Niederschlagung eines Aufstandes] von Mr.Petraeus als Grundlage zur Berechnung dienen ein effizientes Verhältnis von Soldaten und Zivilbevölkerung zu Erarbeiten, welches 20/25 auf 1000 Ergab. So errechnet sich über lediglich 50% der Bevölkerung,jenen 15 Millionen Paschtunen aus welchen sich die "Taleban" zu 90% Rekrutieren, ein Verstärkungskontingent von 80.000 Mann, allein für Afghanistan.

Krieg ist ein eiskaltes Zirkelspiel.

Pakistan steht vor dem Fall,ethische Unruhen welche in Karachi vor wenigen Tagen,vom "Westen" Ausgeblendet,öffiziell bis zu vierzig Tote forderten sind lediglich der Anfang vom Ende.

Sind die Gefechtsköpfe dort wo America sie Vermutet ?

No.^^

trestigres
06.02.2010 14:58
Eine theologische Rechtfertigung für den Terror im Namen der islamischen Religion gibt es nicht. Islamistischer Terrorismus hat eine antiwestliche Ausrichtung aber ebenso eine innerislamische.

Die von den Taliban - oder anderen radikalislamistischen Gruppen - praktizierte Scharia illustriert Ungerechtigkeit und verneint menschliche Freiheiten für Muslime, ist also nach "innen" gerichtet. Radikale Islamisten sind das Produkt einer erstarrten und globalisierten Salafi- und Dschihadi-Ideologie. Die Taliban werden scheitern, weil ihre pathologisch reaktionäre islamistische Ideologie nur eine Despotie hervorbringen kann. Die Frage ist nur ob man ihnen freie Hand lassen soll eine solche zu errichten oder ob man die Menschen davor schützen will. Man wird für diese Menschen nicht die Freiheit erkämpfen können, aber man kann sie so lange beschützen, bis sie selbst stark genug sind, diese auch selbst zu verteidigen.

Der Alte vom Berge
06.02.2010 20:34
Die Arabische Welt,...

...auch als so genannter "Arabischer Halbmond" bekannt, welcher sich von Mauretanien bis in die Mongolei erstreckt,glaubte bis zur Enthauptung des "Nasserismus" in Sinai ihre Unzulänglichkeit in ökonomischen, gesellschaftspolitischen wie auch militärischen Bereichen, ja des Staatswesens im Allgemeinen,durch Übernahme westlicher Technologien,fortschrittlicher Regierungsformen zu Überwinden um über einen kleinsten gmeinsamen Teiler,dem Konzept der "Arabischen Nation", der Zersplitterung entgegenzuwirken, dem "Westen" auf globaler Ebene zu Begegnen.

An die Stelle dieser Konzeption tritt Zunehmende der Glaube der Massen an die "Umma", die Gemeinschaft der Korangläubigen, der Koran Selbst.

Das ist eine Strategie.

El Islam hua el hall.^^

Kein Witz
06.02.2010 08:29
Talibansind im Nachbarland Pakistan zu gefürchteten

und ungeliebten Kriminellen degeneriert.
Was soll das heißen, dass die Taliban auf einer höheren ethischen Stufe waren und jetzt degeniert sind? Taliban steht doch für islamischen Terrorfundalismus und der war doch früher auch nicht besser, bevor sie "degeneriert" sind.
Und postet mal, was ich zu sagen habe, offensichtlich verträgt Standard keine Meinungen jenseits des Mainstreams!

so go
05.02.2010 15:11
Was? Sie suchen diesen Mann? - Den kenn ich nicht!

lol

-ReliefpfeileR-
05.02.2010 15:07

die bösen Taliban Pakistans müssen sich also nur an den guten Taliban Afghanistans orientieren....na dann...

was ist das eigentlich für ein Foto oben links? Wird da Geld an den Ku-Klux-Klan verteilt?!

Der Alte vom Berge
05.02.2010 23:21
Im Gegensatz...

...zu Afghanistan, Saudiarabien, Jemen und dem Irak hält sich die Empörung über Verschleierung sowie Unterdrückung der Frau in Grenzen,wird weder der Ruf nach Veränderung durch militärische Intervention noch Aufschrei gegen das dortige Gesellschaftsystem laut,sind doch jene Staatsgebilde entweder wichtigste regionale Verbündete oder besetztes Gebiet und somit Ausgeblendet.

Ebenso wie die Illusion am Hindukusch seien mit der Vertreibung der Steinzeitislamisten aus Kabul Burka wie das Paschtunwali als sittliche Richtlinie Verschwunden hält sich die Vorstellung durch millitärische Präsenz Veränderung auf politische wie ökonomische Gegebenheiten Ausüben zu Können.

Die Menschen des Westens werden Belogen.

Nichts hat sich Verändert.^^

trestigres
06.02.2010 14:10
Sie machen also keinen Unterschied zwischen den radikalislamischen Taliban und dem Islam...? Na dann wollen wir doch wieder einmal für Prediger wie Sie zur Demonstration ein paar Taliban-Verbote für Frauen aus der emanzipatorischen Zeit des

Talibanregimes in Afghanistan in Erinnerung rufen: Vollständiges Verbot für Frauen, ausserhalb ihres Hauses zu arbeiten, welches auch für Lehrerinnen, Ingenieurinnen und die meisten weiblichen Professionellen angewendet wird. Verbot für Frauen mit männlichem Verkaufspersonal zu verhandeln. Verbot für Frauen sich von männlichen Ärzten behandeln zu lassen. Verbot für Frauen, an Schulen, Universitäten und anderen Bildungsinstituten zu studieren. Auspeitschen, Schlagen und verbale Misshandlung von Frauen, die nicht in Einklang mit der talibanischen Kleiderordnung gekleidet sind oder nicht von einem Mahram begleitet werden. Öffentliches Steinigen von Frauen usw.usw. für den Alten von Talibanien natürlich kein Grund einen Unterschied zu finden..

Der Alte vom Berge
06.02.2010 21:01
Meine Unwürdigkeit...

...machte bereits "Unterschiede", um ihre Wortwahl weiterzutragen, als es in Afghanistan darum ging die sich gegenseitig Zerfleischenden kommunistischen "Parteien" unter Mr. Karmal zu Dokumentieren wie auch zu Analysieren.

Was wollen`s Ihr denn da Andichten ?

Ihre Formulierungen sind Unhöflich, von herabwürdigender Tendenz getragen und zielen auf Verächtlichmachung des Gegenübers ab, zeugen also von Mangel an Diskusionskultur, im Allgemeinen.

Zum Terror sei noch angemerkt, das diese Form der Kriegsführung bereits während der Kreuzzugsepoche im Outremer erfolgreich zur Anwendung kahm, der "Einzelne Krieger zu Fuss", die asymmetrische Kriegsführung, ist so alt wie der Konflikt Selbst, in dem Menschen nur statistische Grösse sind. ^^

Der Alte vom Berge
06.02.2010 20:46
Erbärmlicher Desavouierungsversuch,...

...sind SIE es doch bis vor Kurzem gewesen der in keinster Weise Diffenenzierte ging es um die als "Taleban" bezeichnete Kräftegruppe, diese bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Terroristen anprangerte und jedwede Verhandlungen oder gar Einbindung in die Gestaltung vehement Ablehnten.

Nachzulesen...

http://derstandard.at/plink/126... 1/15384430

...in diesem Teil des Forums, es liessen sich auch noch deutlichere Stellungnahmen ihrer Person finden welche ihren derzeit Eingenommenen Standpunkt konterkarieren, sie als "Wendehals" erscheinen Liessen.

Im Gegensatz zu meiner Unwürdigkeit haben sie sich stets geweigert die "Taleban" differenziert, als Kräftegruppe aus mehreren Komponenten zu Betrachten.

Kommes ma ned a So.^^

Der Alte vom Berge
06.02.2010 21:26
Ebenfals als Beispiel tauglich...

...das sich ihr Sinneswandel über die Richtungsänderung welche auf der Konferenz in London beschlossen wurde Gebiert.

http://derstandard.at/plink/126... 1/15377006

Deftigeres ihrer Person zur Thematik der als "Taleban" bezeichneten Kräftegruppe ?

Die unter der Bush-Administration ausgegebene Verhaltensordnung "Wir Verhandeln nicht mit Terroristen", welche im Hintergrund Alliancèmitgliedern die Aufnahme von Gesprächen Erschweren, Einzelverhandlungen zu Führen unmöglich machen sollte, um Kontrolle über diplomatische Kanäle Letzterer zu Garantieren, den Gesammtablauf in der Hand zu Halten, war doch Oberstes Prinzip ihrer Argumentation.

"Windradl" nennt ma so Jemand.

Wie wärs mit Dialog ohne "Untergriffe" Ihrerseits ?

^^

Der Alte vom Berge
05.02.2010 23:36
Eh Kloar,...

..ah "Rotes", weil es darf ja ned Sein abweichende Meinung zu Vertreten.

Seid ihr nicht Für Uns seid ihr Gegen uns stammt aus einer Epoche welche als Hitlerdeutschland bezeichnet Wird.

Verdammte Affen. ^^

so go
05.02.2010 15:01
"unorthodoxe kriegsführung" nennt man Propaganda

namensvetter sind NICHT verwandt und die taliban sind definitiv ein- und dieselbe bewegung. verklären sie doch bitte ihre eigenen kinder!

taliban bezeichnet eine bewegung radikaler islamisten, die wohl NICHT für 911 verantwortlich sind. pakistan hat die taliban anfangs -ebenso wie die USA- finanziell und materiell unterstützt. solange diese genützt und nicht geschadet haben. anti-schiitische und anti-iranische kämpfer konnte man bis 1996 wunderbar gebrauchen.

es geht hier nicht um das wohl der menschen, sondern um macht, einfluss und geld. man bräuchte volle kontrolle für einen krieg gegen den iran und diese kontrolle erlangt man nur MIT den taliban!

deswegen stellt man sich nun wieder auf die seite des "erzfeindes"... thats life!

zimbo
 
05.02.2010 16:34
Außerdem sind die Taliban per Definition eine Studentenverbindung.

kurt haenel
 
05.02.2010 13:59

die hälfte der Postings (zeilenquantitativ gesehen..) kommt von diesem alten vom Berge.
Erinnert an den Ramsch eines früheren Rekordposters namens Manfred Maier.

Genau der gleiche Schmarren.

Coleman Silk
05.02.2010 19:26

von mir ham sie ein rotes stricherl bekommen - pauschal zu verurteilen, und sonst nichts, aber auch gar nichts aussagen, dass sind die methoden der rechtsradikalen parteien in österreich (aber auch sonst überall)

ich finde das verdient nichts anderes als rot !

ps: im zuge dieses postings ist mir gerade bewußt geworden, dass es mittlerweile 4 (!) rechtradikale parteien in österreich gibt. völlig verrückt !

jo eh
05.02.2010 22:20

die taliban können mit den rechts extremen locker mithalten, da sie selbst ultrarechts sind.

interessant und aufschlussreich ist die allianz der links extremen mit den ebensolchen rechten, wie sie auch in den foren bei themen wie fundamentalismus, ir an oder ta liban zu beobachten sind.

der blinde anti amerikanismus und AS schweißt wohl zusammen.


finden sie nicht?

Der Alte vom Berge
05.02.2010 23:32
Begriffe...

...wie "Rechts" und "Links" sind für die sich Selbst als Gestaltende Kräfte Bezeichnenden Acteure ebenso Notwendigkeit Orientierng Einzuordnen wie Mittel zum Zweck Massenmenschenhaltung erst möglich zu Machen,verschwimmt doch in Wahrheit bis auf den extremistischen Kern der so Entzweiten Oposition die Zuordnung des Einzelnen sowie seine Zugehörigkeit.

Den so genannten "Staatstragenden Parteien" des europäischen Zentrums entgegenzuarbeiten indem Oposition auf Europaebene Ausgeblendet,ja Ignoriert und Angefeindet wird, unterstützt diese construierte Ordnung der selbst ernannten Eliten,ist Basis für jene Minderheit welche in abhörsicheren Räumen Entscheidet welche "Politische Notwendigkeit" NICHT dem Souverän,dem Bürger,Überlassen Wird.^^

jo eh
06.02.2010 08:41

schön doziert, aber kommen wir zum thema zurück:

die r.ssistische, menschenverachtende, ultrareaktionäre ideologie der tal iban kann man - nach gängigen und funktionierenden schablonen- als rechts extrem eindordnen.

würden viele der weisen und gescheiten politbeobachter im forum auch mal die befindlichkeiten von ca. 50% der bevölkerung ernsthaft in ihre überlegungen und analysen einbeziehen und dem entrechteten teil der bevölkerung den stellenwert geben, der ihm zusteht, müssten sie die bequeme, da distanz zur unmenschlichkeit gebende meta-ebene verlassen und klar position beziehen.

statt dessen wird am wesentlichen "vorbeidifferenziert", relativiert und dem billigen Antiamerikanismus gefrönt.

Der Alte vom Berge
06.02.2010 21:10
Das Elend der Millionen...

...kümmert sie nicht, die Gestalter der Veränderung, für sie ist der Mensch lediglich statistische Grösse, Mittel zum Zweck,seit Jahrhunderten Träger wie Medium diverser Wahnideen.

Bedauerlicherweise.

Die Mächtigen des "Hauses Europa" wie auch des "Hauses der Neuen Ordnung" Verharren in der Verweigerung dem "Einzelnen Krieger zu Fuss" jenen Respekt zu Zollen der Ihm Zusteht,fürchten sie Ihn doch mehr als Alle Anderen Factoren die Ihr globales "Meisterstück" Bedrohen.

Dem Zirkelspiel um das die Welt sich dreht wurde vom "Westen" wie dereinst vom "Osten" falsch Angesetzt,beide Hände sind nötig den Schlüssel zu Ergreifen welcher zwischen den Welten Hängt das Tor nach Asien Aufzuschliessen.

Antiamericanismus ist das fasche Wort.^^

Der Oley
05.02.2010 17:04
24856 Postings von Manfred Maier

Was macht der eigentlich mit seinem Leben?

zimbo
 
05.02.2010 15:48
Text zu kompliziert ?

Oder können Sie keine Kritik an den Kriegen oder Aufzeigen der Hintergründe ertragen ?

Der Alte vom Berge
05.02.2010 23:42
Sinnerfassendes Lesen...

...Überfordert so Manchen. ^^

Kommentar posten
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