Bank wehrt sich

Justiz ermittelt in Hypo NÖ auf Bilanzfälschung

4. Februar 2010, 13:37

Hypo Investmentbank: "Aufsichtsrat war gesetzeskonform informiert"

Wien - "Der Vorwurf der Bilanzfälschung erfolgt zu Unrecht", sagte ein Sprecher der niederösterreichischen Hypo Investmentbank am Donnerstag. "Wir haben unsere Gutachter, die genau das Gegenteil behaupten", hieß es in der Bank zu den Vorwürfen. Seit Anfang Dezember ermittelt auf Basis einer Anzeige der Finanzmarktaufsicht (FMA) die Justiz in Niederösterreich wegen strittiger Buchungen von Wertpapiertransaktionen im Jahresabschluss 2008. Vorwurf: Verdacht auf falsche Darstellung der wirtschaftlichen Lage, sprich Bilanzfälschung. Im Visier ist namentlich der Vorstand.

Die Überprüfung des Bilanzierungsansatzes liege jetzt bei der Staatsanwaltschaft, sagte der Banksprecher weiter. Er wertet die Causa weiterhin als "technische Diskussion." In der Finanzbranche sorgt die spektakuläre Anzeige trotz der vergleichsweise niedrigen Summen für Aufsehen, denn wieder ist eine landeseigene Hypobank im Gerede.

Wie am Mittwochabend aus Justizkreisen verlautete, soll der Aufsichtsrat der Hypo nicht ausreichend informiert worden sein über das in Rede stehende Geschäft. Dazu die Bank heute: "Der Aufsichtsrat war entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen informiert."

Keine Details

Unterm Strich rund 5 Millionen Euro sollen es sein, um die sich die Buchungsaffäre dreht. Eine entsprechende Position war den Prüfern der Notenbank Ende 2009 bei einer Vor-Ort-Prüfung ins Auge gestochen. Details gibt die Bank mit Blick auf das laufende Verfahren nicht preis.

Der Aufsicht war die Transaktion aber aufklärungswürdig genug, um den Bericht über diese Prüf-Aktion an die Justiz weiter zu leiten. Sie soll nun klären, ob von der Bankspitze buchungspflichtige Verluste nicht bilanziert (d.h. verschwiegen oder verschleiert) wurden, wie es heißt.

Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Paragraf 255 Aktiengesetz (falsche Bilanz-Darstellungen, Verschleierungen oder sonstige unrichtige Angaben über die Finanzsituation).

In den Augen der Bank und ihrer Wirtschaftsprüfer standen für die Bilanzierung der Transaktion für den Abschluss 2008 "mehrere gleichwertige Bilanzierungsalternativen zur Verfügung". Die von der Hypo gewählte Methode sei eine davon.(APA)

MsLustig
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Hypo NÖ und andere Spekulationen

Pröll und Sobotka halten das Land in Geiselhaft ihrer Spekulations-Liebe. Zu sehen auf

http://www.youtube.com/watch?v=z-PKO0sE4bo

Zorro08
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14.2.2010, 20:08
Anleihe

na umsonst hat die hypo nö nicht gemeinsam mit der generali im herbst eine 6%ige Anleihe verkauft, spätestens nach Lehmann muss man bei solchen Renditen davonlaufen, in diese Produkte wird dann der Müll über die Versicherungskeiler verkauft die man sonst nicht mehr verkaufen kann daher Vorsicht bei diesen Produkten, vorallem auch bei dieser Anstalt die schon fest Lehmann Anleihen an den Mann gebracht hat

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