Volvo V70 und S80: Schwedische Saubermänner

saubereAutos.at, 4. Februar 2010, 16:44
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    Volvo V70.

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    Volvo S80.

Volvo macht die derzeitigen Entwicklungserfolge in immer sparsameren konventionellen Serienfahrzeugen verfügbar

Natürlich steht Volvo mit der stufenweisen Verringerung der CO2-Emissionen seines Fahrzeugprogramms nicht allein da. Praktisch jeder Automobilhersteller ist mit dieser Aufgabe beschäftigt, die sich nicht nur aus strengeren gesetzlichen Vorgaben ergibt, sondern immer mehr auch aus der Erwartungshaltung des Marktes: Der Treibstoffverbrauch und die damit verbundenen Schadstoffemissionen werden bei vielen Konsumenten zu immer bedeutenderen Kriterien bei der Wahl des neuen Autos. Der Käufer will heute ein sparsames, sauberes Fahrzeug - allerdings ohne dabei auf die gewohnten Qualitäten (Motorleistung, Platzangebot, Ausstattung,...) verzichten zu müssen.

Erwähnenswert im Falle Volvo ist allerdings, dass es sich hierbei um einen Hersteller handelt, der traditionell komfortable Limousinen und geräumige Kombi-Modelle in den Mittelpunkt seines Programms rückt, und dadurch eine CO2-Verringerung auf einen aufsehenerregenden Wert zu einer schwierigeren Aufgabe wird. Schließlich ist die Präsentation publikumswirksamer Ergebnisse für einen Kleinwagenproduzenten deutlich leichter. Noch erstaunlicher ist allerdings die Schlagzahl, mit der die schwedische Marke neue Ziele ansteuert und fast im Monatstakt Zwischenschritte auf dem Weg zur Null-Emission erfolgreich abhaken kann. Zur Zeit spielen sich die serienmäßig verfügbaren Ergebnisse der Volvo-Forschung noch im konventionellen Antriebsbereich ab, doch bereits 2012 sollen erste Plug-In-Hybridfahrzeuge vorgestellt werden, während der Hersteller mit einer Testflotte elektrisch betriebener C30-Versionen an der Mobilität der ferneren Zukunft arbeitet.

Der C30 als kleinstes Modell im Programm und Vertreter der Marke im Kompakt-Segment dient auch das Paradebeispiel, um zu demonstrieren, wie unerwartet sparsam ein Volvo sein kann: Inzwischen hält man beim mit Start/Stop-System und Rekuperation ausgestatteten C30 DRIVe bei einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 l/100 km - und das entspricht einem CO2-Ausstoß unter der 100 g/km-Schwelle.

Wie bereits erwähnt, rundet der C30 als Kompaktfahrzeug das Volvo-Programm nach unten ab, das aus einer ganzen Reihe an größeren Modellen besteht. Bestimmte Versionen dieser Baureihen kommen aber ebenfalls in den Genuss der effizienzsteigernden Maßnahmen und ergänzen als saubere DRIVe-Modelle das Angebot. Dazu gehören auch entsprechende Varianten des 4,82 Meter langen Kombi-Modells V70 und der um weitere drei Zentimeter längeren Limousine S80. Vor nicht einmal einem Jahr wurden die DRIVe-Versionen dieser Baureihen am Genfer Automobilsalon vorgestellt und ließen mit einem Normverbrauch von 4,9 l/100 km (129 g/km CO2) aufhorchen.

Jetzt wurden die V70/S80 DRIVe-Versionen noch einmal überarbeitet. „Dass wir nunmehr zwei unserer Modelle der gehobenen Mittelklasse mit einem so niedrigen Emissionsniveau serienreif haben, zeigt, dass nur wenige unserer Mitbewerber mit diesem Entwicklungstempo mithalten können, wenn es darum geht, Kunden immer grünere Autos anzubieten", freut sich Stephen Odell, Präsident und CEO von Volvo Cars. Tatsächlich begnügen sich V70 und S80 DRIVe laut Werk nun mit 4,5 l/100 km. Damit unterschreitet man mit 119 g/km CO2 den Emissionsgrenzwert von 120 g/km, der in vielen europäischen Ländern mit Steuerbegünstigungen verbunden ist.

Ganz im Sinne der Kundenerwartungen, den reduzierten Treibstoffverbrauch nicht durch irgendwelche Einschränkungen erkaufen zu müssen, verfügen die beiden Fahrzeuge weiterhin über das 1,6 Liter-Turbodieselaggregat mit einer unveränderten Leistung von 109 PS und einem maximalen Drehmoment von 240 Nm. Realisiert werden konnte die Effizienzsteigerung durch eine reduzierte Reibung des Keilriemens, der Lichtmaschine und Klimakompressor antreibt, sowie die bedarfsgesteuerte Lichtmaschine, die nur bei geringer Last (wie zum Beispiel beim Bergabfahren) lädt. Neben den geringeren Betriebskosten hat das noch einen weiteren Vorteil, wie Ulf Nordström, Projektleiter Technik bei Volvo Cars, ausführt: „Da der Überland-Verbrauch nur 4,0 l/100 km beträgt, kommt man mit einer Tankfüllung unglaubliche 1.750 Kilometer."

Die noch sparsameren DRIVe-Versionen der Volvo-Modelle V70 und S80 sind ab dem Frühjahr 2010 verfügbar. (saubereAutos.at)

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Posting 1 bis 25 von 41
1 2
die Geige
14
Wo sind die Benzinturbos hingekommen?

Ich weiß nicht. Ich fahre seit vielen Jahren Volvo. Aber einen V70/S80 mit nur 109 Turbo-Diesel PS würde ich nie kaufen. Mein unteres Limit ist irgendwo bei 160PS, für weniger PS ist der Wagen einfach zu schwer.

GWS
 
01
Wo sind die Benzinturbos hingekommen?

... die gibt's eh noch immer:

2.0T - Reihenvierzylinder - 203PS - 8.1l/100km
2.5T - Reihenfünfzylinder - 231PS - 8.8l/100km
T6 AWD - Reihensechszylinder - 285PS - 11.5l/100km

luke skywalker
01
Offenbar schickt man die 5-Zylinder-Benziner in Pension


http://www.nachrichten.at/ratgeber/... 540,328312

Interessant würde der 1,6er Diesel mit dem 70PS E-Motor an der Hinterachse wie 2012 angekündigt.
Das würde wieder zu ausreichender Leistung führen.

http://www.spiegel.de/auto/aktu... 58,00.html

Allerdings bei geschätzten 10.000€ Aufpreis auf den Plug-In-Hybrid - für eine noch dazu risikoreiche Technik - da müsste der Sprit schon sehr teuer werden ...

Und sollte dann noch die Strecken-Maut kommen, hätte man diese Spritspartechniken ohnehin im Keim erwürgt - wenn dann alle gleich viel zahlen egal wie hoch der Verbrauch ist.

Mann40
23

niedriger Verbrauch gut und schön, aber der Anschaffungspreis ist extrem hoch bei Volvo....

GWS
 
25

Der V70 1.6d DRIVe kostet (noch in der alten Version mit 129g/km CO2) ab 34.600€. Das halte ich - angesichts von Fahrzeuggröße, Komfort, Sicherheit und mit dem sehr niedrigen Verbrauch - für einen recht angemessenen Preis.

Mann40
10

@GWS

damit Sie mich recht verstehen, mir gefallen ja die Kombis und Limousinen von Volvo, allerdings denke ich, dass ich um denselben Anschaffungspreis vergleichsweise interessantere (auch technisch) Autos erwerben kann....

GWS
 
01

Und welche? Mir fallen da ehrlich gesagt - selbst zu deutlich höheren Preisen - keine akzeptablen Alternativen ein. Bereitet mir angesichts der bevorstehenden chinesischen Übernahme zunehmend Sorgen. Muss der alte halt noch lange fahren.

asozialist.blogspot.com
00
citroen c5 / c6

zum beispiel. hydropneumatik ist wunderbar.

GWS
 
00

An die hab' ich auch schon gedacht. Aber den C6 gibt's nicht als Kombi, und der neue C5 ist - trotz seiner imposanten Außenmaße - innen (v. a. Kofferraum) etwas eng.

Außerdem hab' ich von Citroen-Fahrern im Bekanntenkreis (auch junge Baujahre) nicht nur Positives über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit gehört...

requin
00
Ich muss widersprechen.

Der ganze Außendienst in der Firma fährt C5, insgesamt immerhin 14 Wagen. Es gibt keinen Grund zu Beanstandungen, übliche Kleinigkeiten die es aber überall gibt, ausgenommen. Zur Langlebigkeit kann man ja noch nichts sagen, da es den aktuellen C5 noch nicht so lange gibt. Der 11 jährige Citroen Saxo meiner Tochter hat immerhin schon 140tsd Km auf dem Tacho. Ich sehe da zu einem VW Polo oder Opel Corsa keinen Unterschied.

stare @ goats
20

109 PS bei über 1600kg ... wuhu!

Dante Alighieri
00

Dafür hat man einen sehr großen und exzellent verarbeiteten Kombi der einen enorm niedrigen Verbrauch hat. Dem Ego von manchen Verlierern schadets halt, aber normalen Menschen ist es wurscht wenn man 12,8 Sekunden braucht um auf 100km/h zu beschleunigen.

luke skywalker
00
Freilich, Filmeschau kann man auf einem 30cm Schirm auch


trotzdem macht es mehr Freude am 40" LCD.

Und viel Freude wird da bei einem schwerem 109PS-Fahrzeug auch nicht aufkommen.

Und abgesehen davon: Mein Fünfzylinder hält wahrscheinlich locker > 500.000km .
Wie lange wird dieses Motörchen das machen ?

..|..
00
10.2.2010, 12:54
Wenn der Penis groß genug ist

reichen auch 109PS um beim Fahren Freude zu haben.

NoComment
00

der motor selbst würde eh auch 500k km schaffen, nur alle notwendigen nebenaggregate (turbo, einspritzpume/düsen, luftmassenmesser, etc.) fallen halt schon bei spätestens 200k ab, wie es sich halt für einen "modernen" turbodiesel gehört ;-)

stare @ goats
11

Ein großer Kombi ohne Automatik und einem schwachen Motor. Na gratuliere, sie sind aber ein Gewinner. *haha*

Das mit dem niedrigen Verbrauch ist auch nur ein "Labor-Märchen". Der Motor ist einfach viel zu schwach für das Gewicht und sie müssen die Kiste daher treten, treten und noch einmal treten.

Mit Ego hat das garnix zutun, sondern primär mit Komfort. Wenn ich einen halbwes günstigen, gut verarbeiteten und schönen Kombi will, dann kaufe ich mir einen Skoda Superb und keinen Volvo.

ganz weit weg
00
Der Motor ist einfach viel zu schwach für das Gewicht und sie müssen die Kiste daher treten, treten und noch einmal treten.

ja, ohne den moerderisch zu treten schaffen sie nie den innerstaedtischen durchschnitt von 28km/h

da muessen mindestens 200ps her - und ein radio mit subwoofer

stare @ goats
00

In der Stadt macht ein Auto generell wenig Sinn.

GWS
 
02

Selbst die "auto, motor und sport", schwedischen Autos gegenüber i. a. nicht übermäßig positiv eingestellt, schreibt zum Volvo S80 1.6d DRIVe: "...Doch nur beim Anfahren leistet sich der Antrieb nennenswerte Schwäche. Mit erstaunlicher Lebendigkeit zieht der Turbodiesel den S80 voran, auf der Autobahn genügt die Kraft für zügige Reiseschnitte. Und das bei verblüffend niedrigem Verbrauch...()...Trotz des sparsamen Kleindiesels kommt nie das Gefühl auf, es mangele an Leistung...".

Nachzulesen unter: http://tinyurl.com/yhzdffq

Man sollte auch nicht vergessen, dass noch in den 80ern Fahrzeuge wie der BMW 524td und der Volvo 760 TD mit vergleichbarem Leistungsgewicht als "sportliche" Diesel gegolten haben.

stare @ goats
11

Eine "spürbare Anfahrschwäche" ist quasi ein "Nicht Genügend" durch die Blume gesagt und wenn sie mit Autos aus den 80er Jahren argumentieren, dann ist das wirklich nur mehr lächerlich.

uni versalis
00
anfahrschwäche als nichtgenügend abzutun,

ist vermessen und muss schon sehr gewollt sein. das ist nicht mehr als ein negativer neben mehreren positiven punkten. als nichtgenügend kann ein zu hoher verbrauch gesehen werden, aber wer auf amepstarts mit quietschenden rädern verzichten kann, kann auch mit einer kleinen anfahrtsschwäche leben.

GWS
 
02

Die "Anfahrschwäche" wird auch bei Turbodiesel der >250PS-Kategorie bemängelt.

Und warum ist der 80er-Jahre-Vergleich so lächerlich? Was hat sich an den Verkehrsverhältnissen so grundlegend verändert? Ist es wirklich "Fortschritt", wenn jede neue Fahrzeuggeneration 30PS mehr hat als ihre Vorgänger? Und wenn ja, waren dann die Amis mit ihren 400PS-Motoren in den 60ern schon "fortschrittlicher" als wir heute?

heute ist fast morgen
04
Die Frau hat einen Auris

mit 105 PS und 1300kg Leergewicht.

Da muss man beim Bergauffahren schon mal aussteigen und anschieben.

Würde das Gaspedal nicht ab und zu steckenbleiben, würde der sich wohl der Schwerkraft beugen müssen ;)

Da möchte ich gar nicht wissen wie sich da eine Fahrt auf der A21 anfühlt mit 109PS und 1600(!)kg.

Hände falten?

stare @ goats
00

Erstens das und zweitens wird der Verbrauch so exorbitant steigen, dass sie mit einem 170 PS Diesel weniger brauchen würden.

Dante Alighieri
06

Seit wann sind 35k Euro für eine Top-Limousine bzw. einen Top-Kombi "extrem hoch"?! Dafür bekommt man bei Audi oder BMW ja nicht mal ein echtes Auto...

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