Setzt stark auf Web-Anwendungen und will komplettes Internet-Erlebnis samt Flash-Videos bieten
Während die IT-Welt über die Vor- und Nachteile des iPad diskutiert, wird leicht übersehen, dass auch andere Unternehmen eifrig an Tablet-PCs arbeiten. Ein viel versprechendes Projekt von Fusion Garage geht dabei dieser Tage in Produktion und soll bis Ende Februar auf den US-Markt kommen. Unterstützung erhält der Konzern durch eine Finanzspritze der CSL Group of Malaysia.
Tablet
Der "JooJoo" (ehemals Crunchpad) hat ein 12-Zoll großes Multitouch-Display im Widescreen-Format und setzt auf einen 1,6 GHz schnellen Intel Atom-Prozessor sowie 1 GB Arbeitsspeicher. Das Display unterstützt typische Gesten wie den Pinzettengriff, um zu zoomen und löst mit 1366 mal 768 Bildpunkten dar. Damit kann es im Gegensatz zum iPad tatsächlich nicht nur HD-Auflösungen (720p), sondern auch Filme balkenfrei im üblichen 16:9-Verhältnis darstellen.
Weiters wurde eine 1,3 MP-Kamera für Aufnahmen und Videochats eingebaut. WLAN und ein USB-Port dienen zur Anbindung. Pläne zur möglichen UMTS-Unterstützung wurden noch nicht offengelegt.
Browser
Die Software des Tablets ist rund um den Webkit-basierten Browser aufgebaut und setzt stark auf Web-Applikationen. Es gibt keinen freien Zugriff auf den internen 4 GB-Speicher, lokale Anwendungen werden aber über einen App Store verfügbar sein. So gibt es etwa direkte Verknüpfungen zu Hulu oder Youtube. JooJoo soll ein komplettes Internet-Erlebnis ermöglichen und unterstützt anders als Apple auch Flash. Für Flash HD wechselt das System automatisch in den Full-Screen-Modus. Im Betrieb soll die Akkulaufzeit auf rund 5 Stunden kommen.
Wann und ob JooJoo auch hierzulande Einzug halten wird, ist bislang noch nicht geklärt. Der US-Preis soll rund 500 Dollar betragen.
(zw)