Zehn Kilometer südlich von Tel Aviv angeschwemmt
Tel Aviv - In Israel ist eine dritte schwimmende Bombe an einem Badestrand rund zehn Kilometer südlich von Tel Aviv angeschwemmt worden. Die Bombe sei kontrolliert gesprengt worden, teilte ein Armeesprecher am Mittwoch mit. Das gesamte Gebiet um den Palmachim-Badestrand sei gesperrt worden.
Zwei schwimmende Bomben mit 15 bis 20 Kilogramm TNT-Sprengstoff waren bereits am Montag an Strände bei Ashkelon und Ashdod angeschwemmt worden. Beide Städte liegen nördlich des Gazastreifens.
Israels Sicherheitskräfte gehen inzwischen davon aus, dass militante Palästinenser die Sprengsätze von Booten aus ins Wasser geworfen haben. Die schwimmenden Bomben sollten mit Hilfe von Mobiltelefonen gezündet werden, berichtete die Tageszeitung "Haaretz" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Ziel seien wahrscheinlich israelische Militärschiffe gewesen, die in dem Gebiet patrouillierten.
Zwei weitere schwimmende Bomben waren nach Armeeangaben bereits am Freitag knapp zwei Kilometer vor der Küste explodiert. Dabei sei niemand zu Schaden gekommen. (APA/dpa)