Entlassungen

Spielestudio Deep Silver Vienna sperrt zu

Zsolt Wilhelm, 03. Februar 2010 14:18

Koch Media begründet Schließung mit schlechter Wirtschaftslage

Die Wiener Niederlassung des Spielestudios Deep Silver schließt im März ihre Pforten. Inhaber Koch Media begründete die Entscheidung mit der schlechten Wirtschaftslage. Rund 20 Mitarbeiter sind betroffen, die laufenden Projekte werden von der Münchner Niederlassung übernommen.

Rückblick

2006 gründeten die ehemaligen Rockstar Vienna-Chefs Hannes Seifert und Niki Laber die Entwicklerschmiede "Games That Matter". Das Studio wurde anschließend von Koch Media übernommen. Das einzige unter Deep Silver Vienna veröffentlichte Spiel ist der Wii-Titel "Cursed Mountain". Die sich in Zusammenarbeit mit dem englischen Studio Eutechnyx befindliche Produktion "Ride To Hell" (PC, PS3, Xbox 360) wird künftig von München aus verwaltet.

Hannes Seifert und Niki Laber verließen Deep Silver bereits um die Jahreswende. Seifert wird in Zukunft als Creative Director bei Square Enix arbeiten.

(zw)

Manuel Eder, hinter mir die Sinnflut
04.02.2010 14:32

Vielleicht wird es nun endlich Zeit für ein unabhängiges und kreatives Studio, dass sich nicht von Unnötigen wie Koch Media gängeln lässt.

Rautha
04.02.2010 11:56

creative director bei SE?
na bitte! gratulation!

was will man mehr

andipoke
 
03.02.2010 14:44
echt schade

wirklich wirklich schade und ein trauriger tag für die wiener gamesbranche ...

Darkwing Duck
03.02.2010 21:13
in wien sollte sich mal irgendwas unter den entwicklern

für ein miteinander tun, soviel potenzial, allein zuhaus, ohne job, aber mit guter arbeitslose^

Tante Herbert
03.02.2010 16:02
naja, *Branche* is ja vielleicht nicht das richtige Wort.

Aber traurig is es, da haben Sie recht.

Ringweltler
03.02.2010 14:33
Deep Silver

Hab mich grad gefragt, woher mir Deep Silver so bekannt vorkommt. Klar, die haben folgende, tolle Titel herausgebracht: Risen, Sacred 2 und Warhammer. Aber das hat nix mit dem Studio Vienna zu tun.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.