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Photoshop passte einst noch auf eine Diskette.
vergrößern 800x483Im Bild: Photosop 1.0 in Phtoshop CS4
2010 begeht das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop seinen 20. Geburtstag. Unter anderem hat das Branchenportal WebdesignerDepot dem heutigen Industrie-Standard eine Retrospektive gewidmet.
Eine kleine Chronologie
Die Wurzeln der weltweit eingesetzten Software gehen auf den ehemaligen College-Professor Glen Knoll und dessen Söhne Thomas und John zurück. Glen verfolgte in seiner Freizeit vor allem zwei Hobbies: Computer und Fotografie. Diese Leidenschaften sollten sich auch auf seine Söhne übertragen. Thomas begann sich schon in der Highschool für Fotografie zu begeistern, während John sich einen der ersten erhältlichen Macs zulegte.
1987 schrieb Thomas als Student der University of Michigan eine Sub-Routine für ein Programm, dass monochrome Bilder in Graustufen auf den Monitor wandelte. Wenig später konnte er basierend auf diesen Entwicklungen bereits erste Effekte für digitale Bilder erzeugen.
John, der zu dieser Zeit bei Industrial Light and Magic arbeitete erkannte das Potenzial hinter Thomas Erfindung und regte ihn dazu an, einen umfassenden Bild-Editor zu schreiben. Dank Thomas Programmier-Talent und Johns Design-Fähigkeiten konnten die Brüder bereits 1988 ihre erste vollständige Applikation "Image Pro" fertigstellen. Sechs Monate später unterzeichnete man bereits die ersten Verträge mit dem Scanner-Hersteller Barneyscan für 200 Kopien des Programms.
Nachdem Supermac and Aldus die Software ablehnte, fanden die Knolls Gehör beim US-Konzern Adobe. Adobe lizenzierte das Programm und brachte im Februar 1990 "Adobe Photoshop 1.0" auf den Markt.
Interview
Techblogger Scobleizer hat zum Jubiläum ein Interview mit John Knoll auf Youtube veröffentlicht:
Darin erläutert John Knoll die Hintergründe zur Entwicklung von Photoshop. WebdesignerDepot führt hierzu eine Produktchronologie auf. Während Version Eins noch auf Diskette und in Graustufen ausgeliefert wurde, umfasst die aktuelle Photoshop-Suite mehrere DVDs. Neben Photoshop CS4 werden eine Vielzahl von Werkzeugen für Designer und Fotografen, aber auch Hobby-Anwender geboten.
Was wurde aus?
Thomas Knoll war bis CS4 führender Photoshop-Entwickler. Zurzeit kümmert er sich speziell um das Camera Raw-Plugin. John Knoll arbeitet nach wie vor bei Industrial Light and Magic und ist dort Visual Effects Supervisor. Unter anderem war er auch für die Effekte in "Star Wars" 1 bis 3, in zwei "Star Trek"-Filmen und der "Pirates of the Caribbean"-Serie verantwortlich. Vater Glenn Knoll ist Professor für Ingenieurswesen an der University of Michigan.
(zw)
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Ich habe den PS mal probiert und war erstaunt, dass die Oberfläche überhaupt nicht selbsterklärend ist. Ohne Handbuch kommt man nicht weiter!
Soweit ich mich entsinne, liegt der grosse Erfolg von PS vor allem in den Plug-Ins von Drittherstellern. Hat damals nicht der Kai Krause die ersten Plug-Ins für Morphing etc entworfen, und hat damit den Photoshop indirekt total populär gemacht?
beruht der Erfolg beim Profi durchwegs auf gute Arbeit; wobei es durchaus zwischendurch „Hänger“ gegeben haben wird, zb um die Version 3 herum waren für Web-Optimierung andere - offensichtlich- besser.
Oder irreführende Default-Einstellungen, oder Menüpunkte (Funktionen), die schlicht ein Verhau sind.
Meine erste Version war 0.85, glaub ich, bin jedoch kein Fachmann (noch immer nicht).
Ebenen, Pfade, Kanäle, Kurven vermisse ich in dieser Form bei anderen noch immer.
cu!
Haben Sie schon mal ein Magazin gesehen wo die Models NICHT schöner gemacht wurden? Ein Fältchen hier weg, die Stelle glätten, Sommersprossen weg, Hals verlängern,...
Ist meiner Meinung nach nur eine Feststellung und absolut nicht als sexistisch anzusehen.
Ja, wenn man gewillt ist, etwa 4 Ausgaben von Photoshop zurückzuspringen. Auf Dauer ist das aber keine Lösung, die systemfremde Dateiverwaltung und die unpassenden Menus nerven. Ganz abgesehen davon glaube ich nicht, daß ein ordentliches Farbmanagement mit Wine zu machen ist. Instabil ist es sowieso.
Paradebeispiel einer SW, die ohne das Raubmordkopieren nie zu der Größe geworden wäre, die sie heute ist.
Nicht zuletzt ob des kafkaesken Preisgebarens und einer Produktpflege, bei der einem das Wort "kriminell" auf der Zunge liegt. Wenn ich mich recht erinnere, wurde mit Erscheinen von Vista eine neue PS bzw. CS Version veröffentlicht und für die Vorgängerversion demonstrativ kein Update ad Vistatauglichkeit geboten, aufdass die Kunden, die sie um teures Geld gekauft hatten, nochmal teures Geld für ein Upgrade hinlegen mussten.
Ich möchte diesbzgl. keinen Raubmordkopier-Persilschein geben, aber bei so einer Produktpolitik wundert nicht, wenn manche Nutzer das als Alternative betrachten dazu, sich von SW-Firmen ausräubern zu lassen.
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