Jubiläum

20 Jahre Photoshop: Eine Familien-Saga

Zsolt Wilhelm, 03. Februar 2010 11:38
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    Foto: Adobe

    Photoshop passte einst noch auf eine Diskette.

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    Foto: derStandard.at/Zsolt Wilhelm

    Im Bild: Photosop 1.0 in Phtoshop CS4

Hinter dem wichtigsten Bildbearbeitungsprogramm stecken die Knolls - Eine kurze Entstehungsgeschichte

2010 begeht das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop seinen 20. Geburtstag. Unter anderem hat das Branchenportal WebdesignerDepot dem heutigen Industrie-Standard eine Retrospektive gewidmet. 

Eine kleine Chronologie

Die Wurzeln der weltweit eingesetzten Software gehen auf den ehemaligen College-Professor Glen Knoll und dessen Söhne Thomas und John zurück. Glen verfolgte in seiner Freizeit vor allem zwei Hobbies: Computer und Fotografie. Diese Leidenschaften sollten sich auch auf seine Söhne übertragen. Thomas begann sich schon in der Highschool für Fotografie zu begeistern, während John sich einen der ersten erhältlichen Macs zulegte.

1987 schrieb Thomas als Student der University of Michigan eine Sub-Routine für ein Programm, dass monochrome Bilder in Graustufen auf den Monitor wandelte. Wenig später konnte er basierend auf diesen Entwicklungen bereits erste Effekte für digitale Bilder erzeugen.

John, der zu dieser Zeit bei Industrial Light and Magic arbeitete erkannte das Potenzial hinter Thomas Erfindung und regte ihn dazu an, einen umfassenden Bild-Editor zu schreiben. Dank Thomas Programmier-Talent und Johns Design-Fähigkeiten konnten die Brüder bereits 1988 ihre erste vollständige Applikation "Image Pro" fertigstellen. Sechs Monate später unterzeichnete man bereits die ersten Verträge mit dem Scanner-Hersteller Barneyscan für 200 Kopien des Programms. 

Nachdem Supermac and Aldus die Software ablehnte, fanden die Knolls Gehör beim US-Konzern Adobe. Adobe lizenzierte das Programm und brachte im Februar 1990 "Adobe Photoshop 1.0" auf den Markt.

Interview

Techblogger Scobleizer hat zum Jubiläum ein Interview mit John Knoll auf Youtube veröffentlicht:

Darin erläutert John Knoll die Hintergründe zur Entwicklung von Photoshop. WebdesignerDepot führt hierzu eine Produktchronologie auf. Während Version Eins noch auf Diskette und in Graustufen ausgeliefert wurde, umfasst die aktuelle Photoshop-Suite mehrere DVDs. Neben Photoshop CS4 werden eine Vielzahl von Werkzeugen für Designer und Fotografen, aber auch Hobby-Anwender geboten.

Was wurde aus?

Thomas Knoll war bis CS4 führender Photoshop-Entwickler. Zurzeit kümmert er sich speziell um das Camera Raw-Plugin. John Knoll arbeitet nach wie vor bei Industrial Light and Magic und ist dort Visual Effects Supervisor. Unter anderem war er auch für die Effekte in "Star Wars" 1 bis 3, in zwei "Star Trek"-Filmen und der "Pirates of the Caribbean"-Serie verantwortlich. Vater Glenn Knoll ist Professor für Ingenieurswesen an der University of Michigan.

(zw)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 327
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Standardabweichung
06.12.2011 09:25

Ich habe den PS mal probiert und war erstaunt, dass die Oberfläche überhaupt nicht selbsterklärend ist. Ohne Handbuch kommt man nicht weiter!

Soweit ich mich entsinne, liegt der grosse Erfolg von PS vor allem in den Plug-Ins von Drittherstellern. Hat damals nicht der Kai Krause die ersten Plug-Ins für Morphing etc entworfen, und hat damit den Photoshop indirekt total populär gemacht?

Michel Reisinger
09.12.2011 11:29
Meiner bescheidenen Meinung nach

beruht der Erfolg beim Profi durchwegs auf gute Arbeit; wobei es durchaus zwischendurch „Hänger“ gegeben haben wird, zb um die Version 3 herum waren für Web-Optimierung andere - offensichtlich- besser.
Oder irreführende Default-Einstellungen, oder Menüpunkte (Funktionen), die schlicht ein Verhau sind.

Meine erste Version war 0.85, glaub ich, bin jedoch kein Fachmann (noch immer nicht).

Ebenen, Pfade, Kanäle, Kurven vermisse ich in dieser Form bei anderen noch immer.

cu!

yarry
02.02.2011 08:21
Zufrieden

mit Photoshop, schon seit 3 Jahren. (und man lernt jeden Tag was neues dazu)

ix üppsilon zet
30.08.2011 11:12

wär ja noch schöner

Jesse James666
30.08.2011 09:46

seit 3 jahren..... mei liab...

Am dam des
05.06.2010 09:02
wars also nicht das mit dem vergrösserungsapparat als logo?

frage

Überwachungskamera1
08.02.2010 13:51
wir müssen froh sein das es photoshop gibt

es macht frauen einfach schöner.

yarry
02.02.2011 08:16

unter aller Würde.

philipp bergaus
 
11.05.2011 14:54
Warum?

Haben Sie schon mal ein Magazin gesehen wo die Models NICHT schöner gemacht wurden? Ein Fältchen hier weg, die Stelle glätten, Sommersprossen weg, Hals verlängern,...

Ist meiner Meinung nach nur eine Feststellung und absolut nicht als sexistisch anzusehen.

Amanda K.
11.05.2011 19:16

wer braucht ein „magazin“?

philipp bergaus
 
12.05.2011 09:15
Wer ein Magazin braucht?

Leute die keine Internet brauchen ;-)

Amanda K.
12.05.2011 10:25
verstehe

rein bildorientierte

philipp bergaus
 
12.05.2011 10:33
Für zwischendurch?

Als leichte Kost am Strand, im Garten oder am Klo. Die Einsatzgebiete diverser Magazine sind breit gefächert. :D

Amanda K.
12.05.2011 17:39
nein danke

hab einmal ein fast volles magazin scharfer munition gehabt, august 68. ich kann verzichten.

MorbusAustriacus
26.02.2010 15:33
du austrofaschist

ganz viele rote/r stricherlInnen, mindestens zehn für diese schweinereiIn von einem/r kommentarIn!

Horvath(V)
25.02.2010 19:18
bier...

...kann das schon ein paar hundert jahre länger ;-))

pixelflake
05.02.2010 21:10
BRINGT DOCH ENDLICh...

eine Creative Suite für Linux!!
...ist das denn so scher??

helm.helm
17.03.2011 17:38
machs!

und zwar gratis! kostet eh nur ein paar tausend mannstunden, das muss doch bitte drin sein, oder?

yarry
02.02.2011 08:18
FS4 - the science channel
14.03.2011 19:44

Ja, wenn man gewillt ist, etwa 4 Ausgaben von Photoshop zurückzuspringen. Auf Dauer ist das aber keine Lösung, die systemfremde Dateiverwaltung und die unpassenden Menus nerven. Ganz abgesehen davon glaube ich nicht, daß ein ordentliches Farbmanagement mit Wine zu machen ist. Instabil ist es sowieso.

Überwachungskamera1
08.02.2010 19:33
ich kaufe ein "w"

pixelflake
08.02.2010 20:38
ou ^^

die Resi-Tant Evil
04.02.2010 12:38
Oh Photoshop, du klassische Raubmordkopie und Rechnerverstopfer

Paradebeispiel einer SW, die ohne das Raubmordkopieren nie zu der Größe geworden wäre, die sie heute ist.
Nicht zuletzt ob des kafkaesken Preisgebarens und einer Produktpflege, bei der einem das Wort "kriminell" auf der Zunge liegt. Wenn ich mich recht erinnere, wurde mit Erscheinen von Vista eine neue PS bzw. CS Version veröffentlicht und für die Vorgängerversion demonstrativ kein Update ad Vistatauglichkeit geboten, aufdass die Kunden, die sie um teures Geld gekauft hatten, nochmal teures Geld für ein Upgrade hinlegen mussten.

Ich möchte diesbzgl. keinen Raubmordkopier-Persilschein geben, aber bei so einer Produktpolitik wundert nicht, wenn manche Nutzer das als Alternative betrachten dazu, sich von SW-Firmen ausräubern zu lassen.

Andersen
04.02.2010 17:55

Ääähm...nein. Es läuft jegliche CS Version unter Vista. Da brauchst kein Uprade...
Und auch der Preis schreckt mich nicht...ist halt ein Profi- und kein Hobbyprogramm. Schon mal gesehen welche Preise die AutoCAD Lizenzen haben?

Andersen
07.02.2010 06:54

Ja und gehts um das? Überall gibts noch was teureres/besseres. Für ein paar simple 3D Zeichnungen für den Tischler braucht man kein CATIA. Und trotzdem ist die Adobe Lizenzgebung ein Scheiss gegen Autodesk.

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