Nachfrist

AUA-Landerechte auf der Kippe

Claudia Ruff, 01. Februar 2010 17:08
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    Niki-Chef Otmar Lenz will öfter nach Russland.

Niki will klagen, Russland bot Kompromiss

Wien - Sollte das Verkehrsabkommen zwischen Österreich und Russland infolge der Probleme um die Eigentümerstruktur der AUA aufgekündigt werden, will der Geschäftsführer von Niki, Otmar Lenz, vor Gericht ziehen. "Wir würden das Außen- und das Infrastrukturministerium in Wien auf wirtschaftlichen Schaden klagen, der uns aus dieser Maßnahme erwachsen würde", kündigte Lenz im Gespräch mit dem Standard an.

Das russische Verkehrsministerium hat der AUA eine allerletzte Nachfrist bis 25. Februar gegeben, um nachzuweisen, dass sie trotz Übernehmen durch die Lufthansa ein mehrheitlich österreichisches Unternehmen ist. Eine österreichische Mehrheit ist laut Staatsvertrag Voraussetzung, um die gegenseitigen Landerechte in Österreich und Russland sicherzustellen.

Bei den jüngsten Verhandlungen in Moskau machten die russischen Behörden den Österreichern ein Angebot: Die AUA solle 50 Prozent ihrer Flugrouten nach Russland an einen anderen Carrier, der mehrheitlich im österreichischen Besitz ist, abgeben. Eine Reaktion von österreichischer Seite gibt es noch nicht. Niki jedenfalls würde diese Voraussetzung erfüllen, daher fühlt sich Lenz derzeit vom Außen- und Infrastrukturministerium nicht gut vertreten. "Die konzentrieren sich bei den Verhandlungen nur auf die AUA, und alle anderen werden in Geiselhaft genommen" kritisiert der Airline-Chef. Niki fliegt derzeit einmal täglich nach Moskau und würde gerne auf dreimal täglich aufstocken. Auch St. Petersburg würde Niki gerne anfliegen.

Im Infrastrukturministerium geht man nicht davon aus, dass das Verkehrsabkommen gekündigt wird. Nun müsse die ÖIAG, das Finanzministerium und die AUAjedenfalls eine Stellungnahme zu den zwei Gutachten erstellen, die die Russen in Auftrag gaben. Aus diesen gehe klar hervor, dass die AUA trotz der Stiftung, die 25 Prozent an der AUA hält, kein mehrheitlich österreichisches Unternehmen mehr ist.

Aus Moskau verlautet, man warte nun auf einen Kompromissvorschlag aus Wien. Dem Vernehmen nach wird die AUA zwei tägliche Flüge nach Moskau und einen täglichen Flug nach St. Petersburg abgeben müssen. (Claudia Ruff, DER STANDARD, Printausgabe, 2.2.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 38
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Joe Jo
02.02.2010 14:56
Im Gegenzug die Landerechte für die Aeroflot aufkündigen

und dann werden wir ja sehen!

alla riscossa
02.02.2010 10:05
"AN" der kippe muss das natürlich heissen!

deutsche sprache schwere sprache!

katharina10002
02.02.2010 20:56
sorry leider falsch...

es heißt tatsächlich auf der Kippe !
Schlag doch mal nach !

MAXIMA
02.02.2010 13:04
Nein, an der roten "Kappe"

Jo H
02.02.2010 08:09

sperrt´s is endlich zua.

Ideenschmiede
02.02.2010 00:16
"Wir würden das Außen- und das Infrastrukturministerium in Wien auf wirtschaftlichen Schaden klagen,

Also wenn jetzt die AUA den Österr Staat auf Schadenersatz klagt, dann hat die AUA die letzte Reputation verspielt. Bekommt 500 Millionen Euro vom Staat und will den Staat klagen.
Einfach unfassbar, diese Manager.

chlorophyllmarxist
02.02.2010 08:59

Lesen ist nicht jedermanns Stärke - klagen würde Otmar Lenz von Niki, nicht die AUA. Aber hauptsache, wir können auf die pöhse, pöhse AUA einprügeln, gell...?

Jacksonson6
02.02.2010 08:29

Einfach nochmal lesen.

kohm
01.02.2010 22:03
Niki war der AUA

immer schon voraus, kein Kunststück, aber gut so. Privates Unternehmertum gegen Beamten- und Gewerkschaftshochburgen.

Kontrahent1
02.02.2010 13:12
Zumindest bei den Pleiten -

da steht es zwei : eins;-)

Hansi Huber
02.02.2010 13:02
Deshalb

wurde er ja auch AUA Vorstand. Dummerweise flogen dann seine Lügen wegen dem verlust seiner Lauda Air auf und dann musste wer anderer kommen.

Geronimo 02
02.02.2010 08:35
hallo

;-))
ja immer schon.
siehe lauda air I
lauda air II
dass ist privates unternehmertum, inklusive der enden, vom feinsten, oder?
aber diese private unternehmertum wird uns nun ja auch toll von den banken vorexerziert, gell?

Totaler Durchblicksstrudel
 
02.02.2010 10:49

die Banken, zumindest in Kontinental-Europa, mit den größten Problemen waren samt und sonders im öffentlichen Einflussbereich!

Geronimo 02
02.02.2010 12:53
hallo

ja, ja, und die erde ist eine scheibe.
zumindes für gewisse leute.
denn egal ob volksbank, dresdner bank, bank of scottland, und wie sie alle heißen, sind natürlich alle, alle "..waren samt und sonders im öffentlichen Einflussbereich!..." gell?
aber dank vorsorglicher vorsorge und besten geschäftlichen tätigkeiten der manager sind aber die privaten banken rasch und unbürokratisch in die bresche gesprungen und haben das öffentliche (staatliche) desaster vieler länder ohne murren und meckern zugunsten der bürger (und ohne diese zu belasten) gelöst.
aber passen sie auf, dass sie am rande der scheibe nicht abstürzen.

Totaler Durchblicksstrudel
 
03.02.2010 16:23

Soll ich da jetzt drauf antworten? Du hast ja die Krise verschlafen. Besser du träumst alleine weiter!

4311503
02.02.2010 15:02

Royal Bank of Scotland liegt aber nicht in Kontinentaleuropa ;)

Geronimo 02
08.02.2010 16:00
hallo

eine kleine abweichung wird ja noch erlaubt sein, oder?
und warum sind "nichtKontinentaleuropabanken" ausgeschlossen?

katharina10002
02.02.2010 00:24
Geändert hat sich bei der AUA ja leider nichts,

denn noch immer hat die rote Brut die Fäden in der Hand !Alle die jetzt noch das sagen haben,haben auch das rote Parteibuch in der Tasche,alle anderen ohne Zugehörigkeit zu dieser Seilschaft werden gekündigt!So sollte man mal die Führungskräfte der Technik auf Zugehörigkeit zur SPÖ durchleuchten,genau diese Leute lässt man jetzt die Mitarbeiter rauswerfen und die roten Freunde behalten ihre gut dotierten Jobs. WEITER SO NIKI !


Hansi Huber
02.02.2010 13:05
Haha

Der rote Michaelis hat den roten Bierwirth eingesetzt und der Obersoze Mayrhuber kümmert sich persönlich, dass nur Prteigenossen bleiben.

katharina10002
02.02.2010 21:42
ja so stellen Sie sich vor....

in ihrer beschränkten Sichtweise ! Leider sind die Zusammenhänge viel komplexer....

MAXIMA
02.02.2010 14:10
Nicht ganz so falsch

Denn die leitenden Positionen werden leider wieder mit Schwachmatikern besetzt. Auch verläßt viel kompetentes Personal die AUA und es wird noch schwieriger diese Firma auf Linie zu bringen, wenn die rechte nicht weiß was die linke Hand treibt - denn bereichsüberschreitendes Denken fehlt nach wie vor. Falsche Köpfe in den wichtigen Positionen und letztklassige Boeing-Flugzeuge.

katharina10002
02.02.2010 20:41
aufpassen,von den Vorständen redet hier niemand

es geht um untere Führungsebenen speziell in der Technik,der Vorstand ahnt nicht einmal was da los ist.Die Schwachmatiker retten sich und ihre Verwandschaft,Ehefrauen,da wird reinster Kuhhandel
betrieben: Du behälst meine Frau,dafür nehme ich deinen Bruder.So läuft das.Da wird nicht nach der Qualität der Arbeit entschieden! Kaffetrinkende
Unternehmensbewohner bleiben,fleißige u.fähige Leute werden rausgemobbt!Man braucht den Platz für die Genossen.Solche Zustände kann sich Bierwirth nicht mal in seinen kühnsten Träumen vorstellen.

DschiEm
02.02.2010 08:27

also, so ein Schwachsinn....

katharina10002
02.02.2010 21:51
ein Betriebsrat ....

hat ohne Umschweife gesagt,daß er dort organisiert ist,damit er nicht rausfliegt,sprich unkündbar ist.
Es ist Schwachsinn,was sich in diesem Unternehmen OHNE Wissen der Vorstände abspielt,die Informationen nach oben werden massiv gefiltert!!!!!

Rauscher der Hundefreund
01.02.2010 22:19
Also, was die Pleiten betrifft, haben sie recht!

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