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Bei dem FPK-Parteitag vor zwei Wochen hatte Petzner erfolglos versucht, die Abspaltung der Kärntner Freiheitlichen zu verhindern. Nun soll er zum geschäftsführenden Kärntner Bündnisobmann gekürt werden.

BZÖ-Chef Buchner soll neben der Bundespartei auch die Landesgruppe leiten.
St. Veit/Glan - Haltung und Verantwortung, das waren die am meisten gebrauchten Worte beim BZÖ-Konvent am Samstag in St. Veit/Glan. Auch Bundesobmann Josef Bucher strich in seiner Rede die Verantwortung hervor, die er als "Kapitän" trage, daher sei für ihn ein Verlassen des BZÖ undenkbar gewesen. "Wir lassen uns nicht umbringen, der Totentanz ist abgesagt, sehen Sie mich an, sieht so ein Toter aus?", postulierte Bucher. Er changierte in seiner Rede zwischen Programmatik und Populismus und wurde von den Delegierten heftig bejubelt.
Bucher neuer Parteichef in Kärnten
Mit 99,6 Prozent der Stimmen ist am Samstag beim Gründungskonvent des Kärntner BZÖ in St. Veit an der Glan Josef Bucher zum Landesparteiobmann gewählt worden. 221 der 222 abgegebenen Delegiertenstimmen entfielen auf den Gastronomen. Eine Stimme war ungültig. Bucher ist auch der Bundesparteichef der Orangen in Wien und Klubobmann im Parlament. Bereits zuvor war ein neues Statut für die Landesgruppe - das an das Bundesstatut angelehnt ist - einstimmig verabschiedet worden.
Petzner geschäftsführender Obmann
BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner ist beim Parteitag der Orangen in St. Veit/Glan einstimmig zum geschäftsführenden Obmann der Kärntner Landespartei gewählt worden. Die Abgeordneten Sigisbert Dolinschek und Stefan Markowitz wurden zu den weiteren Stellvertretern von Parteichef Josef Bucher gewählt, ebenfalls einstimmig.
Eine personelle Überraschung gab es bei der Besetzung des Parteischiedsgerichtes, bei den Orangen das "Landesbündnisgericht" heißt. Zu dessen Vorsitzender wurde Claudia Egger, Bezirkshauptfrau von St. Veit/Glan gewählt. Egger war vor ihrem Wechsel nach St. Veit Landesschulratspräsidentin gewesen, ihre Karriere begann als Büroleiterin bei Landesrat Gerhard Dörfler.
Noch nicht gebildet wurde der Landesparteivorstand des Kärntner BZÖ. Dieser werde erst später konstituiert, kündigte Bucher an. Der Grund dafür: Es sollen zuerst in allen Bezirken des Landes Gründungsparteitage abgehalten werden, die Bezirksobleute erhalten dann Sitz und Stimme im Vorstand.
Erfolgreicher Kampf gegen Strache und Scheuch
Das BZÖ gehe aus dieser Auseinandersetzung gestärkt und einig heraus, man habe erfolgreich gegen Heinz-Christian Strache und Uwe Scheuch gekämpft, sagte Bucher. Der Gründungskonvent sei ein "lebendiges Zeichen dafür, dass wir am richtigen Weg sind". Mehr als 5.000 Briefe, Anrufe und E-Mails seien Ansporn genug, die Anstrengungen zu verstärken, das BZÖ weiterzuentwickeln.
Schlechtes Image für Kärnten
Das Image Kärntens sei derzeit leider sehr schlecht, die Situation sehr ernst. Umso schlimmer sei es, so Bucher, dass sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler "in einer geistigen Untermiete des Herrn Scheuch befindet, wo er seine Verantwortung für das Land abgegeben hat". Dörfler sei nicht bereit, die Funktion eines Landeshauptmannes auszuüben, dieser solle überparteilich agieren und habe für das Wohl des Landes und der Menschen zu arbeiten. Er hätte sich von der Landespolitik erwartet, auf die Herausforderungen zu reagieren, mit dem Sparen bei der Politik selbst zu beginnen. "Nichts davon ist passiert."
Schuldenberg höher als die Politikverdrossenheit
Haider sei stets gegen Proporz und Parteibuchwirtschaft aufgetreten, was derzeit in Kärnten passiere, sei aber das genaue Gegenteil. Das BZÖ fordere die Rücknahme der Erhöhung der - im Vorjahr vom Kärntner BZÖ mitbeschlossenen - Parteienförderung und der Wahlkampfkosten-Rückerstattung. In Kärnten sei nur noch der Schuldenberg höher als die Politikverdrossenheit der Bevölkerung.
Bucher wettert gegen EU-Regulierungswut
In bester Haider-Manier wetterte Bucher in seiner Rede gegen die "Regulierungswut" der EU, gegen Pflichtmitgliedschaften bei den Kammern, gegen die zwangsweise Einhebung der ORF-Gebühr für jeden Käufer eines TV-Geräts. Sein Credo "So wenig Staat wie möglich" brachte ihm selbstredend heftigen Applaus. Steuern müssten gesenkt werden, dann gebe es Wirtschaftswachstum, die Zuwanderung müsse kontrolliert werden. Der Begriff "Entbürokratisierung" durfte auch nicht fehlen.
"Kulturpolitischer Schwachsinn"
Den Rückzug des Landes Kärnten von der Wörtherseebühne in der Klagenfurter Ostbucht bezeichnete Bucher als "kulturpolitischen Schwachsinn". Seitens der FPK werde nun "ein Projekt nach dem anderen versenkt", meinte der BZÖ-Politiker. Bucher wurde auch nicht müde, "die Banken" zu kritisieren und forderte einen Bankengipfel, um "günstige Kredite für mittelständische Betriebe" zu erzwingen. Er geißelte die Mindestsicherung und die Pensionsprivilegien bei ÖBB und Nationalbank, forderte Energie-Autarkie und "Green jobs" sowie die Sicherung der Pensionen. Das Wichtigste sei aber, dass es wieder Politiker geben müsse, zu denen man Vertrauen haben könne, "Politiker, die sauber und nicht korrupt sind". Er stelle sich Kärnten zur Verfügung, das BZÖ dürfe die "vielen Tausenden Kärntner" nicht im Stich lassen.
Die Schwester von Jörg Haider, Ursula Haubner, hatte zuvor von den Delegierten gefordert, die Politik ihres Bruders fortzusetzen. Sie forderte von den Anwesenden: "Stellen wir das Ansehen Kärntens wieder her." Haubner meinte, mit diesem Gründungskonvent finde Haiders Politik seine Fortsetzung. In Richtung FPK meinte die Abgeordnete: "Es hat von denen, die sich von uns verabschiedet haben, niemand das Recht zu sagen, Jörg Haider hätte es so gewollt." Sie überbrachte auch Grüße von ihrer Mutter Dorothea Haider, diese wäre gerne nach Kärnten gekommen, so Haubner.
SPÖ und ÖVP erinnern an orange Verantwortung in Kärnten
Sowohl die SPÖ als auch die ÖVP haben am Samstag nach dem Gründungskonvent der Kärntner BZÖ-Landesgruppe an die verantwortliche Rolle erinnert, die das BZÖ in den vergangenen Jahren in Kärnten gespielt hatte. Die Orangen seien demnach für die derzeitige Situation des Landes mitverantwortlich. Das BZÖ habe keine Perspektiven zu bieten, hieß es indes aus der Parteizentrale der eben erst von den Orangen abgespaltenen Freiheitlichen in Kärnten (FPK).
Für die momentane finanzielle Situation Kärntens sei das System BZÖ, wo Josef Bucher und Stefan Petzner ganz maßgebliche Rollen gespielt hätten, mitverantwortlich, meinte ÖVP-Landesparteichef Josef Martinz. Die Verantwortung dafür, könne Neo-Obmann Bucher nun nicht einfach wegschieben. Ähnliches war von der SPÖ zu hören: "Mitgehangen, mitgefangen", sagte SPÖ-Parteichef Reinhart Rohr.
"Außer Schimpftiraden vom Stapel zu lassen sowie einen Rundumschlag gegen alles und jeden zu starten, hat das BZÖ nichts aufzuwarten. Mit einer solchen Truppe ist kein Staat und auch kein Land zu machen", erklärte FPK-Landesgeschäftsführer Gernot Schick. (APA)
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Der Bucher ist und bleibt ein Karawankenbär.
Das EINZIGE was für ihn spricht, ist seine (auch nciht von ihm begonneneund gewollte) Abgrenzung zu den Scheuchs incl. WC Strache.
Aber sonst haben seine ganzen Zugänge, Thesen, Meinungen immer ETWAS von "No, Na, Net-Conclusien".
WER kann ernsthaft das Gegenteil seiner eher dümmlich vorgetragenen Aussagen echt wollen?
Ein weitere Vorteil dabei ist, daß es im Süden nun 3 RECHTSparteien gibt, und somit ist die Sache ein wenig berechenbarer geworden.
Die Deppen mischen sich wechelseitig selbst auf und DAS ist gut so...
kommt sowohl von BZÖ als auch FPK. Man sollte sich nicht blenden lassen, daß plötzlich das BZÖ die Guten sein sollen und die FPK die Bösen. Beide haben Nazi wurzeln und werden von Ewiggestrigen geführt. Legen sich zwar auf dei Sonnenbank um neger auszusehen, grenzen aber Ausländer aus und verhetzten das Volk gegen alle, die irgendwie anders aussehen. Es ist nicht auszuschließen, daß Angriffe auf Zigeunerwohnstätten, bei denen auch Menschen ums Leben kamen auf Verhetzung durch den früheren LH zurückzuführen waren. Bei Dummen und Rowdies haben die ja schon vor 70 Jahren Gehör gefunden
hier "Für die momentane finanzielle Situation Kärntens sei das System BZÖ, meinte ÖVP-Landesparteichef Josef Martinz."
dort "Es ist in der Tat so, daß beispielsweise ÖVP-Landeschef Josef Martinz Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding war, die offiziell die Hypo geführt und dann auch verkauft hat"
http://www.jungefreiheit.de/Single-Ne... 9e5.0.html
es fällt schon auf das seit 2005!!!!!! immer die gleichen Personen zur Wahl stehen und gewählt werden.- haben die was zu verbergen.-da sie niemand anderen dazulassen.-
einfach unglaublich dieser Petzner: möchte Wiener Spitzenkanditat bei der Wiener Wahl sein und jetzt
gf.BZÖ-Landesgeschäftsführer Kärnten
Stefan MARKOWITZ: = MITGLIED des WIENER BZÖ Bündnisteams und zugleich stv.Kärtner-BZÖ Landesobmann ( unglaublich)
Stefan MARKOWITZ:= Wiener BZÖ-Abgeordneter zum Nationalrat und jetzt auf einmal KÄRTNER
siehe: www.bzoe-wien.at
Das Problem dürfte eher sein, dass die zwar doch einige lustige Mitstreiter haben die auch gerne mal vorne stehen würden, aber wo es einfach an grundlegendem fehlt. Gerade im Fernsehen kommt oft das Bild vom unbedarften, rethorisch schwachen Politiker rüber, aber so leicht ist das dann doch nicht. Die meisten haben schon sehr früh begonnen Politiker zu spielen und viele Teilorganisationen der Parteien mitgemacht und/oder hardcore Rethorik, NLP Training hinter sich. Setz dich mal in eine Gemeinderatssitzung und schau wies da abgeht. Auch im Landtag teilweise. (zB Plautz). Gerade für Nichtakademiker (auf der Uni müssen ja auch viele Präsentationen usw. gemacht werden, dazu muss man halbwegs Deutsch können) ist es dann nimma so easy.
Ist das ernst gemeint!?
Das ist doch wohl ein Witz, oder?
Wer soll denn bitte so abgrundtief dumm sein, das auch noch zu glauben.
Irgendwie krank... einerseits find ich den ganzen Verein einfach nur lustig... andererseits bei der nächsten Wahl, sollten die sich zurückhalten und keine liberale Partei antreten, meine Stimme haben sie und das mein ich ernst..
warum?
grün? Noch bevormundender als der bzö Spassverein (Umwelt, Erziehung, Ausbildung, Steuern....)
ÖVP? Die gehören für mich nach den Blödheiten der letzten Jahre mal abgewatscht und die Kammern und Bündebevorzungn geht mir auch mächtig auf die Nü...
SPÖ, FPÖ kommen für mich aufgrund vieler Faktoren grundsätzlich nicht in Frage...
LIF... wenn Sie antreten und die aktuelle Linie nach Becher weiterbehalten hätten die natürlich meine Stimme aber mal gucken, bei welchen Wahlen, mit welchen Programmen..
...Ich hab mir das BZÖ-Programm auf der Homepage bereits vor der Kärnter-Abspaltung angesehen und war positiv überrascht, welche liberalen Positionen hier vertreten werden. Gewählt hätte ich sie trotzdem nicht, bis dann der Kärnter-Putsch kam und ein großer Brocken dieses opportunistischen Gesindels, das "Liberalismus" nicht einmal buchstabieren kann, aus dem BZÖ austrat. Ich bin mit der Mannschaft zwar noch immer alles andere als zufrieden, aber wenigstens kann man mit denen jetzt dieses Programm auch durchziehen. Daher werde ich sie auch wählen. Grüne,SPÖ,FPÖ kommen für mich nicht in Frage. Die ÖVP ist zur reinen Freunderlwirtschafts-Partei verkommen. Das Lif sollte sich in Sof umbenennen (sozialistisches Forum)..tja bleibt nur BZÖ.
all die vielen roten stricherl, die haben sie wohl dann auch zu unrecht bekommen... einerseits sind die für sie ein lustiger verein, andererseits ernst genug zu nehmen, um sie zu wählen? wie geht das zusammen? sind dann all die anderen überhaupt nicht ernstzunehmen?
mir sind die Stricherl egal... muss ja nicht jeder meine Meinung teilen...
Lustiger Verein in dem Sinne, weil ich oft zu recht oder unrecht das Gefühle habe als setzt sich das ganze BZÖ nur aus Leuten zusammen, die gern mal in der Öffentlichkeit stehen und denen bewusst ist, dass Sie auch als komplett unbekannte Quereinsteiger beim BZÖ die größten Chancen haben und sich auch einiges erlauben können, was bei ÖVP/SPÖ und vor allem Grünen mal überhaupt nicht geht. Und die FPÖ scheint im Moment schon sehr "Hardcore" unterwegs zu sein, was auch nicht für jeden etwas ist. Zusätzlich kommt bei ÖVP, SPÖ, FPÖ die "Teil-Nachwuchsorganisationen" als Hemmnisse dazu.
Inhaltlich empfinde ich das BZÖ im Moment! als "ok", aber halt idiologielos..
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