Jobwechsel

"Gab keinen Grund, es nicht zu tun"

29. Jänner 2010, 16:59
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    foto: standard

    Philipp Steger

Philipp Steger, bis 2007 Wissenschaftsattaché in Washington, Gründer und Leiter des Office of Science and Technology, lebt und arbeitet heute als Autor in Mallorca und Maine

STANDARD: Wie geht's Ihnen beim Schreiben?

Steger: Sehr gut!

STANDARD: Haben Sie Ihren Jobwechsel - 2007 wurden Sie auch als potenzieller Wissenschaftsminister genannt - zum Autor bereut?

Steger: Keinen einzigen Tag. Ich hatte den Erfolg, den ich wollte, und bin in vollem Bewusstsein, was ich aufgebe, gegangen.

STANDARD: Trotzdem riskant. 

Steger: Es war für mich ein extrem riskanter Wechsel. Weil es auch kein Zurück gibt und ich alle Möglichkeiten eines sanften Landens - etwa eine Karenzierung - im Vorfeld eliminiert habe.

STANDARD: Was ist passiert?

Steger: Trotz aller Erfolge hatte ich oft das Gefühl, nicht "hineinzupassen". Ab dem Moment, wo ich erkannte, was ich wirklich machen möchte, gab es keinen Grund, es nicht zu tun. Die größte Herausforderung war es, das Sichere aufzugeben. Und ich verstehe alle, die dazu nicht bereit sind.

STANDARD: Ja?

Steger: Besonders die ersten sechs Monate nach dem Wechsel waren schwierig. Man verlässt ja seine Referenzgruppe, und ein Großteil der aufgebauten Kontakte bricht mit einem Mal weg. Es ist ein bisschen wie In-Pension-Gehen.

STANDARD: Sind Sie heute glücklich?

Steger: Ohne Wenn und Aber. Wir führen uns - finde ich - zu selten vor Augen, dass es immer die Möglichkeit gibt, ganz neu anzufangen. Und Neuanfang ist eine tolle Chance, zum Erzähler der eigenen Lebensgeschichte zu werden. (Heidi Aichinger, DER STANDARD, Printausgabe, 30./31.1.2010)

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19 Postings
Gordon Gecco
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Zivilversager

Ich hab den Steger in der oesterr. Botschaft in Washington persoenlich kennengelernt, als Frau Nowotny Botschafterin wurde. Er hatte die typische Arroganz von jenen die nach Amerika kommen und glauben alles besser zu wissen. Er hat regelmaessige emails ausgesendet fuer seine Technologiegruppe, aber ausschliesslich an Oesterreicher! Ich hab ihm einmal ausrichten lassen, dass er doch unbedingt Amerikaner ins Nextwerk holen muss, aber zwecklos. Null Perspektive, keinerlei lokale Verbindungen, und keinerlei Resultate in mehr als 2 Jahren, und es ist nichts Nachhaltiges uebrig! Ein Protegekind dass sich US Erfahrung auf seinen Lebenslauf schreiben wollte, sonst nichts.

Ludovico Settembrini
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denke von dem netzwerk erfhofft man sich in den usa forschende oesterreicher die rueckkehr in die heimat schmackhaft zu machen. da brauchts eigentlich keine us-forscher dazu...

Gordon Gecco
00

Stimmt, aber diese Idee selbst ist ja lachhaft und kann nur von einem weltfremden Buerokraten erfunden worden sein. Es will doch kein Forscher zurueck, der sich hier etabliert hat. Nur jene, die es nicht geschafft haben, und dafuer braucht es keinen Steger. Und wenn er Erfolg gehabt haette, waeren doch Zahlen und Erfolgsstories bekannt geworden -- wo sind denn diese? Da ist es doch 10mal besser, dafuer zu sorgen, dass die Oesterreicher ein Netzwerk mit den US Kollegen aufbauen und auf diese Weise Projekte starten, die In Oestereich vielleicht positive Auswirkungen haben koennten.

masterjo
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tropfenzähler
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http://www.amazon.de/B%C3%BCch... ger&page=1

soviel zu "Erzähler der eigenen Lebesgeschichte werden". "Autor" finde ich auch etwas übertrieben, bei Übersetzungen, abgesehen von den wissenschaftlichen Publikationen.

gelegentlich heiter
02

Ich möcht auch als Autor in Mallorca und Maine leben.

Léonor de Guzman
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bitte was

ist ein Wissenschaftsattache??????

xal belo
02
Schwach...

Da fehlt aber einiges im Interview:
Was hat er denn für eine Ausbildung?
Was schreibt er denn jetzt?
Wie finanziert er sich das so?
etc...

da big R
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gebe Ihnen vollkommen recht!

ein klein wenig Hintergrundinfo:
http://sciencev1.orf.at/steger/bio.html

mfG

xal belo
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Danke!

rastik999
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das interview gehört in die ubahn-zeitung.
keine aussage..... wie gehts Ihnen? wie gehts den kindern und der frau gemahlin... blablabla... ach ja, das wetter heute is ja sehr schön, nicht;)

flattop
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nette Werbung für den Herrn

tomsaklas
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reiche frau

aussage des herrn steger in einem interview nach dem jobwechsel auf das diesbezügliche risiko angesprochen: "ich hab ja gott sei dank eine reiche frau"

Dante Alighieri
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Wer ist leicht seine Frau?

Heavyweather
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31.1.2010, 21:51

Was schreibt er?

gelegentlich heiter
00
31.1.2010, 18:37

Warum erinnert er mich irgendwie an Will Smith??

Volksfront von Judäa
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Die Hautfarbe?

Joseph Cornell
02
31.1.2010, 20:00

die ohren

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