Architektur

9½ Quadratmeter

29. Jänner 2010 16:52
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    Andrea Seelich: "Das Wichtigste ist, den Häftlingen eine würdevolle Architektur zu bieten."

Wie baut man ein Gefängnis? Die Wiener Architektin Andrea Seelich stellte sich diese verzwickte Frage und liefert die Antworten nun in einem Buch

Ein Gespräch mit der Autorin.

***

Standard: Gefängnisse. Warum Gefängnisse?

Seelich: Ich bin in Prag geboren. Die Gefangenschaft innerhalb des Eisernen Vorhangs war mir schon als Kind suspekt. Bei meiner Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste in Prag habe ich nicht so wie die anderen Studenten eine postkommunistische Luxusvilla entworfen, sondern ein Gefängnis. Die größte Schwierigkeit an dieser Materie hat sich schon damals gezeigt: Weder in Tschechien noch in Österreich gibt es irgendwelche Unterlagen beziehungsweise Vorschriften zur architektonischen Gestaltung dieser Bauten. Auch sonst wird das Thema totgeschwiegen. Auf den Architekturschulen ist der Strafvollzugsbau schon vor mehr als 150 Jahren aus dem Lehrplan gestrichen worden.

Standard: Es gibt in Österreich 28 Justizanstalten. Wie viele davon kennen Sie von innen?

Seelich: Ich schaue mir Strafvollzugsanstalten an, wo es nur geht. In der Tschechischen Republik, wo sie ja großteils das bauliche Erbe der Monarchie sind, habe ich alle 35 Anstalten besichtigt und analysiert. Von den 28 Gefängnissen in Österreich kenne ich fast alle.

Standard: Wie fällt Ihr Urteil aus?

Seelich: Ich fange mal mit der Software an. Ein grundlegendes Verständnis für einen humaneren Strafvollzug ist in den österreichischen Gesetzesgrundlagen definitiv vorhanden - und zwar mehr als in anderen europäischen Ländern. Das liegt vor allem an der Forensischen Psychologie, die in Österreich einen großen Stellenwert einnimmt. Die Erkenntnisse haben ihren Weg bis in die kleinsten Bereiche gefunden. Nur ein Beispiel: Die Dienstkleidung der Justizwache in den tschechischen Gefängnissen ist aus Polyester, die österreichische Justizwache trägt Baumwolle.

Standard: Und in puncto Architektur?

Seelich: Die Architektur hinkt den Erkenntnissen der forensischen Disziplinen zwar weit hinterher, aber im internationalen Vergleich betrachtet sind die Gefängnisanstalten in Österreich ganz passabel. In diesem Zusammenhang möchte ich aber betonen, dass die Qualität nichts damit zu tun hat, ob es sich um einen Altbau oder um einen Neubau handelt. Alte Gefängnisse funktionieren oft besser als neue.

Standard: Was macht die Qualität eines Gefängnisses aus?

Seelich: Ein Gefängnis beinhaltet zwei große Personengruppen, deren Bedürfnisse und Vorstellungen einander auf den ersten Blick stark widersprechen. Die Insassen wollen hinaus, das Personal hindert sie daran. Die Aufgabe des Architekten ist es, derartige Widersprüche unter Beachtung sämtlicher Sicherheitsaspekte baulich unter einen Hut zu bringen. Das Wichtigste ist jedoch, den Häftlingen und dem Personal eine würdevolle und angenehme Architektur zu bieten.

Standard: Konkreter bitte!

Seelich: Die heutigen Gefängniszellen sind mit bestimmten Möbeln, Sanitärgegenständen, Freizeit-Utensilien und vielen persönlichen Gegenständen ausgestattet. Für all diese Gegenstände und deren Nutzung braucht man eine gewisse Mindestgröße. Im Zuge einer Studie für das Bundesministerium für Justiz bin ich zum Schluss gekommen, dass ein Haftraum zwischen 9,5 und zwölf Quadratmetern groß sein sollte.

Standard: Kinderzimmer im sozialen Wohnbau haben 11 bis 14 Quadratmeter. Ein Erwachsener, der 23 Stunden am Tag in seiner Zelle sitzt, soll mit weniger auskommen?

Seelich: Es wäre schön, wenn man den Gefängnisbau mit sozialem Wohnbau vergleichen könnte, aber das ist leider utopisch. Sie dürfen nicht vergessen, von welcher Ausgangsbasis wir hier ausgehen! In den meisten Gefängnissen in Europa, die heute immer noch in Betrieb sind, sind die Zellen nicht größer als sechs bis acht Quadratmeter. Jedes Alzerl mehr ist ein großer Gewinn. Trotzdem: Viel wichtiger wäre es, die Insassen aus den Zellen hinauszuholen und ihnen sinnvolle Tätigkeiten zu ermöglichen.

Standard: Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es sonst noch?

Seelich: Die Menschen brauchen genügend Tageslicht, frische Luft, Freiraum und Privatsphäre. Eine Diskussion, die schon sehr lange währt, betrifft die Duschen: Einzeldusche oder Gemeinschaftsdusche? Unter dem Vorwand der Wirtschaftlichkeit wird in vielen Anstalten für die Gruppendusche plädiert. Das geht natürlich auf Kosten der Privatsphäre. Offenbar hat sich noch nicht herumgesprochen, dass es zig technische und organisatorische Möglichkeiten gibt, um auch in einer Einzeldusche ressourcenschonend und wirtschaftlich mit Wasser umzugehen.

Standard: Stichwort Komfort: In einigen Justizanstalten in den USA kriegt man gegen Aufpreis feine Bettwäsche, Fernsehen und Freigang. Wie stehen Sie zu diesem Pay-to-stay-Modell?

Seelich: Dinge wie Fernsehen, Benützung von Privatgegenständen und Sportartikeln, aber auch Ausgänge gelten in Österreich als Vergünstigungen und können nur aufgrund des Verhaltens beeinflusst werden. Zwischen armen und reichen Insassen wird also nicht unterschieden. Das Strafvollzugssystem in den USA ist anders aufgebaut. Es basiert auf einer gewissen immanenten Brutalität, wie man sie aus diversen Blockbuster-Filmen kennt. Das entspricht der Realität! Die Einführung einer Zweiklassengesellschaft begünstigt dieses brutale System. Die Folge sind soziale Spannung, Korruption und Gewalt. Von Resozialisierung keine Spur. Eine Katastrophe.

Standard: Darf und soll eine Strafanstalt ein Ort des Wohlfühlens sein?

Seelich: Es darf, es soll und ja, es muss! Es ist mittlerweile belegt, dass sich schlechte Architektur auf die Aggression von Insassen und Personal auswirkt, in Folge auch auf die Anzahl der Krankenstandstage des Personals. Es ist weder den Menschen in den Gefängnissen noch den Menschen außerhalb der Gefängnisse geholfen, wenn nach fünf, zehn oder 20 Jahren ein Mensch in die Freiheit entlassen wird, der traumatisiert, psychisch krank oder rückfällig ist. Unterm Strich ist jede Investition in den Strafvollzug gelebter Opferschutz.

Standard: Als 2004 die Justizanstalt Leoben von Architekt Josef Hohensinn fertiggestellt wurde, hagelte es Freude und Kritik. Die Rede war von "Designerhäfen" , "Architektenknast" und "Fünfsternehotel" . Das widerspricht Ihrer Aussage völlig.

Seelich: Die meisten Menschen in Österreich verstehen nicht, dass man für einen Gefangenen auch nur einen Cent ausgibt. Sie denken kurzfristig und empfinden Angst und Ärger. Jeder einzelne Neubau ist in deren Augen rausgeschmissenes Geld. Hier bedarf es massiver Aufklärung.

Standard: Die wie aussehen könnte?

Seelich: Pro Jahr werden in Österreich 320 Millionen Euro für den operativen Strafvollzug ausgegeben. Ein Gefängnisneubau kostet rund 50 Millionen Euro. Solche Relationen sollte man der Öffentlichkeit anschaulich machen.

Standard: Mit Leoben wurde ein Stein ins Rollen gebracht. Entspricht das dem Knast von morgen?

Seelich: Ich habe eine Studie dazu gemacht und unterliege aus diesem Grund der Verschwiegenheitspflicht. Ich kann nur so viel verraten: Vom Prinzip her ist Leoben das mit Abstand innovativste Projekt der letzten Jahre. Ähnlich innovative Anstalten in Innsbruck, Eisenstadt und Berlin sind bereits fertiggestellt beziehungsweise befinden sich gerade in Entwicklung. Ich denke, dass sich anhand dieser Bauvorhaben eine gewisse Tendenz ablesen lässt.

Standard: Die Innenpolitik gibt derzeit aber einen ganz anderen Tonfall vor. Innenministerin Fekter will sogar eine Anwesenheitspflicht für Asylanten einführen. Stichwort Eberau. Das klingt alles andere als innovativ.

Seelich: Die derzeitige Regierung sagt: "Lieber Österreicher, du hast Angst vor diesem Fremden? Na gut, wir sperren ihn weg." Stattdessen sollte sie aber sagen: "Du hast Angst vor Sinti, Roma, Rumänen, Pakistani und Nigerianern? Warum eigentlich?" Das Ziel muss sein, die Angst zu schmälern und nicht zu stärken, indem man Menschen einsperrt, die um Asyl, also um Hilfe bitten. Zur völligen Vermischung von Asylheimen, Gefängnissen und Schubhaftanstalten wäre es dann nur noch ein kleiner Schritt. Noch inhumaner für alle Beteiligten geht's wohl kaum.

(Wojciech Czaja, ALBUM - DER STANDARD/Printausgabe, 29./30.01.2010)

Buchtipp:
Andrea Seelich, "Handbuch Strafvollzugsarchitektur. Parameter zeitgemäßer Gefängnisplanung" . € 69,95 / 312 Seiten. Springer Verlag, Wien / New York 2009

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 34
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Christoph Scheer
 
01.02.2010 10:36
das hier ist grad recht!

ADX Florence Supermax

http://www.meaninglis.com/elite-supermax.htm

und nicht solche paläste wie wir sie sponsern!

geniusgenitalis
31.01.2010 15:05

also ich kann von >12 m² nur träumen ... und das einzige das ich verbrochen habe, ist student zu sein und in einem studentenheim zu wohnen ...

Henry Flower
31.01.2010 21:56
hast du das klo im zimmer?

monomono
31.01.2010 21:15

dafür kannst du rein- und rausgehen wann du willst.

Redwraithvienna
31.01.2010 19:37
Ich kenn dieses Problem ...

allerdings hab ich das dann einfach so gelöst das ich eigentlich nur mehr zum schlafen und vielleicht ein bischen fernschauen / computerspielen im Zimmer war.

Ansonsten wäre ich dort komplett gaga geworden. Und genau das können Häftlinge ja eher nicht ...

Ich habs immer gehasst wenn ich krank war und eine woche nicht aus dem zimmer rausgekommen bin ... und da kommt dann jemand für x jahre nicht oder kaum aus seinen 10 qm raus ...

¤
30.01.2010 19:35
"dass ein Haftraum zwischen 9,5 und zwölf Quadratmetern groß sein sollte"

Warum soviel? Zwei mal ein Meter sollten ja für ein Bett reichen.

Galina Ulanowa
31.01.2010 16:49
mit verlaub: sie sind ein ein sadist

warum wollen sie menschen unnötig quälen? psychische wracks und gewalt produzieren?

und wenns schon darum geht es den missetätern möglichst unbequem zu machen: warum nicht zu den 2qm zellen täglich 10 stockhiebe dazu?

na, im ernst? sie fordern menschen bewusst und absichtlich qualen auszusetzen. ist ihnen die peitsche oder ein elektroschock auf einmal zu persönlich und direkt, im vergleich zu jahrelangen verrotten in irgendwelchen löchern?

Galina Ulanowa
31.01.2010 18:14
nachtrag


warum mich solche dummen parolen so ärgern? weil es woanders realität ist. und weil es harte arbeit ist eine halbwegs zivilisierte gesellschaft zu machen - und der rückfall in die barbarei ist oft nicht weit. und menschen wie sie zündeln, wenn sie andere menschen entwerten und einer unmenschlichen behandlung preisgeben wollen.

http://www.youtube.com/watch?v=e9ipVo10mf0

http://www.youtube.com/watch?v=8a4ig_A_NPM

ja, eh
31.01.2010 10:09

Ahja.
Und für Menschen, wo ihrer *bescheidenen* Meinung selbst 2m² zuviel sind, reicht ein kleines Bleikugerl oder was sagt ihr leicht verkühlter Hausverstand dazu?

¤
31.01.2010 10:14

Sowas wie das hier: http://goo.gl/qNOr ist als Gefängnis halt wirklich nicht notwendig.

Redwraithvienna
31.01.2010 19:47
Sondern ? Bröckelnder Putz und so ? Feuchte Wände ?

Lieber zahl ich so eine Häfn, in dem man sich ... na ja wohlfühlt ist wahrscheinlich zuviel gesagt, leben sie mal 5 jahre auf einem Gelände mit einer Grundfläche von 100 x 200 Meter, als das die Leute die dort im Häfen sitzen mit mehr Problemen wieder rauskommen als reingegangen sind.

Blos weil das ganze nicht ausschaut wie die Eastern State Penitentiary heisst das ja nicht das das eingesperrt sein an sich eine angenehme erfahrung ist.

Ich mein ich werde schon gaga wenn ich eine woche aus meinen 80qm nicht rauskann weil ich krank bin ... wie das dann aussieht wenn jemand jahreland auch 10qm leben muss will ich gar nicht wissen.

yomellamo
31.01.2010 13:16

egal wie die zelle aussieht... ein paar jährchen in 9,5 m2 abzudienen wäre mir persönlich kein genuss.

... würde ihnen das wirklich freude bereiten? ich glaub nicht.

manfred nickelmann
30.01.2010 12:21
da muss ich ihr zustimmen

wenn im einem geschlossenen system - und das gefängnis ist so eines - die ressourcen verknappt werden, dann entsteht aggression/gewalt ...

es gilt dies im sinne der justizwachbeamtInnen und im sinne des schutzes der gemeinschaft in die der häftling dann irgendwann wieder entlassen wird zu berücksichtigen!!!

der zusammenhang liegt doch auf der hand ...

Vacanova
30.01.2010 08:45
Zusammenhang Forensik Polyester & Baumwolle

kann mir jemand diesen Zusammenhang erklaeren? ich versteh nur bahnhof
" Das liegt vor allem an der Forensischen Psychologie, die in Österreich einen großen Stellenwert einnimmt. Die Erkenntnisse haben ihren Weg bis in die kleinsten Bereiche gefunden. Nur ein Beispiel: Die Dienstkleidung der Justizwache in den tschechischen Gefängnissen ist aus Polyester, die österreichische Justizwache trägt Baumwolle"
?

Laird of Glenmore
30.01.2010 15:16

Baumwolle:
- man schwitzt nicht so leicht - "die Haut kann atmen"
- teurer, leiert auch schneller aus

Polyester:
- man schwitzt sehr leicht
- Haut kann nicht atmen
- ist billiger und teilweise langlebiger

Das heißt, vom ökonomischen Standpunkt ist Dienstkleidung aus Polyester zu bevorzugen, vom psychologischen Standpunkt nicht.

Die forensische Psychologie beschäftigt sich mit den Ursachen von kriminellen bzw. strafrechtlichen Problemen. In Österreich ist es insbesondere Christian Broda und der Wiener Psychologie-Tradition zu verdanken, dass die rechtliche Seite sich daran orientiert.

Gerhard Polak
01.02.2010 09:52
Und wenn es zur Eskaltion kommt

nehmen Sie ein Fleckerl von einem Gewand aus Polyester und zünden es an: Lange Flamme, schnelles schmelzen und verbrennen, löschen erschwert.

Ein Fleckerl Baumwolle: Flamme, relativ langsames verbrennen, löschen leichter.

Polyester ist bekleidungsphysiologisch und von der Gefährdung bedenklicher - und wenn es flammhemmend ausgerüstet ist, können Hautärzte etwas über das Verhalten auf der Haut erzählen.

Vacanova
30.01.2010 16:13
.. und der zusammenhang?

man muss doch kein forensiker sein um die allgemein gelaeufigen eigenschaften zu tragekomfort der materialien zu kennen!
ich verstehe nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll - will damit gesagt werden, dass die justizwache baumwolle verpasst bekommt, um nicht so leicht ins schwitzen zu geraten und dadurch deren aggressivitaet verhindert wird .... ? sorry, wenn ich das jetzt ueberspitze -

Redwraithvienna
31.01.2010 19:53
Prinzipiell ja ...

Nimm einen Vergleich an einem heissen Sommertag, ich nehm mal an das beide Gefängnisse keine Klimaanlagen haben.

in Tschechien schwitzen die Wärter wie blöd. das Zeug klebt an ihnen, sie sind nicht gut drauf, die hitze schlägt auch auf die Stimmung der häftlinge die aus ihren 6qm nicht rauskommen, die gesamte situation wird aggressiver.

in Österreich schwitz man zwar auch, aber weniger, es ist erträglicher, die wärter werden nicht so ... na sagen wir mal grantig sein wie ihre tschischen kollegen. Was sich wieder auf die Häftlinge auswirkt etc ...

Klar das ist nur ein kleiner Teil des ganzen, aber wenn man auf viele dieser kleinen teile schaut kommt am ende ein grosses ganzes raus ...

Ivan Fedorov
30.01.2010 17:43
ps:

es geht auch nicht darum, über den unterschiedlichen tragekomfort der materialien bescheid zu wissen, sondern darum, dieses wissen entsprechend der erfahrungen und empfehlungen der forensischen psychologie einzusetzen.
sozusagen um das bewusstsein, dass ich mit diesem wissen überhaupt etwas positiv verändern kann.

Ivan Fedorov
30.01.2010 17:45
pps:

und natürlich den willen dazu, bedingt durch eben den erwähnten hohen stellenwert dieses fachgebietes in österreich.


so, jetzt sinds aber genug ergänzungen für heute...

Ivan Fedorov
30.01.2010 17:40

ich finde das beispiel auch nicht gerade wahnsinnig anschaulich, aber es zeigt halt einen (wenn auch kleinen) aspekt der prinzipiellen herangehensweise an die sache: es wird auch auf die kleinen dinge geachtet, die das klima im gefängnis für alle beteiligten erträglicher machen, das ist ja immer eine wechselwirkung.
natürlich ist dafür noch weitaus mehr nötig, aber das ist ja wie gesagt nur ein beispiel ;)

Petra Bleicek
29.01.2010 23:13
Das Wichtigste ist, den Häftlingen eine würdevolle Architektur zu bieten

Nun ja. Das wichtigste ist, dass diese Leute für eine gewisse Zeit nicht auf die Gesellschaft losgelassen werden.

Mahnende Stimme
 
30.01.2010 14:01

Ihnen geht es um Strafe; der Gesellschaft sollte es aber um Resozialisierung gehen. Nur so kann man die Rückfallsquote senken und somit auch die Kriminalitätsrate als Ganzes positiv beeinflussen.

Wandbemaler ohne offiziellen Auftrag
 
31.01.2010 16:01
nur so?

ich denke sinnvoll wäre den fernseh-empfang auf arte und 3sat und den radio in der zelle fix auf ö1 einzujustieren wäre mal ein sehr guter anfang für eine resozialisierung...

Alchi
31.01.2010 05:06
nur so?

nur so!

wieder ein experte mehr, der sich hertummelt anstatt seinen wichtigen studien nachzugehen.

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