Eurozone

Arbeitslosigkeit bei zehn Prozent

29. Jänner 2010, 11:18

Die Arbeitslosenrate stieg auf den höchsten Stand seit 1998. Mit über 21 Prozent sind vor allem Jugendliche betroffen

Luxemburg/Brüssel - Die Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im Gefolge der Wirtschaftskrise im Dezember auf 10,0 Prozent gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit August 1998 erreicht. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, kletterte die Arbeitslosenquote in der gesamten EU im Dezember auf 9,6 Prozent - den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jänner 2000. Im November hatte die Arbeitslosigkeit laut Eurostat in der Eurozone 9,9 Prozent betragen, in der EU 9,5 Prozent.

Österreich meldete im Dezember eine Rate von 5,4 Prozent an Eurostat (im November 5,5 Prozent). Dies ist hinter den Niederlanden mit 4,0 Prozent der zweitniedrigste Stand in der EU.

Nach Schätzung von Eurostat waren im Dezember in der EU rund 23 Millionen Menschen arbeitslos, davon 15,8 Millionen in der Eurozone. Die höchsten Quoten verzeichneten Lettland (22,8 Prozent) und Spanien (19,5 Prozent). Alle EU-Staaten verzeichneten über ein Jahr betrachtet einen Anstieg ihrer Arbeitslosenquote.

Jugendarbeitslosigkeit bei 21 Prozent

Im Jahresvergleich stieg die Arbeitslosenquote der Männer in der Eurozone von 7,8 Prozent auf 10,0 Prozent und in der EU von 7,5 Prozent auf 9,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote der Frauen nahm im selben Zeitraum in der Eurozone von 8,7 Prozent auf 10,1 Prozent zu und in der EU von 7,9 Prozent auf 9,3 Prozent.

Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im Dezember in der Eurozone auf 21,0 Prozent und in der EU auf 21,4%. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 17,0 Prozent bzw. 16,9 Prozent betragen. Die niedrigste Arbeitslosenrate bei Personen unter 25 Jahren verzeichneten die Niederlande mit 7,6 Prozent, Österreich meldete unverändert gegenüber November einen Stand von 12,0 Prozent für diese Altersgruppe. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet Spanien mit 44,5 Prozent, gefolgt von Lettland mit 43,8 Prozent. (APA)

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1 2
Austrianer was sonst.....
01
Bin für Mindesteinkommen!

20h Jobs und 40h Jobs!
Wer das nicht zahlen kann, soll niemanden einstellen!
Momentan bekommt man zwar Arbeit, aber es geht nicht um die Arbeit selbst, sondern um das oft unwürdige Entgelt! Wenn die Leute für immer weniger Geld arbeiten nimmt das unglaubliche Ausmaße!
Arbeitslose müssen besser betreut werden und mit dem Arbeitslosengeld muss eindeutig besser umgegangen werden! Das Geld wird verschleudert!

Fremdwort
00
31.1.2010, 23:10

Ist im standard (oder gegebenenfalls doch in der Medianet?) nicht vor kurzem erst gestanden, dass Rudolf Tucek eine starke Wachstumssteigerung für die gesamte österreichische Tourismusbranche 2010 prognostiziert und deshalb Eigeninitiative von der Jugend fordert diese Wachstumschance als selbstständige und unselbstständige wahrzunehmen?

Walter Bimini
00
31.1.2010, 16:14
hundstorfer wird jetzt manchmal wehmütig an seinen gemütlichen beamtenposten in wien zurückdenken.

nicht, daß er jetzt viel mehr tun müßte, aber ...

Peter_23
02
30.1.2010, 11:17
Da in den letzten Jahren (in verschiedenen Ländern) die Berechnungsmethoden zur

Ermittlung der Arbeitslosenraten und die Kriterien was "Arbeitslosigkeit" ist geändert und verändert wurden (siehe z.b. Deutschland), wäre es interessant, wie hoch die heutigen Arbeitslosenraten aber nach den Berechnungsmethoden von vor 10 Jahren, denn wären.

Bei gleichbleibender Berechnungsmethode könnte man dann eine in etwa grobe Zeitreihe bilden und Tendenzen bilden. So hingegen sagen diesen Daten von 2000 bis 2009 wenig bis nichts aus da beliebig verzerrbar (=manipulierbar).

Walter Bimini
00
31.1.2010, 16:06
ich würde schätzen gut doppelt so hoch als uns die bürokratie glauben machen will

in den usa liegt die immer wieder zitierte arbeitslosenrate auch bei 10% und die von www.shadowstats.com nach alten regeln berechnete bei etwa 22%.

discodancer77
03
30.1.2010, 08:35
produktivität > wirtschaftswachstum

nachdem das wirtschaftswachstum der letzten jahre nur durch schulden getrieben war, und wir immer produktiver werden, wird sich an der lage am arbeitsmarkt nicht viel ändern.

Entropix
31
30.1.2010, 11:39
wenn ich möchte,

dass ein Mitarbeiter 2.000 € netto im Monat hat, muss ich ihm brutto etwa 4.000 € bezahlen, das kostet mich ungefähr 8.000 €. Noch Fragen?

strangerinastrangeland
 
00
31.1.2010, 20:24
Blödsinn

2000,00 Netto sind 3.250,00 Brutto
Kostet Sie in Wien 4.920,00

Aurvandill der Erste
00
31.1.2010, 12:44
Ganz furchtbar!

Sollen doch alle froh sein dass sie einen Job haben!
Frechheit, dafür auch noch Geld zu verlangen, kommunistisches Gesindel das ...

Walter Bimini
00
31.1.2010, 16:10
wo sehen sie etwas von umsonst?

die bürokratie wird am ende ihren wirt umbringen.

RS69
 
00
30.1.2010, 11:56

Und Sie verdienen trotzdem noch was dran, sonst machen Sie's nicht.

schafmeister
00
30.1.2010, 03:28

Als nächstes steht uns eine massive Inflation ins Haus. Da kann man schön langsam nicht mehr gelassen bleiben.

system1
11
30.1.2010, 00:09
hoffentlich steigt die arbeitslosigkeit noch weiter an

damit sich die massen erheben und tatkräftig agieren!!!!

wir sind heiser
09
29.1.2010, 19:10
österreich meldet aber nicht die vielen

arbeitslosen in deppenkursen und ähnlichem...

wir sind besser
00
29.1.2010, 19:30

aha, und die anderen tun das etwa nicht?

Zorro08
92
29.1.2010, 19:22
Deppenkurse; Harz 4

ein sehr guter beitrag, deppenkurse ist für das ams zutreffend, ich habe mal in meinem betrieb leute angestellt die aus dem ams empfohlen wurden, aus einer stiftung gekommen sind, mit einer genossin aus der kpdsu od. so ähnlich, die diesen (unbrauchbaren) leuten nicht arbeiten beigebracht hat, sondern sie noch gegen ihren chef aufgewiegelt hat.
da gibt es ein besseres rezept:
Harz 4 für arbeitsunwillige
keine deppenkurse, und um das ersparte lohnnebenkosten senken, ausserdem wie kommt der KMU Unternehmer dazu 13 und 14 gehalt zu zahlen in nur 12 monaten, na da wundert mich die lage am arbeitsmarkt nicht!

tutti frutti
30
29.1.2010, 19:08
man sieht die sozis sind wieder am ruder

Claus_W
06
29.1.2010, 17:31
Gründe?

Es wird in der Öffentlichkeit nur über die Kosmetischen Korrekturen unseres Systems gesprochen!

Über die tiefer liegenden Uhrsachen wird kaum gesprochen...
Warum die Bankenkrise eine Krise der Geldordnung ist
http://www.infokrieg.tv/Vortrag_M... 03_15.html

Es wird nicht einmal versucht grundlegend an dem System zu rütteln, da könnten ja Machtstrukturen in Gefahr geraten... http://www.nuoviso.tv/krieg-und... echen.html

Aber es wird Zeit das wir uns über Alternativen informieren (Lebens-Gemeinschaften, Tauschkreise, Regionalwährungen, Bedingungsloses Grundeinkommen) und diese aktiv unterstützen! Wenn wir nicht in den Mühlen des Kapitalismus untergehen wollen...

her wig
00
30.1.2010, 09:27

Was man nicht selber tut das macht jemand anders... oder es wird nichts.

outbreaker
00
30.1.2010, 05:15
Soory, das wird nichts.

Die ganzen Realitätsverweigerer haben ihre Verantwortung schon lange an die Politik und die Medien abgegeben.

Claus_W
00
30.1.2010, 19:20
hehe...

...ich verstehe Ihren pesimismus. Wenn es nicht so lustig währe, könnte ich stundenlang heulen.

http://gedankenfrei.wordpress.com/2008/03/1... mentation/

Naja ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, aber es wird schwierig, den Leuten zu erklären das Sie Ihre heilige Kuh, ähm Auto mein ich, freiwillig aufgeben müssen... das hört der Wähler natürlich nicht gerne, oder? Luxus aufgeben? Ein Tabu Thema in Österreich...

Wird auf jeden Fall spannend und Lustig.

Vetter Franz
00
29.1.2010, 15:13

im machesterliberalismus hat alles viel besser funktioniert gell? da gab es auch keinen störenden arbeiitnehmerschutz, keine krankenversicherungen, kaum steuern, keine freie bildung uswusf.

hat alles besser funktioniert. früher konnte man sich als fabriksbesitzer sogar ein schloss samt angestelllen leisten. heute ist es nur noch eine schnöde villa im grünen. j

Dorfdodel
00
29.1.2010, 15:01

nachdem die österreichische Berechnung ca. das Doppelte ergibt, wie die EU-Berechnung müßten wir schon über 10% liegen.

L. v. Mises
22
29.1.2010, 13:36
sound economic principles on www.mises.org

ein freier markt kennt weder arbeitslosigkeit noch konjunkturzyklen.

was ist der status quo in europa?
70 jahre sozialistischer wohlfahrtsstaat, ausufernde schuldenbelastung durch keynesianische hexerei, realloehne stagnieren seit 20 jahren, staatsquoten bei 60 %, millionen seiten gesetzestexte an regulierungen des marktes, verstaatichte industrien, die kurz vor dem kollaps stehen wie gesundheit, altersvorsorge, infrastruktur, bildung...

diese bilanz is katastrophal. es gibt nur eine einzige vernuenftige schlussfolgerung:

soziale marktwirtschaft funktioniert nicht.

mfg

Fraho
00
30.1.2010, 06:03
die Alternative....??

"soziale marktwirtschaft funktioniert nicht. "
und der Kapitalismus hat pleite gemacht!!

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