Nach Island verirrter Eisbär wurde erschossen

28. Jänner 2010 15:16

Wetterbedingungen sollen Einfangen unmöglich gemacht haben

Reykjavik - Scharfschützen der isländischen Polizei haben in Thistilfjordur im Nordosten der Atlantikinsel einen jungen Eisbären erlegt, der sich von Grönland ins 500 Kilometer entfernte Island verirrt hatte. Das Tier wurde von einem Bauern gesichtet und den Behörden gemeldet. Ein Sprecher erklärte am Donnerstag im Rundfunksender RUV, es habe wegen der schwierigen Wetterbedingungen keine Möglichkeit gegeben, das Tier lebend einzufangen.

Der Bestand der riesigen und für Menschen extrem gefährlichen Raubtiere ist durch den Klimawandel zunehmend gefährdet.

2008

Der Vorfall weckt Erinnerungen an das Jahr 2008, als im Abstand von wenigen Wochen zwei Eisbären Island erreicht hatten. Tierschützer forderten, dass die Tiere lebend in ihr natürliches Lebensgebiet in der Arktis zurückgebracht werden sollten. Der erste Bär war jedoch sofort erschossen worden. Dem zweiten Eisbär halfen weder Sponsorgelder eines reichen Isländers noch die Fangkünste eines eigens eingeflogenen dänischen Eisbär-Experten. Als das in Panik geratene Tier auf die Gruppe von Reportern und Fotografen losstürmte, fielen die tödlichen Schüsse. (APA/red)

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just my two cent
01.02.2010 12:47
???

Zitat:
Reykjavik - Scharfschützen ... haben...einen jungen Eisbären erlegt.
....
Der Bestand der riesigen und für Menschen extrem gefährlichen Raubtiere ist durch den Klimawandel zunehmend gefährdet.

Seit wann geht der Klimawandel mit Scharfschützen auf Jagd?
Ned bös sein, aber an allem und jedem ist net der Klimawandel schuld...

Des Bodens Satz
 
29.01.2010 22:38

Asylantrag abgelehnt, in andere Jagdgründe abgeschoben...

owain
29.01.2010 21:25
gibts fotos von dem in panik auf journalisten zulafenden bär?

ordo ab chao
29.01.2010 16:35
wie schmecken eigentlich so

(eis-)bärensteaks?

M L3
03.02.2010 17:11
Die Leber solltest du nicht essen

Oder nur ganz wenig davon. Sie enthält toxische Dosen von Vitamin A.

Gilgamesh
02.02.2010 16:01

Eventuell tödlich...

Eisbären sind sehr oft mit Parasiten verseucht...
Also gut braten NICHT "english" essen.. ;)

Frage finde ich jetzt nciht böse genug, um diese negativ zu bewerten.
Vor dem Bewerten eventuell auf Sarkasmus prüfen...

Nick Tameer
30.01.2010 09:58

Vermutlich tranig, ähnlich wie Eier aus dem Hühner-KZ.

AlBundyFan
 
29.01.2010 09:35
und warum darf er in island nicht leben?

da gibt es doch genug gebiete, die ebenfalls mit eis bedeckt sind und die besiedelung sehr dünn ist?

warum sind die isländer gleich deppat wie wir österreicher und erschiessenen einen bären gleich nur weil er mal ein bißchen zu nah an menschliche siedlungen herangeht?

Para Dox
29.01.2010 13:02
Eisbären sind prinzipiell für Menschen die gefährlichsten Bären

Ein hungriger Bär verspeist auch ganz gerne einen Menschen.

Eine Eisbärenpopulation in Island würde bedeuten, dass man ähnlich wie in Svalbard (Spitzbergen) abseits von Ortschaften verpflichtet ist ein schweres Gewehr zu tragen. Der Wander-/Trekkingtourismus würde massiv leiden, da man 1. mit einem Gewehr umgehen können muss und 2. wegen der Eisbärenwache in der Nacht praktisch nur mehr in größeren Gruppen und/oder mit Führer unterwegs sein kann (Ok, es gibt auch elektronische Warnanlagen, aber Wachen sind besser).

captain future
29.01.2010 12:11

Weils auf Island ausser ein paar Hasen und Fischen auch nicht wirklich viel zu fressen gibt fuer einen Eisbaeren. Ueber kurz oder lang wird er sich Haustieren (Schafe und Pferde) oder deren Besitzern zuwenden um nicht zu verhungern.

neuer weg
29.01.2010 11:13

weil Eisbären echt gefährlich werden können, im Prinzip reine Fleischfresser sind, im Gegenteil zu den plüschigen braunen Verwandten (Allesfresser), die "am Land" leben.

Nicht auszudenken wie hoch die Wogen gehen, wenn ein so ein verirrter Bär ein altes Mütterlein oder spielende Kinder zerfleischt.

Selbst Tierschützer bevorzugen eine "Rückführung" von Eisbären und kein Bleiberecht in Island.

mika33
29.01.2010 10:37
Eisbären fressen Menschen.

Nick Tameer
30.01.2010 09:58

Nur in Notfällen.

Nanomyte
29.01.2010 15:01
Und sie vergiften Brunnen!

mika33
29.01.2010 17:05
echt?

aeff
31.01.2010 14:19

Ja, wenn sie reinfallen, dann gelangt das eingelagert Quecksilber in ihrem Fett in das Brunnenwasser

http://derstandard.at/plink/126... id15335897

Aber die Viecher können einem echt leid tun, jetzt versuchen sie schon auszuweichen, und dann dürfen sie nichtmal die Spezies essen, die ihnen das alles eingebrockt hat.

Freya Nakamachi-47
29.01.2010 07:50

aha, hier gibts also auch keinen "Gefällt mir nicht" link...

ciao4zampe
 
30.01.2010 20:44



zur artikel-bewertung müssens auf http://www.welt.de/ gehen ;-)

LCD
28.01.2010 22:15

Also bei uns werden verirrte Wanderer mit IMSI Catchern und Vorratsdatenspeicherung verfolgt. Anzunehmen ist daher dass auch diese demnächst erschossen werden.

Patapouf
28.01.2010 21:52
Wie kann ein Eisbär sich nach Island verirren?

Auf einer Eisscholle hingetrieben, denn geschwommen wird er ja nicht sein? Und wenn er sich nach Island verirrte, wo wollte er ursprünglich hin - nach Kanada? Fragen, auf die man ohne die Lektüre dieses Artikels wohl nie käme...

Gilgamesh
29.01.2010 10:50

Eisbären sind hervorragende Schwimmer, auch auf langen Distanzen...

Nick Tameer
30.01.2010 10:02

Vor allem bei der Langstreckenrallye Grönland-Spitzbergen-Island im Rahmen des Darwin Awards.

Michael Bakunin
29.01.2010 09:13

na wie sonst als auf einer eisscholle und schwimmend soll denn ein eisbär nach island kommen?

Nick Tameer
28.01.2010 22:44
Prima Klima - normal

Es sind schon immer Eisbären (Isbjærna) auf Eisschollen in Island gelandet, besonders im Mittelalter, als da oben so heiß herging, wie Schnurri Skeptison in der jüngeren Isskåller-Saga aus der Zeit berichtet, als Grönland noch ganzjährig grün und die Wikinger meistens rund um die Uhr blau waren.

divis
 
29.01.2010 10:55
Im Hungrvaka ist gar nachzulesen,...

...dass um 1056 Ísleifr, des Gizurr Sohn, von Island aus ins Heilige Römische Reich reiste, um sich zum Bischof weihen zu lassen; als Geschenk für Kaiser Heinrich III. hatte er dabei einen lebenden weißen Bären mit im Gepäck, was die Reise sicher sehr abwechslungsreich gestaltet hat und vermutlich nicht mit dem plötzlichen Tod des Kaisers im selben Jahr in Verbindung zu bringen ist.

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