Kindergesundheit

Alarm um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Österreich

28. Jänner 2010, 13:41
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    foto: apa/hans klaus techt

    In Österreich fehlen Therapieplätze für Kinder

Ärzte warnen vor Zunahme bei Rauchen, Trinken, Übergewicht Minister Stöger bezweifelt Zahlen und präsentiert Ernährungsplan

Wien - Um die Gesundheit des heimischen Nachwuchses steht es schlecht: In einem Ranking der OECD zur Kinder- und Jugendgesundheit kommt Österreich unter 30 Staaten nur auf Platz 27, beim Uno-Kinderhilfswerk Unicef ist es Rang 14 unter 21 Staaten. "Alarmierend und unverständlich" nennt Klaus Vavrik, Kinderarzt und Präsident des Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, diese Situation: "Oft wird behauptet Österreich habe das beste Gesundheitswesen der Welt. Das gilt nicht für Kinder und Jugendliche."

Die jungen Österreicher liegen beim Rauchen - 27 Prozent der 15-Jährigen greifen regelmäßig zur Zigarette - ebenso im Spitzenfeld wie beim Alkohol: Knapp 40 Prozent waren zumindest zweimal im Leben betrunken. Der Anteil der fettleibigen Burschen hat sich laut OECD innerhalb von vier Jahren verdoppelt, was Rekord bedeutet. Auch die Selbstmordzahlen unter den Jugendlichen sind überdurchschnittlich hoch.

Fehlende Therapieplätze

"Die Zahlen sind nicht nur schlecht, sondern katastrophal", sagt ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger und fordert mehr Anstrengungen für Prävention, um Volkskrankheiten a priori einzudämmen. Vavrik kritisiert fehlende, auf Kinder zugeschneiderte Therapieplätze.

Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) teilt diese Einschätzungen nicht: "Insgesamt haben wir eine gute Versorgung." Die negativen Zahlen bezüglich Tabak- und Alkoholkonsum bezweifelt er - es stelle sich die Frage, was und wer verglichen worden sei.

Dass Übergewicht zunimmt und zu viel Fett, Salz und Zucker konsumiert werde, bestätigt aber auch Stöger. Der Minister stellte einen "Nationalen Aktionsplan Ernährung" vor, um bis zum Jahr 2020 den Anstieg von Übergewicht und assoziierter Krankheiten zu stoppen. (red, DER STANDARD, Printausgabe, 29.1.2010)

Kommentar posten
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f.j.neffe
 
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SOG ist der Schlüssel zur konkreten Problemlösung

2003 hatte ich die Ehre, den 4.DORN-Kongress "Die Dorn-Therapien hilft Kindern" mit dem Titelreferat zu eröffnen. Seither fragte ich alle zwei Jahre wieder: "Wie sollen unsere Kinder vonb lauter kranken Erwachsenen Gesundheit lernen." Die Lehrer zum Beispiel stehen in der Krankheitsstatistik ganz oben an der Spitze.

Hübsch parallel zu den pädagogischen Bemühungen wachsen die Probleme. Unsere Pädagogik macht DRUCK, wenn sie erZIEHT. Da es alle machen, gilt diese sture Verwechselung von Gas- und Bremspedal als wissenschaftlich abgesichert. DRUCK aber komprimiert Problem + Mensch. Unter DRUCK wächst nichts und verkümmert alles. Wir machen nur immer noch mehr DRUCK und schuld sind immer die anderen: weil sie sich nicht einfügen und nicht unte

Chica27
00
30.1.2010, 20:32
"Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm! Österreichs Jugendliche bringen sich um wie die Lemminge."

Gelesen hier: http://bit.ly/aO0HdK
oder um es mit Ingeborg Bachmann zu sagen: "Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler."

Gagfactory
00
die 15-20jährigen von 1981......


....die Elterngeneration der heutigen Jugendlichen

Schüler der P1, PTS Gmunden
10
30.1.2010, 20:11

Ich denke, dass viele Jugendliche Alkohol trinken und rauchen. Natürlich ist es nicht gerade vorbildlich, gesund oder erlaubt aber viele Jugendliche interessiert das nicht im Geringsten! Meiner Meinung nach ist es völliger Blödsinn, das Rauchen oder das Trinken anzufangen, doch in der heutigen Zeit wird ein Nichtraucher oder jemand, der nie Alkohol trinkt, ziemlich ausgeschlossen!
Ich würde mir wünschen, dass alle Jugendlichen, die bis jetzt noch nicht angefangen haben zu rauchen oder Alkohol zu trinken, auch in Zukunft nicht damit anfangen. Man wird nur abhängig und krank!

Schüler der P1, PTS Gmunden
00

jodsch wiakli suppppiiii.......

hdgdl
zbek büsch.....

Schüler der P1, PTS Gmunden
00
30.1.2010, 20:08
Rene Huemer

Ich bin der Meinung, Kinder und Jugendliche sollten nicht rauchen und Alkohol trinken, genauso wie sie nicht so kalorienreiche Lebensmittel zu sich nehmen sollten.
Was die Selbstmordrate bei Jugendlichen angeht: Ich denke, Jugendliche bringen sich dann um, wenn sie zum Beispiel Probleme zuhause haben, gemobbt werden oder seelische Probleme haben. Also würde ich bei Leuten, die behinderte, dicke Leute oder anders beeinträchtigte Menschen diskriminieren, härter durchgreifen, weil kein Mensch perfekt ist, jeder hat seine Fehler und auf denen sollte man nicht unbedingt herumhacken, man sollte eher mehr Therapieplätze schaffen!!!

Schüler der P1, PTS Gmunden
00
30.1.2010, 20:08
Manuela Gorickic

Ich finde es nicht gut, dass sich Jugendliche nicht um ihre Gesundheit kümmern. Ich bin selber noch ein Teenager und weiß, wie Jugendliche denken. Ich weiß genau, dass viele Jugendliche rauchen und Alkohol trinken. Man kann es ihnen nicht verbieten, aber sie sollten es nicht übertreiben
Ich finde es nicht gut, dass man in jeder Trafik Zigaretten bekommt.
Ich würde Jugendlichen, die noch nicht angefangen haben zu rauchen und Alkohol trinken, empfehlen, dass sie auch zukünftig nicht damit anfangen!

Schüler der P1, PTS Gmunden
00

Dieser Artikel ist perfekT...
Besser könnte er nicht sein

LG ich selBst

Schüler der P1, PTS Gmunden
00
30.1.2010, 20:06
Alexander Lager

Ich denke, dass viele Jugendliche tatsächlich schon in jungem Alter Probleme mit Übergewicht haben! Aber ich persönlich finde, dass das Rauchen und Trinken ein viel größeres Problem ist, da man in vielen Geschäften bereits Alkohol und Zigaretten ohne Ausweis bekommt. Daher stimme ich Herrn Stöger nicht zu, da man ganz leicht auch schon mit jungem Alter zu Alkohol und Tabak kommen kann. Aber das Problem mit den Übergewichtigen kann man glaube ich nicht durch einen Ernährungsplan beheben, da das nicht durchsetzbar ist! Eigentlich liegt die Verantwortung bei den Eltern, ihre Kinder gesund zu ernähren.

Schüler der P1, PTS Gmunden
00
30.1.2010, 19:28
Michael Kogler

Die Selbstmordzahl bei Kinder und Jugendlichen ist gewaltig, da meiner Meinung nach viele Eltern ihre Kinder zu wenig beachten und nicht liebevoll behandeln. Also denke ich, die Wurzel der Probleme liegt an der Erziehung der Kinder. Ich wünsche mir von allen Erziehungsberechtigten, dass sie mehr mit ihren Kindern kommunizieren und mit ihnen über Probleme sprechen.

Schüler der P1, PTS Gmunden
00
30.1.2010, 19:26
Bianca Huemer

Ich glaube, viele Jugendliche beginnenzu rauchen , um bei den Freunden gut anzukommen. Ich bin strikt dagegen, da es sehr gesundheitsschädigend ist. Beim Thema Alkohol bin ich derselben Meinung. Was hat man denn davon, wenn man völlig betrunken im Krankenhaus landet? Ist das etwa cool? Einige werden auch aggressiv und schlagen sich gegenseitig die Nase ein, was zu einer Anzeige führen kann. Das alles nur, um beliebt zu sein! Übergewichtige Kinder werden oft von ihren Eltern von Anfang an falsch ernährt. Dadurch haben es viele nie richtig gelernt, gesund zu essen und finden es normal, sich von Pommes, Pizza und Cola zu ernähren. Ich finde, der Gesundheitsminister sollte härtere Maßnahmen gegen das Rauchen und den Alkoholkonsum einführen!

Karl Kuketz
00
29.1.2010, 20:07
Konsum, Genuß und die Scheinwelt - cool und erfolgreich- darum geht's. Und die Stars aus dem Showbiz zeigen was sie haben und wie es geht.


Leider ist der Alltag vieler etwas weniger glamourös, ja direkt trist im Vergleich.
Da lenkt man sich halt ein bisserl ab - beschäftigt die Sinne oder benebelt sie.

Das zuviel Futter, Tschik und Alk net xund sind wissen alle. Aufklärung dahingehend: lächerlich. Ich kenn genug Ärzte die rauchen, trinken und zu dick sind.

Das Problem ist einerseits der Überfluß und andererseits die realen Wertvorstellungen der Gesellschaft (also nicht die, die in Sonntagsreden beschworen werden).
Deshalb wird sich nix groß ändern, höchstens wenn Sachzwänge uns dazu drängen.




contains sugar
12
30.1.2010, 14:03

wie wär´s mit: mehr zeit und liebe für die kinder, statt hackeln bis zum umfallen? gemeinsam kochen und essen, miteinander reden, sich für die kinder interessieren?

saufen, rauchen, konsumsucht und fast food sind die symptome einer kranken gesellschaft, aber nicht die krankheit selbst.

Karl Kuketz
10
30.1.2010, 19:50
"....sind die symptome einer kranken gesellschaft"


meine Rede.

"mehr zeit und liebe für die kinder"? Da haben viele andere Prioritäten.

contains sugar
00
30.1.2010, 19:55

ja. geld, karriere, urlaub, auto, fernseher,.....
schiach!

Vibrisse
02
29.1.2010, 22:54
die neue Biedermeierzeit


die Konflikte werden runtergeschluckt und im Inneren ausagiert.

Kurioserweise verstehen viele noch immer Zigaretten und Alkohol als Zeichen der Unangepaßtheit. Tatsächlich helfen diese Mittel bis zu einem gewissen Grad sich in die Produktion einzugliedern.

Stellen wir uns vor: zwei Woche ohne Zigaretten, ohne Alkohol, ohne Kaffee, ohne TV ohne Computerspiele, ohne Radio, Essen nur was lebensnotwendig ist!

In der dritten Woche würd die Revolution ausbrechen.

contains sugar
02
30.1.2010, 14:04

oder innerer frieden.

Karl Kuketz
00
30.1.2010, 19:51
der innere Friede bei diesen äußeren Umständen

eher nicht.

Gerade Alk, Tschik usw schaffen den trügerischen inneren Frieden.

contains sugar
00
30.1.2010, 19:55

den meine ich aber nicht. ;)

badat
00
30.1.2010, 00:43
Exakt

Die Massenverbreitung des Rauchens hat mich ja unter diesem Gesichtspunkt immer schon gewundert. Das muss man sich mal vorstellen: Es ist gelungen, Generationen von Jugendlichen einzureden daß sie, wenn sie gemeinsam mit den Erwachsenen die Produkte einer von Erwachsenen kontrollierten Milliardenindustrie konsumieren, gegen eben diese Erwachsenen rebellieren.

contains sugar
01
30.1.2010, 14:05

die rebellion liegt darin, dass die erwachsenen das rauchen ablehnen, selbst wenn sie es tun und es für schlimm, böse und gesundheitsschädigend erklären.

das ist der hauptgrund, warum jugendliche rauchen toll finden.

alexanderletten
 
20

Die "Rebellion" liegt einfach nur darin, eine scheinbare altersspezifische Grenze zu überschreiten, die anderweitig kaum zu dem Zeitpunkt realisierbar wäre. Die Grenze ist bepflastert mit Blässe, Brechreiz und Unwohlsein.
Schreiben Sie keinen Holler: Rauchen finden Jugendliche sicherlich nicht toll, obwohl es gruppendynamisch so ausschauen sollte.
Siehe Def. Suchtmittelabhängigkeiten.

Kritikuss
30
29.1.2010, 18:47
Stöger ist rücktrittsreif

Kdolsky hätte man schon längst an die Wand genagelt, beim Herrn Stöger wird geschwiegen. Dieser Minister hat bisher gesundheitspolitisch nicht das Geringste bewegt und wird von seiner Ministerialbürokratie am Gängelband durch die Radetzkystraße geschleift.

Lorelei Sonnenschein
01
29.1.2010, 17:37
...wir haben es...

...verschi**en...schöner kann ich es leider nicht ausdrücken, sorry! Wie unsere Jungend drauf ist, ist eine Rechnung für soz. Kälte, fehlende soz. Intelligenz, komplette Leugnung von Spiritualität, fehlende Wärme/Liebe/Mitgefühl und der konstanten Weigerung der "Erwachsenen" erwachsen zu handeln, Ihre Verantwotung sich selbst und den anderen gegenüber wahrzunehmen (Stichwort Erbsünde) bzw. Grund des Leids immer aussen bei anderen zu suchen, der kaputten natürlichen Umgebung und den ständigen Müll aus TV (vor allem Pornos, Gewalt) etc, mit dem wir uns berieseln lassen...

Bitte bitte das können wir sicher besser! Es ist unsere Pflicht, den Planeten schöner, wärmer und gesünder zu verlassen, als wir in vorgefunden haben!

alexanderletten
 
10

Glauben Sie etwa, mit diesem Schwamm irgendwas erreichen zu können bei Jugendlichen?
Soziale Kälte ist behandelbar mit Spiritualität?
Pornos/Gewalt aus TV:
Kartenleger und Heilerbrimborium sind zB. auch omnipresent und empfangsbereit für veschrobene Erziehungsphilosophien im TV-Schund des Alltags.

Die Frage ist immer, wie man mit den Gegebenheiten umgehen kann und das ist eine Frage der Erziehung.
Rutschen Sie ja nicht aus auf Iher Schleimspur der Verdrängung.

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