OpenOffice.org 3.2.0: Was kommt Neues?

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screenshot: andreas proschofsky

Da kommt eine neue OpenOffice.org-Version zur Ablenkung durchaus zupass, und das Update auf die Version 3.2.0 hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten, fasst man darin doch die Neuerungen der Entwicklung der letzten neun Monate zusammen. So tragen etwa die anhaltenden Bemühungen zur Optimierung der Performance der freien Office-Suite recht beeindruckende Früchte, konkret streicht man die schon gern mal kritisierte Startgeschwindigkeit der Anwendung heraus.

Speed

Der "Kaltstart" - also der erste Aufruf nach dem Starten des Rechners - der Textverarbeitungs-Komponente soll seit der Version 3.0 um stolze 46 Prozent verkürzt worden sein, beinahe eine Verdopplung der Geschwindigkeit in diesem Bereich also. Ein Fortschritt, der in der aktuellen Version deutlich zu spüren ist, und der die Nutzung des "Quickstarters" - der zentrale OpenOffice.org-Komponenten beim Systemstart lädt und so die Wartezeit beim späteren Aufrufen der Anwendung verkürzt - zunehmend unnötig macht (zumindest aus dieser Nutzungsperspektive).

Formate

Einen Schwerpunkt der Entwicklung hat man bei OpenOffice.org 3.2.0 auf die bessere Unterstützung von Dateiformaten gelegt, so bietet die frische Release erweiterten Support für die Möglichkeiten von OpenDocument (ODF) 1.2, immerhin das Standardformat von OpenOffice.org. Sehr nützlich auch, dass die Office-Suite dabei nun die Integrität von ODF-Dokumenten beim Laden prüfen kann. Wird eine Datei aufgerufen, die in dieser Hinsicht Fehler aufweist - etwa weil sie von einer Anwendung erstellt wurde, die ODF nicht korrekt implementiert - bietet OpenOffice.org die Reparatur an.

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wer nutzt denn noch open office ?
libre office gehört die zukunft!

http://de.libreoffice.org/

Hm,

ich setze OOfice seit 3 Jahren im ThinClient Bereich (eigene Lösung) ein. Kleine Probleme sind aber auch schnell gelöst. Und da werden auch viel komplexere Formulare etc. verwendet. Die Portierung habe ich selbst gemacht, und das hat auch super funktioniert. Verstehe die genannten Probleme einfach nicht. Und die Performance ist mit Nichten schlechter als MS Office. Im Gegenteil. Ich erspare mir sehr viel RAM. Bei 200 Clients und PageSharing schauts noch besser aus. Da kann MS wahrlich nicht mithalten.

Frage:

Bietet calc die Excel entsprechende Pivot-Funktion?

Nennt sich dort "DataPilot" bzw. "Datenpilot".

Das kleine Problem von OpenOffice...

... ist die geringe Geschwindigkeit, vor allem auf meinem Netbook.

Das große Problem ist jedoch, daß MS Office-Dokumente miserabel importiert und geschrieben werden können - ich kann nicht einmal meine superprimitive Rechnungsvorlage mit 1 Schriftart und 1 Tabelle richtig importieren (da habe ich plötzlich 2 Schriftarten und unterschiedliche Zeilenbreiten in der Tabelle). Von komplexeren Dokumenten ganz zu schweigen...

Ich setze daher überwiegend Softmaker Office ein und behalte nur eine einzige Word-Installation für Problemfälle. Das spart Geld und schont die Nerven...

bitte hilf mit um das problem auszuräumen:
http://qa.openoffice.org/issue_han... ssion.html

Das Softmaker Office schaut aus wie ein OpenOffice mit neuen Icons. Die Funktionalität ist auch stark an OpenOffice orientiert.

Komisch ...

naja...

Ich hab früher mal Softmaker Office auf Linux probiert, und das war dort deutlich schneller als Open Office. Also nur kopiert kanns nicht sein, wenn schon dann kopiert und kräftigstens optimiert - was ich aber nicht glaube. Leider sinds bei Softmaker unfähig auch für Mac zu Programmieren, also fällts für mich als alternative weg.

so wie es aussieht ...

... wird in Base überhaupt nichts mehr weiterentwickelt ...
schade! suche schon seit langem einen einfachen access-ersatz.

Werd ich mir jetzt auch mal runterladen.

Draw ist zum Grundrissplan zeichnen ganz gut; Ansonsten bleib ich lieber bei MS Word bzw. Excel.

was hat draw mit word und excel zu tun?

Nichts, denn Word und Excel erzeugen keine ODF-Dateien ;-)

An alle OO Fans ...

Na versuchts mal im B2B Fall einer anderen Firma ein Excel konformes Spreadsheet zu schicken. Oder ein etwas komplexeres Excel Dokument von einem Geschäftspartner zu öffnen.

Da wissts warum man als (kleine) Firma besser bei MS bleibt.

Versuchen Sie mal ein deutsches Excel Blatt auf einem Computer mit englischem Excel zu öffnen. Oder ein Windows Excel Blatt auf MacOS (von VB Script rede ich noch gar nicht).

Habe beides gemacht, war kein Problem

Gerade mit Excel gibt es, wenn nicht gerade Diagramme oder Makros drinnen sind überhaupt keine Probleme.

Und Präsentationen oder Schriftstücke werden bei uns prinzipiell nur als PDF nach extern weitergegeben, egal womit sie erstellt wurden.

Im Zweifelsfall berufe ich mich da immer auf geltende ISO Standards.
Und .doc hat es da noch nie hingebracht, und .docx auch nur, weil MS geschmiert hat wie Sa*. Und obendrein gäbe es einige gewichtige Gründe gegen Office Open XML (.docx, .xlsx etc...), beispielsweise dass bei der ISO-Normierung in den wenigen Seiten (ca. 6000) offensichtlich übersehen wurde, dass bereits bestehende ISO-Normen verletzt werden.

OO mag für öffentliche Ämter interessant werden, aber für professioniellen Austausch von Dokumenten und Excelsheets ist MS unumgänglich!

Alles andere bedeutet erhöhten Aufwanf und Anpassungen, was dann Projektkosten deutlich in die Höhe treiben können

Sie meinen "für den professionellen Austausch von Excel zu Excel". Open Office zu Open Office funktioniert nämlich professionell genug.

Definieren's einmal "professionell" bitte.

Sind öffentliche Ämter im Amateurbereich angesiedelt?

Ich komme völlig mit OpenOffice aus (auf Ubuntu lauft auch der M$-Kram nicht). Von Aufwand und Anpassungen hab ich noch nichts mitbekommen. Immerhin kann jeder Mensch in meinem Umfeld ODF-Dateien öffnen und bearbeiten.

wenn du in wien in der immobilien branche und damit verbundenes handwerk zutun hast, kannst du an den falschen kommen und er schmeisst dir dein angebot im ms office format zurück.

pdf oder odf wird akzeptiert aber KEIN ms office!

als firma verschickt man kein bearbeitbares dokument

sonder bestenfalls eine pdf. kann echt peinlich enden wenn ein gewiefter kunde die "versteckten" historischen Daten rückaufrollt.

ausnahmen bestätigen die regel

und zwei techniker, die zusammenarbeiten, haben meist noch nicht im sinn den lieferanten über den tisch zu ziehen.

o doch, überhaupt in der konzept phase!

pssssst, nicht verraten... lass sie doch... ;)

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