OpenOffice.org 3.2.0: Was kommt Neues?

Andreas Proschofsky
31. Jänner 2010, 14:28
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screenshot: andreas proschofsky

Nach dem ursprünglichen Release-Plan hätte OpenOffice.org 3.2.0 eigentlich bereits vergangenen November veröffentlicht werden sollen, daraus ist zwar nichts geworden, nun scheint die Release aber tatsächlich kurz bevor zu stehen. Mit dem Release Candidate 4 gibt es mittlerweile eine Testversion, die praktisch ident mit der finalen Version sein sollte, insofern liefert sie einen vorzüglichen Blick auf die Neuerungen des Updates, etwas was auf den folgenden Seiten vorgenommen werden soll.

Hintergrund

Zuvor aber ein paar grundlegende Anmerkungen, immerhin haben sich in den letzten Monaten im  Ökosystem rund um OpenOffice.org-Universum zentrale Umwälzungen ergeben, die auch auf die freie Office-Suite selbst massive Auswirkungen haben könnten. Durch die Übernahme des primären Trägers der OpenOffice.org-Entwicklung, Sun, durch Oracle sind zahlreiche Fragen zur weiteren Zukunft der Software aufgeworfen worden. Aber immerhin: Auch wenn derzeit noch so manches im Unklaren liegt, hat Oracle zumindest prinzipielles Interesse an der Weiterführung des Engagement rund um OpenOffice.org signalisiert.

Pläne

So soll es künftig etwa eine "Cloud-Version" von OpenOffice.org geben, auch wenn Oracle noch keine Details nennt, kann man sich darunter wohl eine Web-basierte Office-Lösung ähnlich Microsofts Ambitionen in diesem Bereich vorstellen. Einen weiteren Schwerpunkt will man auf FirmenkundInnen legen, also den Verkauf von Support-Verträgen weiter befördern. Aber auch die "Community-Edition" - also die kostenlose Download-Version von OpenOffice.org - soll weitere beworben und entwickelt werden. Welchem Unterfangen man dabei welche Priorität - und die nötigen Ressourcen - angedeihen lässt, wird sich aber wohl erst über die kommenden Monate herauskristallisieren. Insofern heißt es wohl zunächst mal: Abwarten.

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wer nutzt denn noch open office ?
libre office gehört die zukunft!

http://de.libreoffice.org/

Hm,

ich setze OOfice seit 3 Jahren im ThinClient Bereich (eigene Lösung) ein. Kleine Probleme sind aber auch schnell gelöst. Und da werden auch viel komplexere Formulare etc. verwendet. Die Portierung habe ich selbst gemacht, und das hat auch super funktioniert. Verstehe die genannten Probleme einfach nicht. Und die Performance ist mit Nichten schlechter als MS Office. Im Gegenteil. Ich erspare mir sehr viel RAM. Bei 200 Clients und PageSharing schauts noch besser aus. Da kann MS wahrlich nicht mithalten.

Frage:

Bietet calc die Excel entsprechende Pivot-Funktion?

Nennt sich dort "DataPilot" bzw. "Datenpilot".

Das kleine Problem von OpenOffice...

... ist die geringe Geschwindigkeit, vor allem auf meinem Netbook.

Das große Problem ist jedoch, daß MS Office-Dokumente miserabel importiert und geschrieben werden können - ich kann nicht einmal meine superprimitive Rechnungsvorlage mit 1 Schriftart und 1 Tabelle richtig importieren (da habe ich plötzlich 2 Schriftarten und unterschiedliche Zeilenbreiten in der Tabelle). Von komplexeren Dokumenten ganz zu schweigen...

Ich setze daher überwiegend Softmaker Office ein und behalte nur eine einzige Word-Installation für Problemfälle. Das spart Geld und schont die Nerven...

bitte hilf mit um das problem auszuräumen:
http://qa.openoffice.org/issue_han... ssion.html

Das Softmaker Office schaut aus wie ein OpenOffice mit neuen Icons. Die Funktionalität ist auch stark an OpenOffice orientiert.

Komisch ...

naja...

Ich hab früher mal Softmaker Office auf Linux probiert, und das war dort deutlich schneller als Open Office. Also nur kopiert kanns nicht sein, wenn schon dann kopiert und kräftigstens optimiert - was ich aber nicht glaube. Leider sinds bei Softmaker unfähig auch für Mac zu Programmieren, also fällts für mich als alternative weg.

so wie es aussieht ...

... wird in Base überhaupt nichts mehr weiterentwickelt ...
schade! suche schon seit langem einen einfachen access-ersatz.

Werd ich mir jetzt auch mal runterladen.

Draw ist zum Grundrissplan zeichnen ganz gut; Ansonsten bleib ich lieber bei MS Word bzw. Excel.

was hat draw mit word und excel zu tun?

Nichts, denn Word und Excel erzeugen keine ODF-Dateien ;-)

An alle OO Fans ...

Na versuchts mal im B2B Fall einer anderen Firma ein Excel konformes Spreadsheet zu schicken. Oder ein etwas komplexeres Excel Dokument von einem Geschäftspartner zu öffnen.

Da wissts warum man als (kleine) Firma besser bei MS bleibt.

Versuchen Sie mal ein deutsches Excel Blatt auf einem Computer mit englischem Excel zu öffnen. Oder ein Windows Excel Blatt auf MacOS (von VB Script rede ich noch gar nicht).

Habe beides gemacht, war kein Problem

Gerade mit Excel gibt es, wenn nicht gerade Diagramme oder Makros drinnen sind überhaupt keine Probleme.

Und Präsentationen oder Schriftstücke werden bei uns prinzipiell nur als PDF nach extern weitergegeben, egal womit sie erstellt wurden.

Im Zweifelsfall berufe ich mich da immer auf geltende ISO Standards.
Und .doc hat es da noch nie hingebracht, und .docx auch nur, weil MS geschmiert hat wie Sa*. Und obendrein gäbe es einige gewichtige Gründe gegen Office Open XML (.docx, .xlsx etc...), beispielsweise dass bei der ISO-Normierung in den wenigen Seiten (ca. 6000) offensichtlich übersehen wurde, dass bereits bestehende ISO-Normen verletzt werden.

OO mag für öffentliche Ämter interessant werden, aber für professioniellen Austausch von Dokumenten und Excelsheets ist MS unumgänglich!

Alles andere bedeutet erhöhten Aufwanf und Anpassungen, was dann Projektkosten deutlich in die Höhe treiben können

Sie meinen "für den professionellen Austausch von Excel zu Excel". Open Office zu Open Office funktioniert nämlich professionell genug.

Definieren's einmal "professionell" bitte.

Sind öffentliche Ämter im Amateurbereich angesiedelt?

Ich komme völlig mit OpenOffice aus (auf Ubuntu lauft auch der M$-Kram nicht). Von Aufwand und Anpassungen hab ich noch nichts mitbekommen. Immerhin kann jeder Mensch in meinem Umfeld ODF-Dateien öffnen und bearbeiten.

wenn du in wien in der immobilien branche und damit verbundenes handwerk zutun hast, kannst du an den falschen kommen und er schmeisst dir dein angebot im ms office format zurück.

pdf oder odf wird akzeptiert aber KEIN ms office!

als firma verschickt man kein bearbeitbares dokument

sonder bestenfalls eine pdf. kann echt peinlich enden wenn ein gewiefter kunde die "versteckten" historischen Daten rückaufrollt.

ausnahmen bestätigen die regel

und zwei techniker, die zusammenarbeiten, haben meist noch nicht im sinn den lieferanten über den tisch zu ziehen.

o doch, überhaupt in der konzept phase!

pssssst, nicht verraten... lass sie doch... ;)

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