Pressestimmen

Elf Dinge, die dem iPad das Genick brechen

Zsolt Wilhelm, 28. Jänner 2010, 10:35

Es ist schön und intuitiv, viele wesentliche Features fehlen aber - Die größten Stolpersteine im Überblick

Die Vorstellung ist vorüber und die ersten Kritiken sind gedruckt. Abseits der hoffnungsvollen Magazine, die im iPad eine Rettung des Prints sehen, hagelt es auch jede Menge negativer Schlagzeilen. Technologie-Blogs wie Gizmodo oder Engadget haben die wichtigsten Stolpersteine für eine weitere Apple-Revolution zusammengefasst. 

  • Kein Multitasking: Wie das iPhone lässt das iPad immer nur eine Anwendung auf einmal nutzen. Das bedeutet, man hat einen Tablet-PC mit der Rechenleistung eines Netbooks in der Hand und kann während des Internetsurfens keinen Facebook-Client nutzen oder keine Radio-App verwenden.
  • Keine Kamera: Alles beim iPad dreht sich um die Unterhaltung. Nur Videos drehen, Fotos machen, Video-Blogs erstellen oder Video-Chats führen, kann man nicht. Apple hat ein Standard-Feature jedes mobilen Computers weggelassen: Die Kamera.
  • Touch-Tastatur: Die Hoffnung auf eine revolutionäre Displaytechnologie war groß. Doch die virtuelle Tastatur des iPads ist nicht mehr als eine aufgeblasene iPhone-Tastatur, die sich weder mit dem Daumen noch mit zehn Fingern so richtig bedienen lässt. Liegt das iPad auf einem Tisch, beginnt es beim Tippen zu wackeln, weil die Rückseite nicht flach ist. Zum Arbeiten wird es wohl nicht reichen.
  • Eingeschränkte Konnektivität: Mit dem iPad soll man Filme herunterladen und sich die neuesten Fotos ansehen. Aber wenn man zuhause ist, kann man das Bild nicht an den Fernseher übertragen, weil es keinen HDMI-Ausgang hat.
  • Adapter-Wahnsinn: Das iPad ist superschlank und handlich designt. Doch weil zahlreiche Key-Features fehlen, werden bereits jetzt schon Adapter für USB, Kamera und vieles mehr angeboten.
  • Kein Flash: Steve Jobs meinte, das iPad sei das perfekte Gerät zum Internetsurfen. Was er nicht gesagt hat - Flash-Seiten und Flash-Videos abseits von Youtube können nicht angezeigt werden. Für Youtube muss wie beim iPhone in eine separate Applikation gewechselt werden.
  • Kein Widescreen: Mit dem Aufkommen der LCD-Fernseher begann die Revolution des 16:9-formats. Jeder Fernseher und auch fast jeder Computer-Bildschirm wird heute im Breitbildformat ausgeliefert. Nur nicht das iPad, das iPad ist 4:3.
  • Unlocked, aber beschränkt: Das iPad soll zwar entsperrt und in jedem UMTS-Netz funktionieren. Jedoch unterstützt es nur Mini-Simkarten, die zumindest in den USA nur wenige Mobilfunker verwenden. T-Mobile USA zum Beispiel nicht.
  • Ein geschlossenes System: Das iPad betreibt nur Programme, die aus dem AppStore stammen. Das funktioniert zwar beim iPhone ganz gut, für einen Tablet-PC ist das aber recht unflexibel. Google Apps wie Google Voice sind etwa nicht erlaubt.
  • LCD: Für ein Gerät, das Ebooks verdrängen soll, hat das iPad nicht den idealen Bildschirm. Zwar stellt es Magazine und Bilder-lastige Lektüren deutlich schöner und schneller dar, als E-Ink-Displays, zum Lesen von Romanen eignet sich die Technologie allerdings nicht. Vielleicht kann hier die nächste Generation mit selbstleuchtenden, aber angenehmeren OLED-Screens Abhilfe schaffen. 
  • Ein Drittgerät: Das iPad kann kein Handy ersetzen und zum Arbeiten auch keinen Laptop. Das iPad ist purer Luxus.

Abwarten

Offensichtlich hat Apple für die zweite Generation von iPads noch jede Menge Verbesserungspotenzial. Aber auch das iPhone war zum Start noch lange nicht perfekt.

(zw)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1154
Tschuri Cazzino
 
63
Ein Artikel, der einem Journalisten das Genick bricht.

Dieser Artikel ist eine einzige Blamage.

cyber ferkel
04
9.11.2011, 14:48

Nein, im Gegenteil. Es ist eine ehrliche Auflistung und hilft mir enorm bei einer Entscheidungsfindung.

Webbie
00
Diskussionen zum iPad und ALternativen

Hallo,

Diskussionen zum iPad und andere Tablets unter tabletplace.de !

Georg Huber
20
20.1.2011, 13:42
Fast 15 Millionen units...

... in einem dreiviertel Jahr verkauft... Lieber Herr Wilhelm, wenn ich Sie wäre, wäre ich bei der nächsten Produktvorstellung (egal ob von Apple oder jemand anders) etwas weniger plakativ... den Markt bzw. die Konsumenten kennen Sie nämlich offensichtlich null.

KOG1
00
erst skeptisch, dann überzeugt von Apples "Kommandozentrale"

ich wollte mir eigentlich ein Samsung Galaxy Pad zulegen, da dieses vergriffen war, wurde das Ipad mit UMTS als zweite Wahl gekauft.
Nach einem Monat Gebrauch sehe ich als mittlerweile überzeugter User Apples Ipad als eine Art Informations- und Kommandozentrale das durch seine rigide Abgrenzung anderen Betriebssystemen gegenüber auch viel Absicherung bietet.
Dieses Abschotten hat nicht nur Nachteile der eingeschränkten Usability sondern auch den Vorteil einer "Datenfestung"
Ärgerlich sehe ich allerdings die umständliche Anfertigung von Sicherheitskopien.

Metusalem
 
00
bezueglich Datenfestung....

ist das Ipad fleissig dabei sich auszutauschen. Per WiFi und UMTS. Aber das ist eigentlich schon der Hauptnachteil. Neben den exclusiven Apps usw. Ich find das Samsung praktischer

Konzernmutter VW
00
Das begehren beginnt mit dem sehen.

Die Ägypter hatten ein Ank.

peter.miller
00
31.8.2010, 17:08
Was aber wenn das Genick aus Gummi ist? :-)

Super Teil, auf alle fälle!
Nur Obacht bei den Flatrate Tarifen da steckt wie fast immer der Teufel im Detail.

Hier kann man sich über Flatrate Tarife schlau machen.
http://ipadflatrate.org/ipad-tarife.html

und hier über Tagesflats
http://ipadflatrate.org/ipad-tage... arife.html

Bin durch Zufall über die Seite gestolpert.

LG
Peter

mehmetali erbil
00
17.7.2010, 00:09
So

Ich habe mir nun auch ein iPad gegönnt.
Gleich die Ultrafassung mit WLAN+UMTS+GPS.
Also alles in allem kann man nur eines sagen:
Geiles Teil. Erfüllt voll und ganz seinen Zweck.
Der einmzige Haken der mich wirklich ankotzt ist, dass man aus den Applikationen heraus nicht drucken kann. Versucht mal eine Internetseite in Safari zu drucken. Das soll ja in naher Zukunft behoben werden. Ist schon Doof wenn man extra Apps zum drucken kaufen muss. Aber ich bleibe dabei. Geiles Teil.

Georg Huber
01
13.6.2010, 16:24
LOL!!!! "... die dem IPAD das Genick brechen"

Ich weiss schon, im Nachhinein ist man immer gescheiter, aber ich find's einfach immer wieder witzig, wie sich manche Prognosen im nachhinein oft als geradezu grotesk herausstellen. Keiner brauchts, es oh so closed (wieder nix mit ursuper opensource, die ja immer alles besser kann oder theora support), aber jeder will's haben. 2 Mio in weniger als 60 Tagen. Ob die selbst- und medienernannten "iPad-Killer" das auch schaffen? Wie schon mit ipod ist Apple allen Konkurrenten Jahre und meilenweit voraus....


--
"if you want porn, buy android"

Foromat
00
26.7.2010, 11:15

ich hab ja ein iphone und mein kollege ein android trotzdem kann ich die message nicht richtig einordnen:

"if you want porn, buy android"

Porn kann man sich doch auch mit dem Safari runterladen, kann den Zusammenhang nicht verstehen.

Georg Huber
00
26.7.2010, 11:19
@Foromat

Das ist ein Steve Jobs Zitat, da sich ein User beschwert hat, dass Porno aus dem App-Store gebanned ist.

König Bratwurst
32
31.5.2010, 00:48
Tja, Pech gehabt...

...mit Euren Prognosen.

Das iPad ist ein Hammer-Teil und schließt die Lücke zwischen Computer und Smartphone.

Es ist einfach extrem komfortabel auf Knopfdruck im Fernsehsessel das Internet, Mail, Spiele u.s.w. zur Hand zu haben.

Hauptsächlich nutze ich das iPad zu Hause. Da ich aber eine 3G-Version habe und mir eine sehr preiswerte UMTS-Prepaid-Karte besorgt habe kann ich auch mobil ins Internet.

iPad, so macht Internet Spaß!

Der Mani
10
beinahe 2 Millionen verkaufte iPads

Was ich lieber am iPad mache, als mit einem Laptop, Netbook oder Smartphone:
1) Internet-Surfen. Egal wo, mit dem iPad IMMER angenehmer.
2) Lesen. Ein Gerät für 500 Euro zu kaufen, mit welchem man NUR lesen kann, das erscheint keinem zweifelhaft.
3) Mobiles spielen. Bis Sie ihr Netbook ausgepackt haben, hab ich Ihren highscore schon geknackt.
4) Mails checken. Mindestens gleich schnell wie mit einem Spartphone aber in angenehmerer Größe. Kein Email-Client mehr am Desktop-PC.
5) Schnell eine Straßenkarte benötigt? Mit dem Smartphone ok, besser mit dem iPad.
6) Sollte das Gerät Musik abspielen können, würde ich auch den MP3 Player nicht mehr benötigen.
7) Skypen auf der Chouch oder sonst wo? iPad.
8) Kleine produktive Arbeiten.
usw, usw, usw

BetterthanJC
 
11
16.4.2010, 19:53

Und Walnüsse kann man damit auch nicht knacken

hubsi1070
12
da da da

ihr kauft euch keins ich kauf mir eins

dieser frustfriedhof hier ist schon eine tolle einrichtung. hier können leute ihre wut auf alles schnell mal abladen und andere mal so richtig runtermachen. weiter so – schenkts euch rot, liebe leit!

Metusalem
 
22
ich will eine Lanze brechen...

brauchbar waere das Teil wenn man darauf adobe acrobat installieren koennte und .pdf mit einem Stift editieren koennte. Im Meeting oder auf der Baustelle. So kann man mit dem Teil auf der Toilette Fernsehen oder im Internet geile Fotos anschauen. Damit waeren wir dann auch wieder beim reinen Konsum angelangt. So wie mit den Handys die nur zum protzen herumgeschleppt werden. Und das Teil kostet in den USA die Haelfte. Ist verstaendlich bei der Krise dort das wir das subventionieren muessen.

Jakob Egger
00

Zum pdf annotieren gibts apps. Der preisunterschied zu amerika liegt an mwst und zollgebühren.

Mac1984
00

So kann man mit dem Teil auf der Toilette Fernsehen oder im Internet geile Fotos anschauen...

Läßt es sich auch gut reinigen, nach der Toilette?

Franz Waschbär
01
13.3.2010, 06:37
Zustimmung !

Völlige Zustimmung! Ich schätzte den weltweiten Bedarf auf etwa 4 bis 5 Geräte.

P.S.: Wo bekomm ich so ein iPad ?

:-)))

gipfelstuermer1
21
Einige Dinge die derStandard vergessen hat :)

Das iPad ist nicht perfekt, aber es wird seinen Siegeszug antreten. Es ist eben genau NICHT ein faeBook/NetBook mit Anschlüssen deren Standard alle 3 Jahre wechselt, irgendeinem völlig untauglichen Desktop-Betriebssystem, nervenden Virenscannern, dunklen, farblosen Touch-Bildschirmen etc.

Sondern es ist sogar noch EINFACHER und intuitiver bedienbar, als die eh schon simplen MacBooks. Meine Oma kann ein iPhone bedienen, also schafft sie auch ein iPad. Und wer eine externe Tastatur braucht - bitte schön, gibt es optional.

Folgende Fakten sprechen ausserdem dafür:
- 78 Mio verkaufte iPhones
- 1 Mrd. Downloads im AppStore
- die US Apple Stores werden seit heute überrannt. Beobachter sprechen von bis zu 1000 verkauften iPads/Stunde.

hoktar
02
11.6.2010, 19:34

bist du steve bopsch?
du solltest dich mal reden hören..


genau so wie er, du stellst die gravierenden nachteile einfach als vorteile hin. "einfacher" klar ist es einfacher wenns nichtmal die basics kann (USB, normale programme installieren usw..)

und bitte fang nicht mit den zahlen an. dass apple produkte nicht gut sein müssen um gekauft zu werden weiß jeder. die braindead zombies aka apple fanboys würden ihrem gott auch scheiße aus der hand reißen wenn ihr gott sie iShit nennt.

Majakowski
24

Kein Flash wird von vielen als Segen empfunden...

http://www.zeldman.com/2010/02/0... standards/

Der Rest wird sich bei Version 2 des Gerätes erledigt haben...

Foromat
00
26.7.2010, 11:20

nicht wenn man die letour.fr seite live verfolgen möchte.

Da braucht man leider flash.

Ich kann noch nicht ganz verstehen, warum für alles und jeden blödsinn am iphone (oder ipad) eine eigene Applikation entwickelt werden muss.

ZB die iphoneapplikation des Standard, wozu ist die den gut, ist genau das gleich in Hellocker wie mobil.standard.at
jede zeitung die was auf sich hält hat so ein teil mittlerweile wozu wissen die götter.

woifee 0.0
05

ich hab mich jetzt min ein paar leute unterhalten, die im computerbereich nicht so bewandert sind, die nicht damit beruflich zu tun haben und es nur zum surfen nutzen, alle haben gesagt dieses teil brauchen sie, auf das argument, dass es kein usb hat fragten sie mich, U... S... B... , was'n das? dann zeigte ich den anschluss anhand eines pc's, reaktion: noch nie benutzt, andere anschlüsse sind auch nicht nötig hies es dann später, diese leute wollen einfach nur surfen, lesen und dann hörts sich auf. Mit diesem neuem Produkt hat sich apple eine vollkommen neue zielgruppe zugenwandt, natürlich regen sich jetzt it-spezialisten auf, aber für diese ist es nicht konzipiert, es ist für tischler, hausfrauen, landwirte und für briefmakrensammler

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