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Steve Jobs stellt Apple-Tablet "iPad" vor

27. Jänner 2010, 23:37
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    Apple-Chef Steve Jobs und "iPad" (9,7 Zoll Display, 1GHz Chip, 16 - 64 GB Speicher)

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    Steve Jobs: "Intimer als ein Laptop und fähiger als ein Smartphone"

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    "Magisch und revolutionär"

Medienhysterie in San Francisco: Das iPad fällt nicht weit vom Stamm des iPhone

Unter enormer medialer Anteilnahme, die zeitweise an Hysterie grenzte, stellte Apple-Chef Steve Jobs Mittwochvormittag in San Francisco das iPad vor, eine Art A5-großes, überdimensionales iPhone, das in erster Linie zum Online- und Medienkonsum gedacht ist.

Überrascht mit einem relativ günstigen Einstiegspreis

Apples iPad verwendet WiFi (Wlan) oder 3G-Mobilfunk als Internetzugang und überrascht mit einem relativ günstigen Einstiegspreis von 499 Dollar für eine Version ohne Mobilfunkteil. Weltweit soll die WiFi-Version in 60 Tagen erhältlich sein, die Mobilfunkversion in den USA in 90 Tagen, in Europa im Juni oder Juli. Subventionierte Angebote von Mobilfunkern werden erwartet, jedoch soll es von Anfang an unversperrte Geräte geben, erklärte Jobs.

Zwischen "iPhone und Notebook"

Ein Mittelding "zwischen iPhone und Notebook" soll das iPad sein, "um im Web zu surfen, E-Mail zu erledigen, Fotos zu genießen, Videos anzuschauen, Musik zu hören, Spiele zu spielen und E-Books zu lesen", beschrieb Jobs. Bedient wird das Gerät mittels Touch-Display wie ein iPhone. Auch schreiben kann man auf einer am Display dargestellten Tastatur.

"Über 75 Millionen Menschen wissen sofort, wie man ein iPad bedient", erklärte Jobs in Hinblick darauf, dass weltweit soviele iPhones und iPod Touch verkauft wurden. Da das iPad dasselbe Betriebssystem verwendet, können alle 140.000 Apps, die es gibt, sofort auf dem iPad verwendet werden; Pixel-Verdoppelung sorgt für gute Darstellung auf dem größeren Schirm. Allerdings werden neue Apps entwickelt werden, um die neuen Möglichkeiten des iPad zu nutzen.

Apple-Prozessor inside

Apple hat für das Gerät einen eigenen Prozessor entwickelt, A4 genannt, der auch den Leistungsanforderungen aufwändigerer Programme genügt. Das iPad ist 680 Gramm schwer und 12,5 mm dünn und hat ein 9,7-Zoll-Display. Jobs erklärte, dass der eingebaute (nicht wechselbare) Akku für zehn Betriebsstunden reicht, die Standby-Zeit soll bei einem Monat liegen.

Seitenhieb auf Netbooks

Obwohl sich der Apple-Chef stets geringschätzig über Netbooks geäußert hatte, "die nichts besser, aber vieles schlechter können" als Notebooks, hat Apple offenbar den Markterfolg der Mini-Notebooks genau unter die Lupe genommen: Denn als Alternative zur Bildschirmtastatur bietet Apple als Zubehör eine richtige Tastatur. Damit wirkt das Tablet wie ein sehr kompakter iMac, der All-in-One Desktop von Apple. "Damit können Sie auch das nächste Krieg und Frieden schreiben."

Dazu hat Apple seine Office-artige Software iWorks komplett überarbeitet. Am iPad kann sie sowohl als reine Bildschirmversion (mit Soft-Keyboard) als auch mit Tastatur verwendet werden.

"Amazon hat hier Pionierarbeit geleistet"

Elektronische Bücher sind ein völlig neues Angebot am iPad. Apple nennt sie iBooks und wird sie künftig im iBookStore anbieten, der iTunes für Musik und Video sowie den AppStore für Software ergänzt. Apple geht damit in frontale Konkurrenz zu Amazon und dessen elektronischem Buchangebot für seinen Kindle. Der Multimedia-iPad ermöglichst ansprechendere Darstellungen als der Kindle mit seinen schwarz-weiß-Seiten.

"Amazon hat hier Pionierarbeit geleistet", sagte Jobs, "wir stehen auf ihren Schultern und reichen ein Stück weiter". Apple hat bereits fünf große US-Verlage an Bord und setzt auf das offene E-Pub-Format. Das bedeutet, das man bei Apple auch Bücher für auch andere E-Reader wie von Sony einkaufen kann.

Gewohnt

Ähnlich sind auch die Darstellungsmöglichkeiten für Zeitungen und Magazine wesentlich besser: Zwar kann man mit dem iPad auch auf gewohnte Weise surfen. Die New York Times zeigte jedoch bereits eine elegantere Version mit einer zeitungsähnlichen Darstellung, verbunden mit Multimedia-Präsentationen, als Abo.

Gerüchteküche

Nachdem Apple in den vergangenen Wochen offenbar Gerüchte lancierte, dass der iPad 1000 Dollar kosten würde, sorgten die jetzt genannten Preise für eine positive Überraschung.

"Als wir mit der Entwicklung des iPads anfingen hatten wir nicht nur sehr anspruchsvolle Ziele für die Benutzung, sondern auch beim Preis, da wir dieses Gerät in die Hände von so vielen Leuten wie möglich bekommen wollen", sagte Jobs. Je nach Speicherumfang kostet die billigste Version 499 Dollar, mit Mobilfunkteil 629 Dollar (Preise in Österreich noch nicht bekannt), die teuerste mit 64 GB Speicher 699 bzw. 829 Dollar. (Helmut Spudich/DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 2005
santa p schnabbs
00
31.1.2010, 08:22

2000! hurra, so und jetzt lassen wir das ipad ipad sein bis einmal wer das ding in der hand hat...

OidaVoda
01

find ich aber interessant.
2004 (jetzt 2005) posting zu einem elektronischen gerät. das dürfte rekord sein. vor meldungen über politik, wirtschaft, gesundheit oder katastrophen.

da sieht man, was den wohlstandsmenschen wirklich bewegt.

santa p schnabbs
00
31.1.2010, 08:21

99....

werwolfi
00
31.1.2010, 17:28

das war das 2000er ;o)

santa p schnabbs
00
31.1.2010, 18:01

verflixt :)

santa p schnabbs
00
31.1.2010, 08:21

98....

santa p schnabbs
00
31.1.2010, 08:21

97...

santa p schnabbs
00
31.1.2010, 08:21

96...

werwolfi
00
31.1.2010, 02:45
posting nr. 1996 - der countdown läuft! ;o)

werwolfi
01
30.1.2010, 17:19
für ein "lebenswerk" ein *bisserl* wenig innovation...

wird aber vermutlich trotzdem funktionieren, der ersten iPhone-version ist auch weiß gott was vorgeworfen haben und das ding geht weg wie warme semmeln...


ich werde trotzdem bei meinen offenen systemen bleiben.

apropos, ein nettes teil ist das hier:

http://www.alwaysinnovating.com/home/

* tastatur und bildschirm im laufenden betrieb (!) trennbar, letzterer arbeitet dann als tablet.
* jeweils optimierte GUI für die beiden nutzungsvarianten
* andere OS installierbar (außer Win, da ARM-prozessor ;o)
* druckempfindlicher screen, handschrifterkennung
* interne USB-steckplätze unter der hinteren abdeckung, sodass nix raussteht was man oft braucht (3G-, GPS-dongle u.ä.)
* super preis/leistungsverhältnis

schwer zu überlegen:o)

romac
00
31.1.2010, 02:28
niiicht übel!


die videos sollte man sich echt ansehen,
eine (mehr al)s ernsthafte alternative zum iPad.














btw: noch 5 posts, dann ist der bug komplett.

morigerado
00
31.1.2010, 15:24
Nicht gleichwertig

Meiner Meinung nach kann das Ding nicht mit der guten Bedienung vom iPad mithalten.
In dem Moment wo ich einen Stylus brauche um irgendwelche Menüs aufzurufen ist das Ding schon nicht mehr gleichwertig.

panda3000
00
30.1.2010, 16:58

Was ist eigentlich aus Microsofts Courier geworden?

hp12c
00
30.1.2010, 18:31
das würde mich auch interessieren mit dem courier

der hätte mir optimal gefallen - von der grundidee her!

aber ich fürchte da war wohl auch nur hype um heiße luft bzw. in diesem Fall um gar nix...

Wie wärs wenn wir mal all diesen Bloggern mit ihren "sehr zuverlässlichen Quellen" kräftig den Hintern versohlen?

hp12c
00
30.1.2010, 16:23
stimmt

2000 müssten sich eigetlich noch ausgehn...

aber ich glaube, dass sich nun peter w1 und so sträuben noch hier irgendwas zu posten - obwohls ihnen auf den fingern brennt wie nur was - nur damit der Apple Fred hier nicht die 2000er Marke sprengt :)

Also ich bin inzwischen sowas von konvertiert - ich kaufs mir nur wegen dem PeterW1. Nur damit ich den dann ärgern kann. Um dann vom iPad aus zu posten - und ihn zu widerlegen in so manchem posting.

(Ist mir langweilig? Bin ich doof? Weiß ich gerade nicht was ich tun soll?) Jain - aber egal ;)

Alexander Kurz
00
30.1.2010, 23:42
In Wirklichkeit ist PeterW1 von der Viral Marketing Abteilung von Apple :-)

OttotheBusdriver
00
29.1.2010, 23:02
Auf gehts, die 2000er Schwelle schaffen wir noch

dzt. 1983 Posts, 29.1 23h02

santa p schnabbs
01
29.1.2010, 21:17

die ibeer app is sicher beeindruckender am ipad - am iphone mit der stamperlgroesse, des war ja nix ;)

Na-No-Na-Ned-Na-Na
01
29.1.2010, 16:07
Hochinteressant

wie viele Leute schon über Apple's neuestes Produkt herziehen und Sachen behaupten, für schlecht ansehen, .... obwohl Sie das Produkt selbst noch nicht einmal in der Hand hatten.

Irgendwie, egal was, Hauptsache wir können Apple/Microsoft/Linux .. Bashing betreiben.

Also Leute, regt Euch mal ab und seht Euch erst mal das Produkt an wenn es am Markt erhältlich ist.

orlando
 
00
30.1.2010, 11:06
nun, ein paar Fakten sind doch schon veröffentlich

und demnach zu urteilen ist es offenbar ein aufgeblasenes iphon, ohne multitasking (anno 2010!), apple lock-in, etc.

Mit einem angepassten macos und div. schnittstellenn, sd-slot etc. (also einfach ein netbook mit tablet) würde ichs kaufen! Aber so...

hp12c
10
29.1.2010, 15:19
weiter teil Drei

also wenn nur 1% der Appleuser sich so ein Ding im ersten Quartal nach erscheinen kauft - also April bis Juni - dann wird das Ding schon ein riesen Erfolg und verkauft sich wohl öfter als das Iphone in der Zeit!

Es ist für mich aber fast eher ein Ding für nicht Apple User - die so kostengünstig in die Apple Welt reinschmökern können - weil sie dazu "werbe und hypetechnisch" verleitet werden könnten...

Der Hype wurde nicht erfüllt oder Übertroffen - aber das war seit Oktober schon längst nicht mehr möglich. Nie unter einem Preis von 2000 Dollar - dann wärs aber auch garantiert gefloppt.

So hats eine Chance einen neuen Markt zu schaffen - andere werden folgen. Tablets werden uns meiner Meinung nach heuer noch öfter "auffallen"...

hp12c
10
29.1.2010, 15:16
weiter im text :)

ich erwähnte gerade, dass Leute die ein mac + iphone haben es nicht brauchen - allerdings sind allein schon 70.000.000 Leute die nen iphone oder ipodtouch besitzen ein großer markt, die das Ding schon "kennen" und nun auf eine andere Version "upgraden" können - welches nix ersetzt aber einen geringen Zusatznutzen hat.

Es sollte nicht das Iphone ersetzen, auch nicht das Macbook, es sollte laut keynote einen neuen markt schaffen - und nicht mehr aber auch nicht weniger. Das ist nun eine riesen Herausforderung - weils die Leute "zusätzlich kaufen müssen" - und nicht anstatt Entscheidungen anfallen.

Es gibt halt schon irrsinnig viele Apps aus dem Store - und wenn nur 1 % der vorhandenen Apple User sich bei Erscheinen so ein Ding kaufen ...

hp12c
00
29.1.2010, 15:13
weil einige fragten:

der rekordpost 2009 lag meines wissens im bereich des minarett-verbots - aus der schweiz- mit knappen 4000 postings...

im web bereich dürfte das hier allerdings selten getopped worden sein ;)

also - ich bin ja selbst apple - user - sehr zufriedener.

Ich weiß jetzt nach der Keynote eines: ALLE Blogger inklusive Zeitungen die diesen Mist wiedergegeben haben - sind sowas von unzuverlässige Quellen und jede Zeitung die einen Blogger zitiert gehört standesrechtlich an den Pranger - auch der Standard. Hatte ich allerdings auch schon im Vorfeld gesagt - jetzt wurds wiedermal bewiesen ;)

Ich hätte es mir eher richtung macbook erhofft - nun ist es ein großer ipod touch mit ebook reader und iWork...

wer ein iphone hat und nen mac brauchts nicht

n-minus-1
 
00
29.1.2010, 13:29
Ein Monster-Iphone mit dickem Trauerrand.

n-minus-1
 
00
29.1.2010, 13:32
Sorry - natürlich kein "Monster-Iphone",

sondern von der Funktionalität her nur ein dämlicher "Monster-Ipod". Nix weiter.

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Posting 1 bis 25 von 2005

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