STANDARD-Interview

"Iran als Testfall für Europas Außenpolitik"

27. Jänner 2010 18:52
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    Parag Khanna: UN-Sicherheitsrat "ein aussterbendes Gremium"

US-Politologe Parag Khanna über eine Strategie für Afghanistan, den Umgang mit dem Iran und die Konkurrenz zwischen USA und China

Mit Khanna sprach in Davos Alexandra Föderl-Schmid.

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STANDARD: Was erwarten Sie von der Afghanistan-Konferenz?

Khanna: Sehr wenig. Man wird über Präsident Hamid Karsai und seine Zukunft reden. Dass er nicht einmal seine Minister durchsetzen kann, wird ein Thema sein. Aber da kann die internationale Gemeinschaft gar nichts machen. Keiner wird ihm sagen, dass er zurücktreten soll.

STANDARD: Mehr als 30.000 zusätzliche Soldaten werden nach Afghanistan verlegt, insgesamt sind dort nun mehr als 100.000. Wird das substanziell etwas ändern?

Khanna: Auf der einen Seite sagt man, die Taliban sind stärker denn je, haben Schatten-Gouverneure in jeder Provinz und können beliebig Bomben werfen. Andererseits können sie nicht regieren und genießen auch nicht überall die Unterstützung der Bevölkerung, auch wenn sie sehr präsent sind. Es ist natürlich eine Ironie, dass die Taliban mächtiger denn je sind, und ausgerechnet jetzt will man mit ihnen verhandeln.

STANDARD: Ist das klug?

Khanna: Die eigentliche Macht der Taliban ist sehr begrenzt. Sie können die Städte nicht kontrollieren, können nicht regieren. Insofern ist es klug, auch jetzt mit ihnen zu verhandeln. Die Bevölkerung will nicht wieder von den Taliban regiert werden. 30.000 Soldaten mehr heißt auch, dass der Kampf noch härter wird. Man hätte eigentlich schon früher verhandeln müssen, als sie noch schwächer waren. Das wäre klug, aber mit Bush nicht möglich gewesen.

STANDARD: Deutschland stockt sein Kontingent auf. Müssten die Europäer insgesamt noch mehr Truppen nach Afghanistan schicken?

Khanna: Es wäre wichtiger, Wiederaufbauteams oder Polizei zu schicken. Italiener, Spanier, Deutsche sind vor Ort. Die sind aber mehr dafür bekannt, dass sie herumsitzen. Das habe ich selbst erlebt. Man könnte mit den Leuten, die da sind, schon mehr machen.

STANDARD: Zunehmend rückt der Fokus von Afghanistan nach Pakistan. Ist das aus US-Sicht nicht das weitaus größere Problem?

Khanna: Es ist nicht eine Frage der Priorität. Pakistan ist ein viel größeres Problem, eine Atommacht. Und die Probleme dort werden seit 30 Jahren unterschätzt. Die Amerikaner haben dort nie klug gehandelt. Die ganze Region wird destabilisiert. Präsident Pervez Musharraf ist überschätzt worden. Man hat immer darauf gesetzt, dass das Militär das Land im Griff hat. Das Militär kann das Land nicht mehr kontrollieren.

STANDARD: Wer dann?

Khanna: Man muss einen föderalen Rechtsstaat aufbauen. Darum muss sich die internationale Gemeinschaft kümmern.

STANDARD: Was passiert im Irak, nachdem sich die Amerikaner dort mehr und mehr zurückziehen?

Khanna: Der Irak bricht für mich unwiderruflich auseinander. In den nächsten fünf, sechs Jahren. In einen kurdischen Teil, der Rest des Landes wird im Bürgerkrieg versinken. Das ist für mich das wahrscheinlichste Szenario, sobald die USA wirklich weg sind.

STANDARD: Zum Thema Iran: In einem Bericht über ein Jahr Obama haben Sie geschrieben, dass die Iran-Politik für Sie der enttäuschendste Punkt war. Warum?

Khanna: Ich habe viel mehr erwartet. Nicht dass das Scheitern der Diplomatie nur Obama vorgeworfen werden soll. Natürlich nicht. Es hat eine Revolution im Iran gegeben, Ahmadi-Nejad ist aber immer noch da. An Obamas Stelle hätte ich eine andere Politik gemacht.

STANDARD: Eine stärkere Unterstützung des Widerstands?

Khanna: Teilweise. Aber Regimewechsel ist nicht das unmittelbare Ziel. Es gibt keine Garantie, dass ein Nachfolger nicht noch schlimmer wäre. Nötig wäre eine neue strukturelle Beziehung. Man hätte eine Pipeline-Politik verfolgen können. Ölankauf, Aufhebung der Sanktionen. Das hätte etwas bewirken können. Neues Denken ist nicht diskutiert worden im Weißen Haus.

STANDARD: Aber im Vergleich zu Bush hat Obama sogar die Hand ausgestreckt.

Khanna: Es ist nie die Hand ausgestreckt worden. Diese Geste hat es nicht gegeben nach der Ankündigung in seiner Antrittsrede.

STANDARD: Wird es schärfere Sanktionen geben?

Khanna: Das ist die offizielle Politik, dass die Sanktionen verstärkt werden. Aber das ist in den USA noch nicht durchgesetzt. Wenn ich Europäer wäre, würde ich Iran als Testfall für eine eigene Außenpolitik nehmen.

STANDARD: Die Europäer haben es während der Bush-Administration mit Verhandlungen versucht, aber auch nicht viel erreicht.

Khanna: Sie haben nicht mit den USA mitgemacht. Das ist etwas anderes. Den Iranern wirtschaftlich mehr anzubieten, das könnten derzeit die Europäer. Auch in den Fragen der Sicherheitsarchitektur: Man könnte versuchen, Saudi-Arabien, Israel und den Iran an einen Tisch zu bekommen. Obama hat es nicht versucht. Wer organisiert mehr Konferenzen als die Europäer?

STANDARD: Was erwarten Sie von der neuen EU-Außenministerin?

Khanna: Ich habe diese Woche in Brüssel mehrere EU-Kommissare getroffen, die von ihr inzwischen fast begeistert sind. Sie hat einen guten Start hingelegt und ihr Image verbessert.

STANDARD: Aber ist das aus Ihrer Sicht wirklich die starke Person, die auf der Weltbühne Europas Außenpolitik vertritt?

Khanna: Ich hätte Tony Blair als Präsident oder David Miliband oder Chris Patten genommen. Diese Personalentscheidung zeigt die Spießigkeit der Europäer, auch die Angst vor Stärke. Aber Hillary Clinton ist nicht viel besser als Ashton. Sie bringt nicht sehr viel.

STANDARD: China ist erstmals Exportweltmeister, hatte beim Klimagipfel die dominierende Rolle. Ist China die neue Supermacht?

Khanna: China arbeitet seit Jahren an dieser Strategie. Was macht eine Weltmacht aus? Wirtschaftliche Stärke und strategische. Die sogenannten Schurkenstaaten der USA sind die gleichen Staaten, die China wirtschaftlich, politisch und militärisch unterstützt. Das ist kein Zufall, sondern strategisches Handeln einer Weltmacht. Man sieht strategischen Ehrgeiz auch in der Raumfahrt.

STANDARD: China rüstet auch militärisch auf.

Khanna: Das sind sehr einschüchternde Tendenzen aus der Sicht der USA. Ich bin als Berater an vielen Diskussionen darüber in den USA beteiligt. Das ist ein ständiges Thema. Waffenträger, Raketenabwehrsysteme, der Aufbau von Raketen gegenüber von Taiwan, die Anwesenheit von Militärschiffen im südchinesischen Meer: Dazu kommt die Annäherung zwischen Japan und China. Immer wenn es Spannungen zwischen den USA und einem Alliierten gibt, kommen die Chinesen.

STANDARD: Wie sind die US-Reaktionen darauf?

Khanna: Es gibt eine Kombination militärischer Strategien: Eindämmung und Zusammenarbeit. Es werden diplomatische und Handelsbeziehungen gepflogen. Der Währungskurs ist auch ein großes Thema. Es gibt keine einheitliche US-Antwort darauf.

STANDARD: Ex-Funktionäre der KP Chinas setzen sich für den Dissidenten Liu Xiaobo ein. Wird der Widerstand innerhalb Chinas stärker?

Khanna: Natürlich gibt es diese Strömungen, aber niemand weiß, wie mächtig die im Moment wirklich sind. Aber es gibt derzeit keine generelle Bedrohung der chinesischen Staatsmacht. Derzeit gibt es kein alternatives Modell. Daran wird sich auch nach einem Machtwechsel 2012 nichts ändern. Die Führung ist von keinem ernsthaft bedroht außer von sich selbst.

STANDARD: Wie sehen Sie den Streit zwischen China und Google um Internetzensur?

Khanna: Da geht es auch um die sinkenden Marktanteile von Google in China. Wer sich durchsetzt, ist nicht absehbar.

STANDARD: Österreich sitzt seit 1. 1. 2009 im UN-Sicherheitsrat. Haben Sie das wahrgenommen?

Khanna: Nein, aber das hat nichts mit Österreich zu tun. Warum sollte man überhaupt auf den Sicherheitsrat aufpassen? Das ist ein aussterbendes Gremium. (DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2010)

Zur Person
Parag Khanna ist Experte für Geopolitik bei der New America Foundation, einem Thinktank in Washington. Khanna wurde 1977 in Indien geboren, ist US-Bürger und hat Barack Obamas Wahlkampfteam in außenpolitischen Fragen beraten. 2007 war er Berater des Pentagons im Irak und in Afghanistan. Er hat Bücher, unter anderem zu China, veröffentlicht. Das Magazin Esquire zählt Khanna zu den "75 einflussreichsten Menschen des 21. Jahrhunderts" . Er ist als Young Global Leader zum Weltwirtschaftsforum eingeladen worden.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 43
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Joseph III. - Von eigenen Gnaden etc. etc.
 
28.01.2010 13:39
Die zielführendste Afghanistan Strategie die ich sehe ...

... wäre die, die Taliban mit iPhone, iPod, iMac und nun (jessas ist das alles spannend) mit iPad auszurüsten.

Die Typen wären von da an nur noch damit beschäftigt ihre Akkus aufzuladen, die LED Displays vom Wüstenstaub zu reinigen und sich (natürlich durch eine Fatwa legitimeirte, islamisch korrekte) Muslim-Pornos reinzuziehen ... für Krieg hätten die Gotteskrieger dann wohl keine Zeit mehr ... ;-)

Homer Simpson II.
 
28.01.2010 15:43

und bis die erst eine steckdose gefunden haben in der wüste...

Joseph III. - Von eigenen Gnaden etc. etc.
 
28.01.2010 19:02
... der iShit Converter ...

... löst auch dieses Problem!

Kamel-Dung oben reinwerfen, 10 min kräftig schütteln und unten kommt 1 l Biotreibstoff raus.

Damit wird ein Generator betrieben der ein Solarsegel entfaltet und dieses fokussiert die Sonnenstrahlen um ein Plasmagemisch zu erwärmen, dessen kontinuierliche Wärmeabgabe in einem Wärmetauscher den nötigen Strom zum Betrieb des iQuatschs liefert ... ;-)

Michel Berger
28.01.2010 12:55
Es ist geradezu köstlich wie die Amis

und ihre Mitläufer mit eingezogenem Schwanz dastehen und vom Übergang der Verantwortung an ihren Lakeien Karsei schwafeln.
Gleiches war auch vor Abzug aus Vietnam von den amerikanischen Heroen zu hören.
Die Russen wurden bei ihrem Abzug aus Afghanistan mit Hohn und Spott überschüttet, aber jetzt wo man selber in der gleichen Falle sitzt ist natürlich alles ganz anders.

Empfohlene Lektüre zum Thema Taliban: Der Zauberlehrling - von Johann Wolfgang - selig!

Fritz Wunderlich
29.01.2010 09:01

manche finden es köstlich, dass afghanische lehrerinnen ermordet werden, dass afghanische mädchen mit säure attackiert werden, weil sie zur schule gehen, entführt und vergewaltigt werden, dass allein eine deutsche ngo 180 afghanische mitarbeiterinnen durch talibanmorde verloren hat, dass die meisten der anschläge gegen die eigene bevölkerung gerichtet ist, um sie einzuschüchtern und zur unterwerfung unter das terrorregiem zu zwinen, dass die gebildeten wieder das land verlassen und es deinen köstlichen mttelalterlichen talibanden überlassen

wie schlimm steht es eigentlich in österreich, wenn dann solche widerlichen postings verfasst werden

Pro Freistaat Kärnten!
 
08.02.2010 14:11
Na, hauptsache es geht gegen die USA,

und wenn die halbe Welt in Schutt und Asche liegt, dann soll es recht sein, wenn man nur den USA und dem bösen Westen für alles die Schuld geben kann....


angus1
28.01.2010 18:34

super du bist soo gscheit ! Wo hast den das her ? aus der ausserpolitischen abteilung des VSSTÖ ? haha. ihr bringt ja nicht einmal eure eigene partei gerade- siehe boss feigmann, eine natürliche lame duck.
schweigen wäre besser. oder schämen, aber bitte still, ohne postings.....

grandw
28.01.2010 11:50

Leider müssen die USA ihre Waffenindustrie am Laufen halten um die Wirtschaft nicht zusammenkrachen zu lassen und die Apparatschiks des Kalten Krieges wollen auch noch gefüttert werden.

Deshalb werden sie immer nur militärische Lösungen parat haben. Ohne Feinde sähen die nämlich dumm aus der Wäsche.

angus1
28.01.2010 18:37

genau und sie hätten ein arbeitsloses poletariat. aber so isses was sollen die massen arbeiten ? statt waffen pflüge ? die zeit is auch vorbei. aber vielleicht hast du ja eine lösung. posting erwünscht.

Ava Tar
28.01.2010 12:52
USA Exporte ... Jahr 2000 = Index 100

sagt alles
http://2.bp.blogspot.com/_H2DePAZe... -18-11.gif

Gibril
 
28.01.2010 10:12
"Man muss einen föderalen Rechtsstaat aufbauen. Darum muss sich die internationale Gemeinschaft kümmern."

Wie stellt der gute Mann sich das vor?
Die UNO kann es ja wohl nicht machen, die ist - wie weiter unten zu lesen ist - obsolet.
Hätte mir ein gutes Interview erwartet, aber F-S lässt einige Antworten unverständlicherweise unhinterfragt stehen.

Franz Klug
28.01.2010 09:31

Föderl-Schmid glaubt, wie alle im Standard, leider auch Misik, dass die Ansagen von Obama umgesetze Politik sind. Statt genau zu beobachten was Obama wirklich macht, wird einfach ein Märchen weitererzählt. Schön, dass das Märchen von der ausgetreckten Hand Obamas gegenüber den Iran endlich als Märchen zurückgewiesen wurde!
Die Einschätzung von Khanna, dass der Irak zerfallen wird wenn die USA abzieht, wird ein Wunschtraum eines rechtskonservativen Politologen bleiben. Die abschätzige Einschätzung des Sicherheitsrats zeigt, dass Khanna die von Bush umgesetze Außenpolitik, die US-SUPERPOWER macht was Sie will, übernommen hat! Er erzählt auch das Märchen von den Schurkenstaaten weiter! Warum frägt FS nicht kritisch nach? Schade!

Fritz Wunderlich
28.01.2010 10:36

als berater des pentagons unter bush kann er obama nicht wirklich nahe gestanden haben, er war nur berater bei irgendeinem team während der wahlkampagne
sein politische rhetorik verrät den "neoklassischen realisten", im grunde genommen modernisierter hobbesianer

Fritz Wunderlich
28.01.2010 09:08
wenig ergiebig, bis auf

"Das ist ein ständiges Thema. Waffenträger, Raketenabwehrsysteme, der Aufbau von Raketen gegenüber von Taiwan, die Anwesenheit von Militärschiffen im südchinesischen Meer: Dazu kommt die Annäherung zwischen Japan und China. Immer wenn es Spannungen zwischen den USA und einem Alliierten gibt, kommen die Chinesen."
das ist mit abstand die klarste information über den bereits tobenden machtkampf, vom iran bis venezuela, japan ist sich unklar über seine politische zukunft, griechenland bettelt china an, in afrika ist china mittlerweile fast überall präsent, vom sudan bis senegal, oft als rohstoffexporteur, manchmal als waffenimporteur, manchmal als konsumgüterimporteur
die projekte über den himalaya mit indien, über die anden mit brasilien,

falafel 95
28.01.2010 17:25

als redenschreiber eines nethalu, kannst auch einmal deine ideologie verbiegen. :(

Fritz Wunderlich
28.01.2010 20:14

welche ideologie, du scheuklappe?

soseies
28.01.2010 14:01

richtig...und wenn europa sich jetzt noch wirtschaftlich richtung osten orientiert...

russland = rohstoffe....

china = absatzmarkt für exportgüter....

bei gleichzeitigem export von menschenrechten und rechtsstaatprinzipien (steter tropfen höhlt den stein)....wäre vielen geholfen..

Fritz Wunderlich
28.01.2010 20:20

das war nicht gewertet, sondern konstatiert

DAS SCHLAGLOCH UND SEIN KIND
28.01.2010 12:28

Fritz,das glaube ich ja nicht endlich schreibst du etwas was sich zum lesen lohnt,dafür gibt es grün.

robert rittersmann
28.01.2010 08:17

Der Mann redet immer noch von Tony Blair, während der Rest der Welt schon erkannt hat, welch gefährlicher Typ er ist.
Also ist vom restlichen Geschwätz wohl auch nicht viel zu halten....

Fetz Pepi
28.01.2010 08:56
unvermittelbar, außer nach Den Haag

Die USA brauchen für ihn einen Posten auf dem er immun und für Den Haag unerreichbar ist, aber daraus wird nichts, Blair ist in Europa nicht mehr vermittelbar.

Igor Gassner
28.01.2010 08:09
Dazu sollte man sagen

er ist natürlich Artikelschreiber für das CFR und Mitglied der New Amercan Foundation ein Think Tank den offenbar die Leute um Obama gegründet haben um die Think Tanks von rechts Verbal abzufangen. Aus den Think Tanks recrutieren sich auch oft zukünftige offizielle Berater und Politiker. Das ist also eine Art sich Vorstellen für die Europäer damit sie nicht überrascht sind wenn er in Zukunft wichtiger ist. Von CFR von Rockefeller finanziert und beeinflusst wird natürlich kein Umbruch kommen den darf man sich von der USA auch nicht erwarten denn die USA ist das Ultrakoservativste Gebilde des Erdballs das Liberale is the cerry on the icing

Fritz Wunderlich
28.01.2010 09:00

die üblichen rechtsextremen ansagen, cfr von rockefeller finanziert und beeinflusst
die publikationen des cfr heißen foreign affairs und sind in ö seit jahrzehnten käuflich zu erwerben, zb in bahnhofbuchhandlungen, morawa, etc.
wenn du englisch könntest, und abstrakt-rationales denken dem mythischen bildern des verschwörungsdenkens vorziehen würdest, rechtsextremer, hättest du dich mit deren monatlichen ausgaben zur internationalen politik weiterbilden können, so aber ..

Igor Gassner
28.01.2010 12:22
Ich lese Foreign Affairs seit Jahren

und zwar zur Unterhaltung denn in keiner anderen Publikation ausser der Herald Tribune wird so offen verucht das Denken zu manipulieren. Das kaschiert man mit ein paar Gastbeiträgen manche sind sogar recht interessant.

Das CFR wurde als politische Basis für die Wilsonier in den zwanziger jahren gegründet nachdem Wilson nach dem I WK abgewählt wurde nachdem er zur traurigen Figur in den Friedensverhandlungen verkam . Seine Finanziers die mit ihm die Gründung der FED durchgesetzt hatten hatten ihn bewußt fallen gelassen um einen möglichst ungünstigen Friedensvertrag zu erreichen. Die FED ist ein Konstrukt aus Rockefellerbanken und Banken die der Bank of England nahe stehen. Das ist keine Verschwörung das sollte man wissen.

Fritz Wunderlich
28.01.2010 13:27
den unsinn mit wilson und fed lass ich mal

hmm, seltsam, dass vt-irre behaupten, schwachsinn sollten alle wissen
du hast bis eben noch nicht einmal gewußt, dass das periodikum vom cfr herausgegeben wird
und dass dein "denken so offen manipuliert wird", hängt damit zusammen, dass du mit informationen in der offenen gesellschaft nicht offen umgehen kannst, das überfordert dein niveau, daher vt
das politische journal erscheint in den usa und hat selbstverständlich deren interessen im auge, nona, die ständigen gastbeiträge sollen aber eben andere perspektiven ermöglichen und diskussionen darüber, hmm, das ist dir zu hoch

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