Obsorge

Väterrechtler hoffen auf Kinderrechte

27. Jänner 2010 18:17

UN-Konvention soll "Türöffner" für Änderung bei Obsorge- und Besuchsrechten sein

Wien - Der Einsatz für Kinderrechte ist auch ein zentrales Thema der Väterrechtsbewegung. Der Verein Vaterverbot etwa macht sich auf seiner Website für die "vollständige Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes" stark. Insbesondere natürlich für jene Passagen, die auch den um Obsorge- und Besuchsrechte kämpfenden Vätern zupass kommen.

Martin Stiglmayr, der Obmann des Vereins Väter ohne Rechte, sagt im Standard-Gespräch: "Wir wollen natürlich auch Väterrechte haben" , aber die bereits breit diskutierten Kinderrechte seien eine Art "Türöffner" , ein "Aufhänger" , mit dem die Interessen der Väter am ehesten durchgesetzt werden könnten.

Wobei die verfassungsrechtliche Gewährleistung von Kinderrechten für die Väterrechtler nur "ein erster Schritt" ist: "In der ersten Instanz nutzt uns das gar nichts. Und bis wir bei der dritten Instanz sind, vergehen Jahre" , plädiert Stiglmayr für einfachgesetzliche Änderungen.

Sanktionen bei Kindesentzug

Er wünscht sich etwa "Sanktionen für den obsorgenden Elternteil" , wenn dieser den Besuchsrechten des anderen Elternteiles nicht nachkommt. Und er schildert seinen eigenen Fall als Vater zweier Kinder: Zwar habe er alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag das Besuchsrecht, habe aber im Vorjahr eines der Kinder gar nicht, das andere nur teilweise zu sehen bekommen. Seinen Angaben nach ein kalter Kindesentzug, bei dem die Mutter eine Krankheit der Kinder nur vorgetäuscht habe.

"Wohin sollen die Kinder da gehen, wohin sollen sie sich wenden?" , fragt Stiglmayr. Und er hofft auf eine eindeutige Antwort in Form von Kinderrechten. Damit das "riesige Machtvolumen des obsorgeberechtigten Elternteils durchbrochen wird" . In Artikel 9 der Menschenrechtskonvention heißt es zum Thema Besuchsrecht: "Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes (...) regelmäßige persönliche Beziehungen (...) zu beiden Elternteilen zu pflegen, soweit das nicht dem Wohl des Kindes widerspricht." (kmo/DER STANDARD-Printausgabe, 28. Jänner 2010)

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Ludwig Wahnsinn
31.01.2010 22:16
Vaterrechte

es passiert alles zum Wohle des Kindes, eine tragische Tragödie
Von der psyche der Frau her wurde unter einer Männer hassenden Ministerin Gesetze erlassen deren Auswirkungen in der Waffengewalt sehr oft schon geendet haben. Hier zu sprechen von Waffengebrauchsrechtsänderungen ist eigentlich mit Hohn zu belächeln. Alle diese Kinder und Frauen könnten noch leben, hätte man nicht solche Gesetze und möglichkeiten für Frau geschaffen.

Sollte wer der Meinung sein das es Kindesentzug durch fustriierte machtbesessene frauen nicht gibt, dann soll Er oder Sie weiter träumen.

A.B. Artig
 
01.02.2010 02:25
Mord ist durch NICHTS entschuldbar!

Hörens auf mit der elenden Verharmlosung von Gewalttaten. Ist ja ekelhaft!

Hafner
01.02.2010 12:31
Vielleicht hab ichs zu scharf formuliert?

ad 1 habe ich Ihnen uneingeschränkt recht gegeben (wobei ich nicht uneingeschränkt hergeschrieben habe, weil es eine Tautologie ist - aber wahrscheinlich weiß der Zensor nicht, was das ist).
und habe 2. dazugeschrieben, dass der Entzug des Vaters eben auch eine Form der Gewalt (eben am Kind) ist und die FeministInnen diese Gewalt verharmlosen.
Was daran ist so schlimm, dass es zensuriert wird?

Schrumpfschlauch
01.02.2010 11:49
Anscheinend schon ...


http://tinyurl.com/2rcrq3

Hoffentlich spricht sich das nicht herum.

A.B. Artig
 
01.02.2010 12:21
P.s. Wo wird denn da der Mord entschuldigt? Verurteilt wurde er ja!

Vielleicht lies dir deine Quellen mal selber mal durch, bevor Du dich wieder. Blamierst...

A.B. Artig
 
01.02.2010 12:19

Shut up, tiny urli Willy.

johannes mayer1
31.01.2010 22:01
glücklicher Single

Wenn ich mir das Geschrei hier durchlese, fühle ich mich in meinem Singledasein wieder ganz ungemein glücklich!! Bei der gemeinsamen Obsorge geht es doch nur um die Kohle, es geht doch nur darum ein Einfallstor zu schaffen, um dem Kindsvater Alimente zu sparen, weil das Kind jetzt von beiden Elternteile obsorgt wird. Damit würde sich der Kindsvater Alimente ersparen ... er kümmert sich doch auch um sein Kind. Mir geht das alles am KEKS!! Es geht immer nur um die Kohle und das kotzt mich einfach ganz speziell an!!

Hafner
01.02.2010 09:05
Sie haben teilweise recht ...

... aber beantworten Sie bitte eine Frage:
Warum muß Geld in einer emanzipierten Gesellschaft immer vom Mann zur Frau fließen? Warum nicht mal umgekehrt?

Schrumpfschlauch
01.02.2010 11:51
Johannes St.
 
30.01.2010 12:27
Was denken sich eigentlich die Mitglieder und Mitarbeiter der Vätervereine

wenn sie in den Medien lesen wie viele Mitglieder ihr Verein angeblich hat und dann feststellen müssen, dass zur megawichtigen Demo am 30.10.2009 ca. 1% dieser angeblich vorhandenen Mitglieder kommt?

Mann40
01.02.2010 15:14

@Johannes St.

die meisten (Trennungs)Väter sind bereits dermassen durch alle Rechts- und Jugendamtsweg psychisch kaputt, dass sie kaum mehr Kraft für Extras haben...

M.Stiglmayr
30.01.2010 17:16
An alle in der Väterbewegung!

Danke an den Heiligen Johannes für dieses Posting!!! Das wollen wir doch nicht auf uns sitzen lassen! Wir werden ihm beweisen, dass unsere nächste gemeinsame Aktion ein Vielfaches an Leuten bringt, die sich für die Rechte der Kinder einsetzen wollen! Lasst euch nicht entmutigen! Der "Cirque du Soleil" hat mit 40 Leuten begonnen, heute sind es 4000, die mitarbeiten. Greenpeace hat auch mit nur wenigen Mitstreitern begonnen, schaut euch Greenpeace heute an! In diesem Sinne: Unterstützt uns bei den Aktionen 2010, damit wir solche Schmähpostings widerlegen!

Schrumpfschlauch
31.01.2010 11:27
Ach, müssen Sie irgendwas beweisen?

Johannes St.
 
31.01.2010 12:31
und ich bin auch nicht allein dieser Meinung

Wert LeserInnen!
googelt doch mal nach
väter ohne rechte one man show
.....
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!

Schrumpfschlauch
31.01.2010 12:50
Und trotzdem schafft er es hierher?


Eigentlich eine reife Leistung.

Johannes St.
 
31.01.2010 11:41
anscheinend - aber die Mitglieder sind hauptsächlich Luftgestalten

Johannes St.
 
30.01.2010 12:16
Nachdem ich hier mehrmals in den Postings genannt wurde, möchte ich den LeserInnen natürlich nicht die jederzeit beweisbare Wahrheit vorenthalten – ob ich also wirklich der Stiefvater der Kinder des hier angeführten Person bin, bleibt Ihrer eigenen

eigenen Einschätzung überlassen. Unsere Kinder sind nicht nur alle 14 Tage TATSÄCHLICH bei ihrem Vater, sondern auch 5 Wochen während eines Schuljahres. Natürlich fahren auch wir auf Urlaub, wodurch naturgemäß vice-versa einige Tage im Jahr entfallen. Krank waren sie im Jahr 2009 genau EIN MAL. Einmal hatte ein Kind am (dummerweise) Vatertag einen Auftritt ihrer Balletschule. Für beide Fälle wurden dem Vater Ersatztage angeboten (wofür es keine Verpflichtung gibt!), die dieser auch in Anspruch nahm. Sonstiger Ausfall: Null/Nada!! 2008 gab es auch lediglich 1 Krankheit je Kind. Da aufgrund der Gewalttätigkeit des KVs die Übergaben bei einem Besuchscafe stattfinden müssen sind sie durch Zahlungsbelege kinderleicht beweisbar.

Schrumpfschlauch
31.01.2010 11:28
Balett? Am Vatertag?

Hafner
01.02.2010 09:07
Und?

Wieso kann nicht der Vater mit dem Kind zum Balett gehen?

M.Stiglmayr
31.01.2010 16:36
Hallo schrumpfschlauch,

zum ersten Posting:nein, ich muss nichts beweisen. Wollte nur die vielen betroffenen Väter aufmuntern, sich für ihre Kinder einzusetzen.
zum zweiten:es ist das glatte Schuldeingeständnis des St. Johannes, dass er trotz gesetzlicher Regelungen und ausdrücklichem gerichtlichen Beschluss das Kind nicht übergeben wollte, weil es eine Ballettvorführung hatte!Beim nächsten Mal war es eine Theatervorführung, dann ein Kindergeburtstag, dann war es angeblich krank und so geht es munter dahin. Alles natürlich ohne Konsequenzen für ihn und die Mutter.Und die Kinder sehen ihren Vater monatelang nicht!Man/frau stelle sich vor, ein Vater würde das Kind am Muttertag nicht übergeben!!!Deshalb gibt es diesen Artikel! Und hoffentlich noch viele mehr!!!

Johannes St.
 
31.01.2010 11:39
ist erstens eine kinderleicht überprüfbare Tatsache und zweitens von der Ballettschule gut gemeint

Schrumpfschlauch
01.02.2010 11:46
Balett, hm, EFSlg 92.966 dazu:

Soweit dagegen (RS 92.965) vorgebracht wird, das Kind müsse am Freitag Nachmittag seine Hausübung machen, ist auszuführen, dass die Erledigung von Schulaufgaben auch vom Vater im Rahmen seines Besuchsrechtes verlangt werden kann. Schließlich zählt zu einer echten Vater-Kind-Beziehung auch die Betreuung des Kindes bei Schulaufgaben (EFSlg 86.913).
[...]
wird es an der Mutter liegen, einmal im Monat den am Freitag Nachmittag stattfindenden Ballettkurs der Mj anders einzuteilen. Schließlich hat auch der erziehungsberechtigte Elternteil alles zu tun, um dem nichtobsorgeberechtigten Elternteil Besuchskontakte zu ermöglichen, um das Kindeswohl zu fördern. LGZ Wien 9.3.2000,42 R 36/00f.

M.Stiglmayr
31.01.2010 16:45
Tja, St.John,

nur leider war die Ballettvorführung am VATERtag nicht für DICH gedacht, sondern für den VATER! Der hätte problemlos mit seinem Kind hingehen können und sich die Aufführung ansehen! Das war auch das, was das Kind wollte, es wollte für seinen Vater tanzen und nicht für den zehnten Mann der Mutter.
Weißt du, deshalb gibt es auch den MUTTERtag, der ist nämlich für die MUTTER gedacht und nicht für die Frau Huber von nebenan!Oder die Neue vom Papa. Aber wir haben schon bemerkt, dass du Probleme damit hast zu checken, wer ist der Vater und wer ist der Neue der Mutter.Und welche Position dieser Neue im Verhältnis zu den Kindern einzunehmen hat. Deshalb ist es wichtig, die Rechte der Kinder nicht nur zu definieren, sondern vor allem durchzusetzen!

M.Stiglmayr
30.01.2010 17:01
Hei, St. John,

Wieso sollen Zahlungsbelege ein Beweis für Gewalttätigkeit sein? Es ist einfach, dem KV Gewalttätigkeit zu unterstellen. Auch wenn es nicht stimmt. Aber was ist mit der Gewalt, die Mütter ausüben auf die Kinder? Was ist mit der Gewalt, die neue Lebenspartner der Mütter auf die Kinder ausüben? Es ist einfach gesellschaftsfähig geworden, den Vater als Gewalttäter darzustellen, nur weil man als Frau sich einen neuen angeln möchte. Einen, der mehr Geld hat zum Beispiel. Wart´s ab, es ist auch für deine Frau sehr einfach, dich loszuwerden. Sie braucht nur auf die Polizei gehen und behaupten, dass du gewalttätig bist. Dann freue ich mich auf DEINE Zahlungsbelege!

Johannes St.
 
31.01.2010 16:13
ALLERWERTESTER POSTER - wer auch immer Sie sind....

ich glaube eher es wird sich so abspielen:
Der Gewalttäter wird wieder jemand finden, die ihn heiratet. Eventuelle Bürgschaften und sonstige Verpflichtungen für ihn übernehmen. Sich ein oder mehrere Kinder andrehen lassen. ER wird glauben, dass er jetzt alles tun kann und dann wird er auch die Neue wieder abwatschen. Und dann wird sich zeigen wie gut seine Alterversicherung sein wird....

Wird sie glauben,
dass es nicht mehr vorkommt,
dass es eh erträglich ist,
dass es ohne ihm schlimmer wäre,
dass sie mit Kind(er) nie wieder einen neuen Partner bekommt

Oder glaubt sie ihm kein Wort mehr und sieht nicht mit an, wie er die Kinder ebenfalls schlägt und anderweitig belästigt.....

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