LeserReise: Burma - Ansichtssache

GeKo, 2. Februar 2010, 16:53
Bild 1 von 43»
Bild 1
foto: geko

Wer Burma bereist, kommt an den Tausenden Pagoden nicht vorbei. Auch abseits der großen Städte locken sie Besucherinnen und Besucher häufig mit viel Gold und Spiegeleffekten. Nicht-Buddhisten sind grundsätzlich stets willkommen - die Schuhe auszuziehen, ist aber Pflicht.

weiter ›

Kommentar posten
18 Postings
max 1231
 
00
zu 13

das ist auch sagar, da und anderswo wird überhaupt nichts zu tode renoviert, auf grund der wetterverhälnisse und der schlechten bausubstanz müssen alle diese bauwerke etwa alle 4-5 jahre renoviert werden, wenn dies nicht geschieht verfallen die, die leute haben noch nie was von imauerisolation gehört.

Dragee
00
zu tode renoviert

Wir haben bei unserer Burmareise in Sagar leider auch einige frisch verputzte und weiß getünchte Pagodenhäuschen gesehen, die trotz ihres Alters "wie neu" ausgesehen haben. Unser (burmesischer) Reiseleiter sagte, es läuft gerade eine Diskussion darüber, ob das Pagodenfeld im jetzigen Zustand konserviert oder vollständig wiederhergestellt werden soll.
Ganz abgesehen von den riesigen Buddha-Figuren in Bago, die zum Teil einige hundert Jahre alt sind und allesamt wirken, als ob sie gerade fertig gestellt wurden. Da ist der Ausdruck "zu Tode renoviert" nicht so unpassend...

fibiundchillie
00

unästethisch ist akzeptabel, da dem land international nicht geholfen wird, wie max 1231 schreibt, aaber u.U. ruiniert das nicht-fachgerechte material die originalsubstanz noch zusätzlich.
da frag ich mich schon, wie bei uns wartehäuschen aus den 30er-jahren unter denkmalschutz stehen können und etwas wirklich Wertvolles ignoriert wird, eben Welt-Kultur-Erbe, und da isses mir ehrlich xagt egal, ob die regierung a diktatur ist oder nicht. Sind wir EINE globalisierte Welt oder net?

fibiundchillie
00
alle 4-5 jahre?

wer renoviert, und mit welchem material?
unesco, europ. spezialisten, oder mauert da ein geschickter einheimischer maurer-trupp rum?
ich denke an die cham-denkmäler in n-vietnam, die haben die franzosen in den ´30-jahren mehr ruiniert denn renoviert.
und dann haben die us dort die bomben abgeladen:((

max 1231
 
01
die unesco hat es auf ami und engländerdruck

abgelehnt bagan und alles andere in myanmar als weltkulturerbe zu definieren dafür erklären die dresden usw. als weltkulturerbe, die unesco sind die speichellecker der amis und briten und sonst nichts. frühere kolonialisten und neue kolonialisten das ist alles!

max 1231
 
00
die renovieren mit dem material was sie haben

max 1231
 
00
zu 12

das ist sagar

max 1231
 
00
zu bild 7

ich war schon fast überall in myanmar und hab noch NIE eine genehmigung für irendetwas gebraucht, ich frage mich wer diese unsinnigkeiten immer verbreitet.

bbergner
11
diese überhebliche außensicht ist eines reisenden unwürdig!

abgesehen davon in dieser menschenverachtenden diktatur am palmenstrand zu schnorcheln ...
unter ein bild auf dem frauen und männer felsbrocken schleppen dazuzuschreiben, da braucht man als reisender viel geduld, find ich zum kotzen!

Dragee
02
Wer ist da überheblich?

Wäre interessant zu wissen, wie man während einer dreiwöchigen Reise zu einer tiefgründigen Innenansicht kommen kann. Du hast sicher entsprechende Tipps. Meine Meinung: Wieso kann man subjektive Erfahrungen eines Reisenden nicht einfach als solche respektieren?
Natürlich kann man auch daheim bleiben und im Mittelmeer schnorcheln, was das aber der burmesischen Bevölkerung bringen soll, weiß ich nicht.

max 1231
 
02
ihr problem ist dass sie überhaupt nichts über myanmar wissen

sie meinen wenn nicht alles so ist wie sagen wir in wien dann ist es automatisch schlecht, ich nenn das die totale borniertheit ! z.B. sie ziehen über die frauen her die die steine schleppen, ich sag ihnen das ist normaler strassenbau in myanmar seit über 300 jahren. in österreich hat man übrigens nach dem 2.weltkrieg genau dasselbe gemacht, da man keine besseren materialen hatte und maschienen fehlten, aber davon haben sie natürlich keinerlei ahnung, ist witklich schlimm mit euch leuten, nur tunnelblick.

vheissu
01

Trotzdem ist die Militärdiktatur menschenverachtend!

max 1231
 
00
und was können die myanmars dafür die keine militärs sind ?

schon mal etwas von differentzierter denkweise gehört ? wenigtsens 90% der myanmars haben überhaupt nichts mit dem militär zu tun, also warum werden 90% der leute in myanmar von ein paar selbsternannten gutmenschen und klugsc.... des sogenannten "westens" in "geiselhaft" genommen um weniger als ein promill der bevölkerung eins "auszuwischen" das sind die fakten, alles andere ist groteske verzerrung.

M. P.4
 
32
Gratuliere

Ein echter Burma Experte hat sich hier nach einem 3000 Euro Luxus-Schnellkurs hervorgetan: 1. um burmesische Mönche als arrogant und überheblich zu bezeichnen, dazu gehört schon eine große Portion Ignoranz und Überheblichkeit 2. Der letzte burmesische König hiess sicher nicht Mönchen, sondern Thibaw, 3. die burmesische Küche ist alles andere als enttäuschend, man muss sich eben trauen, die unzähligen Curries auszuprobieren. 4. Ansonsten lauter touristische Höhepunkte, die so viel mit dem Leben in Myanmar zu tun haben wie Sisi mit Österreich.

fibiundchillie
01

Ich war leider noch nie in burma, aber schon in kambodscha, vietnam, thailand, laos. dort allerdings ist mir never ever irgendwer "arrogant" vorgekommen, schon gar nicht ein mönch.
erinnere mich an einen tempel in laos, ein junger mönch spricht (betet?, wir waren gaaanz still u haben nicht geglotzt) mit einem ehepaar, dahinter schläft eine katze. sehr friedvolle stimmung...
die reiseberichte hier sind meist oberflächlich. es muß doch reisende geben, die mehr aussagen könnten, zumindest respektvoller schreiben?

max 1231
 
00
also ich hab die stelle mit "arrogant nicht gesehen aber das ist ein missverständniss. wenn man irgendetwas mit einen mönch zu tun hat ist der immer

darauf bedacht räumliche distanz zu halten, das ist so üblich hat und an sich nichts zu sagen. noch etwas weiter geht es wenn die person eine weibliche ist ( ich weiss nicht ob gecko M oder F ist) frauen dürfen einen mönch nicht näher als etwa 1 meter kommen und reden mit dem in einer anderen weise als die männer, ausnahme ist nur wenn die mönche die morgenrunde machen und die frauen denen reis in den lacquertopf geben. das geht sogar so weit dass manche frauen auf die andere strassenseite wechseln wenn ein mönch entgegenkommt. ich hatte einen sehr guten bekannten der mit etwa 60 jahren ein kleines kloster in kyeiktiyo aufzog. der war wie ausgewechselt, dem durfte man nicht mehr die hand geben und räumliche distanz war ein muss, usw.

fibiundchillie
00
das wußte ich nicht, danke.

allerdings rück ich prinzipiell niemandem nahe auf die pelle, da hab i nix falsch gemacht bisher.
arrogant... ich mag eines nicht: wer als tourist in ein land fährt, das "uns" kulturell so sehr fremd ist, der soll bitte seine erlebnisse schildern, aber nicht urteilen, zumindest nicht Werturteile abgeben. ich find zb die schweindl-transporte aufm moped auch gruselig. in österreich sollte man den menschen, der sowas tut, anzeigen. in einem so armen land wie zb vietnam (war noch nie in burma) freu ich mich, daß er a) ein moped und b) ein schweindl hat.

Nicolas Hoffmann
00
danke für die tollen photos!

bei allem respekt, aber ignoranz und respektlosigkeit ist mir nicht bei der reisebeschreibung, sondern erst bei deinem posting aufgefallen.

denn:
1. scheinst du keinen respekt vor leuten zu haben die nicht mit dem rucksack auf einem budget-trip unterwegs sind (was gerade bei burma schade ist, denn die reisegruppen bringen deutlich mehr geld ins land als rucksacktouristen. und veranstalter achten i.d.r genau darauf, dass kein hotel, etc. besucht wird, das der "regierung" gehört).
2. wurden die mönche nie als arrogant und überheblich bezeichnet (besser lesen!)
3. ist es nun mal fakt, dass die burmesische küche nicht so facettenreich ist, wie zB die thailändische oder indische.
4. kenne ich wenige touristen die kein sightseeing machen

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.