eBay vor Rundum-Sanierung

27. Jänner 2010, 13:54
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Änderungen für Power Seller und Versandkosten - US-Gebühren gesenkt

Vor wenigen Tagen hat eBay weltweit grundlegende Neuerungen angekündigt. In den USA ließ das Online-Auktionshaus die Katze bereits aus dem Sack. Wie das Unternehmen mitteilt, wird die Gebührenstruktur für Verkäufer ab dem 30. März erneuert und bereits bestehenden europäischen Verhältnissen angeglichen. "Hierzulande werden die Änderungen nicht die Gebühren, sondern andere Bereiche betreffen. Dazu zählen etwa das Power-Seller-Programm und das Thema Versandkosten", verrät eBay-Sprecherin Maike Fuest im Gespräch mit pressetext.

Um die Verkaufsaktivitäten sowohl regelmäßiger wie auch unregelmäßiger Besucher zu steigern, führt eBay nun auch in den USA Gratis-Auktionen ein. Zudem stellt das Portal "dramatisch reduzierte" Einstellgebühren für Fixpreisangebote in Aussicht. Details zu den in Europa angekündigten Neuerungen werden hingegen erst in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Europäisierte Gebührenstruktur

In den USA soll der neue Tarif "eBay Everyday" in Zukunft jene Verkäufer locken, die nur gelegentlich Artikel einstellen. Für bis zu 100 Auktionen pro Monat mit einem Startpreis von unter einem Dollar fallen dabei keinerlei Gebühren an, solange der Artikel nicht verkauft wird. "Damit ziehen die USA Europa hinterher", unterstreicht Fuest gegenüber pressetext. Im Fall des Verkaufs erhebt eBay eine Provision in Höhe von neun Prozent vom Endpreis mit einem Maximalwert von 50 Dollar.

"Power Seller" sollen nach den eBay-Plänen von den neuen "3-Cent-Stores" profitieren. Darin können Artikel für eine Dauer von 30 Tagen um drei Cent eingestellt werden, was nach Angaben des Unternehmens einer Kostensenkung von 90 Prozent gegenüber den derzeit fälligen Gebühren entspricht. Verkäufer, die eBay regelmäßig nutzen und gleichzeitig 250 Angebote auf der Plattform anbieten, könnten so monatlich 80 Dollar bzw. jährlich bis zu 960 Dollar sparen.

User üben Kritik

In eBay-Foren herrscht jedoch Uneinigkeit über die Vor- und Nachteile der Neuerungen. Die geringeren Einstellgebühren würden durch die höheren Verkaufsgebühren kompensiert, kritisieren manche User. Bis 25 Dollar habe eBay bisher Gebühren in Höhe von 8,75 Prozent erhoben, darüber seien Kosten von 3,75 Prozent angefallen. "Die neuen Regelungen wurden von den Verkäufern durchaus positiv aufgenommen", entgegnet Fuest. Dadurch ließen sich ihre Risiken reduzieren. (pte)

 

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 44
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oh yeah, just eat 'em!
10
31.1.2010, 02:48

eBay nervt fast nur mehr. Schnäppchen gibts keine mehr, weil eh fast nur mehr Profihändler unterwegs sind. Und warum soll ich denen was abkaufen.

Martin Böswarth
00
30.1.2010, 11:06
wo ist das Problem?

Nachdem die Versandkosten im Vorhinein bekannt sind, muß ich ja das Produkt nicht kaufen, wenns mir zu teuer ist!

Ich persönlich verschicke meistens garatis innerhalb von österreich, bringt meistens mehr Interessenten, manchmal schlag ich auch a bissl was drauf, bei den Versandkosten, dafür gibts dann meist niedrigere Gebote. Im Endeffekt kommts meist aufs gleiche raus

bob langer
00
28.1.2010, 16:02
gibts endlich

auch für at eine reserve?

Hustler
22
28.1.2010, 13:36
PayPal gehört sowieso generell boykottiert!

Ich habe 1x Bücher nach GB verkauft und musste gleich 2x bei PayPal Gebühren zahlen. Ein mal beim Empfang des Geldes und ein weiteres mal beim Transfer auf mein Girokonto. Never ever again!

ravenna
00
28.1.2010, 12:47
Trennung Profis / Amateure

Wünschenswert wäre eine klare Trennung/Filterung zwischen Powersellern und "normalen" Anbietern.

In vielen Fällen frage ich mich, welche Idioten bei den Powersellern kaufen; sind diese doch oft mit ihren Fixpreisen wesentlich teurer als normale Internethändler. Und vor lauter Powersellern findet man kaum die interessanten ECHTEN Angebote.

Wildcat
00
15.2.2010, 01:49
bei den gebühren MUSS man teurer sein als "normale internethändler"

Michael B
04
28.1.2010, 10:29
Immer weiter auf dem Weg zur reinen Ramschbude mit chinesischem 1-Euro-Billigklumpert.

Man drängt systematisch die privaten Verkäufer hinaus, und lebt von den "Profi"-Verkäufern, denen es erst in ein paar Jahren auffallen wird, daß sie den selben Dreck jahrelang zwar billig, aber "umsonst" ins Netz stellen.
Langsam wird es uninteressant....

Georg G
03
28.1.2010, 09:46

Die Gebühren von Ebay und Paypal zusammen sind so hoch, dass es echt keinen Spaß macht dort zu verkaufen (und bei einem iPhone musste ich Paypal als Möglichkeit anbieten)!

Mein iBook habe ich für knapp 300 Euro versteigert, Gebühren 28 Euro!

Für Leute vor allem aus Wien kann ich auch willhaben.at empfehlen. Hier suche ich fast nur Angebote aus Wien raus, so spare ich mir den Versand und kann mir das Produkt ansehen!

radlberger61
00
28.1.2010, 19:44
für leute aus wien...

eine kurze anmerkung zu will-haben:
1. die seite unterstützt kein HTTPS, d.h. wenn sie ihren benutzernamen bzw. passwort eingeben werden die daten im "klartext" übertragen. wer also bis drei zählen kann weiß was ich meine...
2. auf dieser seite sind eine jede menge banden (abzocker) unterwegs. im pc bereich schätze ich die fake-angebote auf mind. 30%.
3. bei kontaktwunsch muss ich entweder email oder handy nummer eingeben!!! warum bekommen wir alle täglich spam mails bzw. warum soll ich organisierten banden - die einem evtl. dann auch noch drohen, wenn man sie auffliegen lassen will - meine nummer geben?
hier gibts zwar auch kein HTTPS aber für solche seiten habe ich eine eigene mailbox - doch welcher standard internet user hat das schon??

oh yeah, just eat 'em!
00
31.1.2010, 02:33

Ich kenne die Seite nicht aber - tschuldigung, bei Kontaktwunsch eine E-Mail angeben? Das ist aber schon normal und wirklich kein Grund zur Aufregung. https:// ist sicher ein Mangel.

Und praktisch jeder Internetuser mit ein bisschen Hirn hat entweder zwei E-Mail-Adressen oder sowas wie Trashmail. Das hast du nicht erfunden.

I. O.
00
28.1.2010, 19:26
Es gibt so viele

österreichische/deutsche Plattformen/Seiten für Onlinehandel für Privaten und Profis... kostenlos, oder viel billiger, und auch gut aufgebaute Seiten (Willhaben, Ricardo, Auvito,Flinky,...uzw).... trotzdem die Leute alle versucht mit Ebay und zahlen Unsummen...ich verstehe es nicht....

oh yeah, just eat 'em!
00
31.1.2010, 02:34

Stimmt. Aber auf eBay sind einfach die meisten Leute. Die Schnäppchen sind aber woanders, das ist wahr.

chaote2
 
00
15.7.2010, 01:06
Aber auf eBay sind einfach die meisten Leute

leider die meisten Käufer - habe dies ausprobiert und den selben Artikel in 4 anderen Auktionsplattformen eingestellt.LEIDER IST IMMER BEI EBAY DER ARTIKEL VERKAUFT WORDEN.
Durch das fast keine Bieter bei den anderen da sind, werden die Artikel zu den Preisen eingestellt die der Verkäufer sich erwartet,also fast Fixpreise welche meist dann noch zu hoch sind. Eine Tendenz welche allerdings auch bei ebay in letzer Zeit von den
Powerseller aufgegriffen wird. Damit gibts wenig echte Schnäppchen.

verleih nix
00
28.1.2010, 15:39
kaufen sie weniger plunder mit einem kleinen i am anfang, dann müssen sie weniger zeug per ebay verramschen!

;-)

I. O.
12
28.1.2010, 09:03
Für die Käufer oft gar nicht

bewusst wie teuer sind die Versandgebüheren (Egal man welche Liefer Unternehmung wählt)
zB. Post verlangt für eine Brief mit eine Kinder-Shirt drinnen, zu dem Tarife nach Gewicht noch "Zusatzentgelt Briefe mit Sonderformat" 0,50-0,75 Euro.
Also zB. für eine ersteigerte Shirt (Päckchen zB.340 Gramm) um 1,-Euro muss die Käufer zahlen: 1,25 Tarife +0,75 Zusatzentgelt+0,70 für Kuvert= 2,70 Euro.
Noch immer glauben viele Käufer das Versand wird 0,75-1,-Euro kosten!

Mathias
 
20
28.1.2010, 14:16
Versandkosten

Diese werden bald nochmehr ansteigen. Die Post braucht für den Börsengang Kapital ;-)

ScrewYo
00
28.1.2010, 09:54

word!

grün von mir.

waffel
01
28.1.2010, 08:12

zum ganzen verkaufstehma:

es gibt einige die versenden kostenlos innerhalbs von D und dann gibt es da einen service der eine adresse in freilassing anbietet und dann das paket um 4.95 bis 2kg in Ö an jede adresse nachsendet!

in 90% der fälle billiger als direkter versand nach Ö

DITC101
00
28.1.2010, 12:57

na die paar die gratis versenden werden wohl eher powerseller sein und da ist dann meistens nichts mit schnäppchen. die anbieter haben teilweise preise drinnen die einfach nur mehr eine frechheit sind.

The Dark
00
28.1.2010, 09:42
?

und wo findet man diesen service?

ottakringerstraße
00
28.1.2010, 12:24

danke franz ;-)

unterwegs in Österreich
00
28.1.2010, 12:11
Oder leichter zu merken

http://www.meinpaket.at

ist die selbe Firma

Rent a Democracy
03
27.1.2010, 21:06
Ebay.

Auch so ein Thema, das ich schon vor Jahren wegen der diversen Betrügereien abgehakt habe.

ossyris
 
14
27.1.2010, 17:50
Versandgebührennepp

Für uns Österreicher ist eBay noch unattraktiver, betrachtet man die absurd hohen "Versandkosten", die von den meisten deutschen Anbietern verlangt werden.
Es ist fast ausnahmslos günstiger bei Fachhändlern einzukaufen, die vernünftige Versandkosten kalkulieren.
Beschwerden an eBay über horrende Auslands-Versandkosten bleiben ergebnislos.

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