Niemals Vergessen

Deutsche Juden nennen Holocaust-Tag eine "Mahnung"

27. Jänner 2010, 12:03

Zentralrat: Notwendige Lehren aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte ziehen

Berlin - Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den Holocaust-Tag an diesem Mittwoch als eine Mahnung bezeichnet. Es gelte, "die notwendigen Lehren aus dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu ziehen".

Der Zentralrat betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, "dem Vergessen entgegenzuwirken und Geschichtsrevisionisten und Holocaust-Leugnern entschieden entgegenzutreten". Die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, nannte es nicht hinnehmbar, dass 65 Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft Rechtsextremisten "braunes Gedankengut verbreiten und versuchen, mit ihrer perfiden Strategien unseren freiheitlichen Rechtsstaat zu missbrauchen und unsere Demokratie zu unterwandern".

Der Holocaust-Tag erinnert an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 65 Jahren durch die Rote Armee. Auschwitz gilt dabei als Synonym für die Millionen Opfer des NS-Regimes. (APA)

Kommentar posten
24 Postings
alte frau
21
27.1.2010, 17:31

wir vergessen nie!

Jürgen Rembremerding
00
Toni Meister
23
27.1.2010, 16:44
" Alle in der Etappe wussten es "

http://einestages.spiegel.de/static/au... _blut.html

Wussten die deutschen Soldaten vom Holocaust? Ja, sagt Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin ein Soldatenheim hinter der Ostfront leitete.

GreyPaladin
11
28.1.2010, 12:10

Also leitest du von der Aussage (die ich in keinem Punkt bezweiflen möchte, nur um das klar zu stellen) EINER Krankenschwester aus EINEM Lazarett der Ostfront die erst ab 1941 im Einsatz war eine Aussage über alle Deutschen Soldaten ab?

Toni Meister
11
28.1.2010, 15:03
Ableiten

Leite nichts ab, sondern nehme den Bericht zur Kenntnis.

das gute gnu1
00
28.1.2010, 15:41
sie ...

... können maximal die aussage der krankenschwester zur kenntnis nehmen.

sie können sie auch glauben ...

Cthulluh
33
27.1.2010, 14:48
Rassismus ist heute leider allgegenwärtig.

Allerdings hat sich der alltägliche Rassismus auf Muslime als Zielgruppe vrschoben. Verächtliche Ausdrücke wie "die Kopftücher" für muslimische, kopftuchtragende Frauen sind heute in Ö vielerorts gebräuchlich.

GreyPaladin
21
27.1.2010, 14:19

Ist schon lange vergessen.. bei den 100000ten lächerlichen Nazivergleichen die hier immer wieder kommen kann man nur eines feststellen.. das Gräuel von damals ist schon lang vergessen und es ist nicht mehr als ein "beim Kaiser häts des net gegeben".

Mag Filip
107
27.1.2010, 12:49
Eine Mahnung?

Für wen denn?
Sie führen sich im Nahen Osten auf, wie die offene Hos'n und wundern sich dann, warum sie keiner mag...
und das seit zweieinhalbtausend Jahren..
Warum denn bloss???

Pro Freistaat Kärnten!
 
21
28.1.2010, 11:16
lern mal geschichte


Donatella Kasparov
21
27.1.2010, 13:49

die mahnung gilt z.B. für solche leute wie sie!

Jürgen Rembremerding
31
27.1.2010, 13:32
Es gelang Dir, die geistige Messlatte erstaunlich tief anzusetzen!

Tethys
30
27.1.2010, 13:13

Sie können wirklich nicht zwischen Israel und dem Judentum und seinen Angehörigen differenzieren??
Israel gibt es sein zweieinhalbtausend Jahren??
Jetzt wundert mich nicht mehr, warum eine "Mahnung" notwendig ist.

MekongTscharli
12
27.1.2010, 23:13
Israel gibt es erst seit 1948 !!

Tethys
21
28.1.2010, 12:48

Was genau an meinem Posting haben Sie jetzt nicht verstanden? Ich erkläre es Ihnen gerne nochmal.

GreyPaladin
13
27.1.2010, 14:17

Ah darf man das jetzt schon? Bis vor kurzem wars noch so das man Antisemit war soblad man Israel (den Staat) kritisiert hat.

Wenn das jetzt endlich aufgehoben ist gerne. Aber nicht bitte den Filter je nach richtung selber aussuchen wies einem grad passt.

Pro Freistaat Kärnten!
 
20
28.1.2010, 11:18
so ein blödsinn

das ist nur die paranoia ewiggestriger, dass man einen staat nicht kritisieren darf.

die, die das glauben, haben auch nie israel gemeint und verstecken sich hinter dem vermeintlichen faschismuskeulenargument.

GreyPaladin
22
28.1.2010, 12:07

Ah eh.. Also ich wurde hier schon als Nazi, Rassist, Antisemit beschimpft weil ich (ohne irgendwelche 2 deutigen zusätze) gemeint habe "Ich finds nicht leiwand wenn man Zivilisten tötet"....

Also wenn das eine ewiggestrige Einstellung ist. dann ok.. dann bin ich gern einer.

Tethys
32
27.1.2010, 16:25

Wo sehen Sie im Ausspruch "Sie führen sich im Nahen Osten auf, wie die offene Hos'n und wundern sich dann, warum sie keiner mag... " eine Kritisierung Israels OHNE Antisemitismus? Der Ausspruch ist eher antisemitisch als Israelkritisch. Sehen Sie den Unterschied?

Philbert Desanex
 
00
19.2.2010, 11:17
In politisch korrekten Zeiten wie diesen


lernt man immer gerne etwas dazu!

Wie sieht nach Ihrer Meinung eine korrekte Formulierung des von ihnen angeführten Zitates aus - Israelkritisch, aber nicht antisemitisch?

das gute gnu1
10
28.1.2010, 15:44
austeilen ...

... wie die großen aber einstecken wie ein hühnchen ...

Tethys
00
28.1.2010, 16:41

Was hat Sie den gebissen?

GreyPaladin
12
28.1.2010, 12:06

Da hast du natürlich recht, meinte es eher allgemein.

caranx
26
27.1.2010, 12:19
Ja, wir vergessen niemals.

Aber ziehen wir auch Lehren daraus?
Ich habe da meine Zweifel.
Der Nationalsozialismus und der Faschismus sind mausetot . Im gewohnten Gewand und in Europa jedenfalls. (auch wenn Herr Rauscher hinter jedem Busch einen Nazi vermutet).
Trotzdem ist er in manchen Ländern noch sehr präsent. In völlig anderem Gewand, aber mit derselben Grundideologie und mit denselben Forderungen.
Ja, den Anfängen wehren! Das heisst aber diese erkennen. Sie manifestieren sich heutzutage nicht mehr im Hitlergruss und Horst Wessel Lied.

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