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"Die RZB geht nicht pleite"

27. Jänner 2010, 12:28

RZB-Chef Walter Rothensteiner über billiges Geld, Fremdwährungs­kre­dite, die Bankensteuer, Staatshilfe und Kreditausfälle

RZB-Chef Walter Rothensteiner interessiert sich sowohl für die ÖVAG (die derzeit auf Partnersuche ist) als auch für die Kärnter Hypo, so sie filetiert werden soll. Details lässt er sich aber nicht entlocken: "Mich interessiert alles, was in der Bankenszene los ist" und ad Hypo auf die Frage, welche Teile interessant wären: „Kann ich heute noch nicht sagen, hängt vom jeweiligen Angebot ab.“

Ob es aus staatsverantwortlicher Sicht nicht notwendig wäre, Banken, die eine Volkswirtschaft zerstören können, in kleinere Einheiten zu zerschlagen, beantwortet Rothensteiner so: „In Österreich haben bisher nur kleinere Banken (siehe HGAA und Kommunalkredit) ein wirkliches Problem gehabt, ich sehe keinen Sinn darin gut funktionierende Banken zu zerschlagen“, kontert Rothensteiner.

Warum er gegen eine Bankensteuer ist, erklärt der RZB-Chef so: „Weil die Gefahr besteht, dass unsere Kundinnen und Kunden diese Steuer letztlich zahlen müssen.“ Einen griechischen Staatsbankrott sieht Rothensteiner nicht, auch das Schlimmste im Osten sei überstanden, glaubt er. Eine "Bad Bank" der RZB hält er für Utopie. (red)
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